OB Dominik Krause hat ja im Wahlkampf 50.000 neue Wohnungen versprochen. Weil die Stadt bei der Ebbe im Stadtsäckel kein Geld mehr hat für diese Menge an Wohnungen, soll die private Bau- und Wohnungswirtschaft motiviert werden, dies zu tun.
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Lerchenauer Feld: Drei Straßen nach Frauen benannt
Mit Feldmoching und insbesondere mit der langen Geschichte dieses Areals hat das mal wieder überhaupt nichts zu tun: Der Kommunalausschuss des Stadtrats hat heute beschlossen, vier herausragende Persönlichkeiten, die das kulturelle, soziale und politische Leben der Stadt nachhaltig geprägt haben, mit der Benennung von Straßen und Plätzen zu ehren. Auf dem Lerchenauer Feld werden drei neue Straßennamen an folgende Frauen erinnern, die sich in Wissenschaft, Kinderhilfe und Politik um die Stadt verdient gemacht haben.
Helga Grebing
Die am 27. Februar 1930 in Berlin-Pankow geborene Helga Grebing verbrachte nach ihrer Promotion 1952 an der Freien Universität Berlin viele Jahre in München und arbeitete als Lektorin und Redakteurin sowie als Dozentin an der Akademie für politische Bildung in Tutzing. Von 1959 bis 1961 leitete sie das Internationale Studentenwohnheim „Geschwister Scholl“ in München und von 1961 bis 1965 die Abteilung für Zeitgeschichte und Politik an der Münchner Volkshochschule. 1969 habilitierte Helga Grebing in Politikwissenschaften und wurde 1971 Professorin an der Universität Frankfurt am Main. Ende 1972 erhielt sie als erste Frau einen Lehrstuhl an der Universität Göttingen und war von 1988 bis 1995 Professorin und Leiterin des „Instituts zur Erforschung der europäischen Arbeiterbewegung“.
Grebing forschte zur Sozialgeschichte, zur Geschichte der Arbeiterbewegung und zur Zeit des Nationalsozialismus. Mit dem Ziel, dass sich der Faschismus nie wiederholt, setzte sie sich in der Lehre und als aktives Mitglied der SPD für eine soziale Demokratie und historische Aufklärung ein. 2002 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Elisabeth Schmucker
Die 1951 geborene Gymnasiallehrerin initiierte die erste Babyklappe in München. Das „Kloster München St. Gabriel“ nahm 2000 mit der „Lebenspforte“ die Arbeit auf. Von 2002 an vertrat sie die CSU im Stadtrat, dem sie bis zu ihrem Tod 2013 angehörte.
Heidrun Kaspar
Heidrun Kaspar (1939 bis 2023) war Mitbegründerin des Kinderschutzbundes München und engagierte sich über Jahrzehnte ehrenamtlich im Stadtrat, unter anderem als FDP-Fraktionsvorsitzende. Für ihr vielfältiges Wirken wurde sie 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.
Eggarten-Bebauung gebilligt
Am Mittwoch, den 15. April billigte der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Münchner Stadtrats mit übergroßer Mehrheit – nur Dirk Höpner von der München-Liste und Brigitte Wolf von den Linken stimmte dagegen – den Bebauungsplan für den Eggarten. Auch sämtliche „Grüne“ im Ausschuss sprachen sich für die Bebauung des in der dicht bebauten Stadt München einzigartigen Naturparadieses aus.
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LBV ruft zur Demo auf: Nein zur Eggarten-Zerstörung!
Im Folgenden übernehmen wir den Aufruf des LBV: „Seit Jahren setzt sich der LBV München gemeinsam mit der Bürgerinitiative Pro Eggarten und vielen weiteren Naturschutzverbänden und Organisationen gegen die Zerstörung des Eggartengebiets im Münchner Norden ein. Auf einer ökologisch äußerst wertvollen Fläche, die inzwischen Biotopcharakter hat, sollen 1.800 Wohnungen gebaut werden. Hunderte Bäume müssten für die Bebauung fallen, Habitate von Fledermäusen, Waldkäuzen und vielen anderen teils gefährdeten Lebewesen gingen verloren. Nun soll mit der alten Stadtregierung noch im April über die Änderung des Flächennutzungsplanes mit nachfolgendem Billigungsbeschluss abgestimmt werden. Sprich: Das Bauprojekt soll „durchgewunken“ werden. Dagegen demonstrieren wir und laden Sie herzlich ein, uns zu unterstützen!“
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Ehemaliges Virginia-Depot soll ökologische Vorrangfläche werden
Im früheren Virginia-Depot, zuletzt von der Bundeswehr als Lager genutzt, konnte aufgrund der jahrzehntelangen Unzugänglichkeit eine artenreiche und überregional bedeutsame Heidefläche entstehen. Die wertvollen Biotop- und Ausgleichsflächen werden mithilfe eines detaillierten Pflege- und Entwicklungskonzepts gepflegt.
