Die München-Liste, die nicht nur mit drei Personen im BA 24 sitzt, sondern mit Dirk Höpner auch einen Stadtrat stellt, hat Anfang September, nachdem die Firma Büschl bekannt gab, die neue Großmarkthalle nun doch nicht bauen zu wollen, die Anfrage gestellt: „Investoren sollen draußen bleiben: München holt sich die Großmarkthalle zurück!“ Schließlich ist die Großmarkthalle auch für die Gemüsebauern im Münchner Norden wichtig.
Da der Stadtrat seit Beginn der Wahlperiode 2021 nicht auf die Warnungen der München-Liste gehört habe bezüglich des fahrlässigen Vertrauens in gewinnorientierte Investoren und man dadurch fünf Jahre verloren habe, wolle man jetzt nochmals darauf hinwirken, dass die Stadt die Großmarkthalle endlich in die eigenen Hände nehme. Investoren hätten keine Verpflichtung der Bevölkerung gegenüber, sondern nur ihren Anteilseignern, Projekte der Daseinsvorsorge gehörten deshalb in die Öffentliche Hand. Daher stellte die München-Liste folgende Fragen an den OB: Baut die Stadt die Großmarkthalle jetzt endlich selber? Könne man sicher sein, dass es dabei jetzt ausschließlich um die Bedürfnisse der dort tätigen Lebensmittelhändler und deren Zulieferer (z. B. der Gemüsebauern aus dem Münchner Norden) sowie der Münchner Bevölkerung gehen wird?