Im geltenden Flächennutzungsplan mit integrierter Landschaftsplanung ist der Bereich zwischen Olschewskibogen und Schätzweg in der Nähe der Schleißheimer Straße im 24. Stadtbezirk noch als „Sondergebiet Landes- verteidigung“ dargestellt. Nun soll die Darstellung in diesem Bereich an die realen Gegebenheiten angepasst und in „Ökologische Vorrangfläche“ geändert werden.
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Bau- und Modernisierungsprogramm für die Freiwillige Feuerwehr
Die Freiwillige Feuerwehr München ist mit über 1.300 ehrenamtlichen Mitgliedern eine der größten kommunalen Freiwilligen Feuerwehren Deutschlands. An 21 Standorten im Stadtgebiet unterstützen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Berufsfeuerwehr München bei der Sicherstellung des Brandschutzes und der Gefahrenabwehr. Die Einsatzbereitschaft ist rund um die Uhr gewährleistet. Aufgrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums, des weiterhin hohen Zulaufs an ehrenamtlichen Mitgliedern sowie zusätzlicher Anforderungen im Zivil-, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz besteht Handlungsbedarf bei der baulichen Infrastruktur der Gerätehäuser. Zahlreiche Standorte entsprechen nicht mehr in vollem Umfang den heutigen funktionalen und technischen Anforderungen.
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OB Reiter zur SEM Nord und Nordost: Es braucht einen Neustart – ohne Enteignungsdrohung
Ein Schelm, der Böses denkt und dass das alles vielleicht mit der Kommunalwahl am 8. März zu tun haben könnte. Jedenfalls hat OB Reiter heute die SEM Nord und Nordost – im Falle von ersterem mal wieder – beerdigt. Uns war übrigens bereits im November vergangenen Jahres zugetragen worden, dass der OB das Thema SEM noch vor der Wahl abgeräumt haben will. Aber gebaut werden soll natürlich trotzdem, für die Bewohner der SEM-Gebiete ändert sich an der Intention der Stadt nichts. Die will weiter die letzten Grün- und Landwirtschaftsflächen opfern für noch mehr Wohnungen und ja, vielleicht auch für 16 oder 17 Tage olympisches Spektakel oder Wahnsinn, je nach Sicht der Dinge.
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Langes Land: Vertreter kommt in die nächste Unterausschusssitzung
Der Bürgerantrag zur künftigen Lärmschutzwand auf der Ostseite der Bahntrasse entlang der Ratold-/Raheinstr. wurde in der Februar-Sitzung des Bezirksausschusses 24 auf die nächste Sitzung des Unterausschusses Bauleitplanung & Verkehr verschoben. Diese findet am Montag, den 16. März ab 19 Uhr in der BA-Geschäftsstelle Nord, 4. Stock, Hanauer Str. 1, 80992 München, statt. An diesem Abend wird ein Empira-Vertreter in den Unterausschuss kommen, um über die beginnende Bebauung des „Langen Lands“ zu berichten.
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Oberwiesenfeld: Baurecht für Quartier mit mehr als 620 Wohnungen
Das Gebiet gehört zwar nicht mehr zum 24. Stadtbezirk, aber Auswirkungen dieser Nachverdichtung werden auch wir spüren: Auf dem früheren Areal von Knorr-Bremse am Oberwiesenfeld, nördlich des Olympiaparks, ist ein gemischt genutztes Quartier mit mehr als 620 neuen Wohnungen, Büros, Gewerbe und zentraler öffentlicher Grünfläche geplant. Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats hat nun den Satzungsbeschluss für den zugehörigen Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2142 und den endgültigen Beschluss für die Änderung des Flächennutzungsplans mit integrierter Landschaftsplanung gefasst.
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Transparenz zu Einwohner-, Wohnungs- und Arbeitsplatzannahmen
Im Rahmen der Ideenwerkstatt „Münchner Norden“ wurden am 15. und 16. Januar fünf Entwürfe bewertet. Stadtrat Dirk Höpner von der München-Liste hat im Nachklang dieser Sitzung folgende Anfrage im Münchner Stadtrat gestellt:
Für eine stadträtliche Bewertung ist es zwingend erforderlich, die quantitativen Grundannahmen zu kennen – insbesondere Wohnungen/Wohneinheiten, Einwohner (bzw. Bandbreiten), Arbeitsplätze sowie die daraus abgeleiteten Infrastruktur- und Verkehrsbedarfe (ÖPNV, Straßennetz, Schulen/Kitas, soziale Infrastruktur). Trotz wiederholter Nachfragen wurden dem Stadtrat keine belastbaren Angaben dazu gemacht, mit wie vielen Einwohnern in den jeweiligen Teilräumen/Entwürfen zu rechnen ist. Gleichzeitig wird auf städtischer Informationsseite sinngemäß erklärt, das Expertengremium habe sich in diesem Stadium „noch nicht auf mögliche Einwohnerzahlen festlegen“ können. Das mag für eine politische Festlegung gelten – nicht aber für die Offenlegung der Arbeitsannahmen, mit denen Planungsteams arbeiten (müssen), und erst recht nicht für die Bewertung durch den Stadtrat.
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