Übervolle Container an den Wertstoffinseln und liegengelassener Müll sorgen immer wieder für Ärger. In einem Schreiben an die Entsorgungsfirma Remondis, die für den Abtransport der Wertstoffe und die Sauberkeit an Wertstoffinseln zuständig ist, fordert Oberbürgermeister Dieter Reiter diese nun auf, gerade zum bevorstehenden Jahreswechsel eine verlässliche Entsorgung sicherzustellen.
Das Schreiben im Wortlaut: „Der Jahreswechsel steht bevor und damit eine Phase, die nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahr besondere Anforderungen an die Entsorgung der Wertstoffinseln in München darstellt. Wie Sie wissen, war die Situation im vergangenen Jahr, insbesondere bei der Altglasentsorgung, ausgesprochen unbefriedigend. Übervolle Container und tagelange Ablagerungen von Flaschen und anderen Verpackungsabfällen auf den Gehwegen überall in der Stadt haben nicht nur zu massiver Kritik aus der Bevölkerung geführt, sondern stellten auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Münchner dar.
Die Landeshauptstadt kann und wird eine solche Situation nicht noch einmal hinnehmen. Einen derartigen Vertrauensverlust durch die Münchner können wir uns als Landeshauptstadt nicht erlauben. Ich möchte daher mit allem Nachdruck an Sie appellieren, für den bevorstehenden Jahreswechsel eine deutlich verbesserte und verlässliche Entsorgung sicherzustellen. Die Landeshauptstadt München erwartet, dass sich die Ereignisse des vergangenen Jahres nicht wiederholen. Die Sicherheit unserer Bürger, die Sauberkeit Münchens und das Vertrauen der Münchner haben für mich oberste Priorität.“
Alles auf Remondis abzuschieben, ist allerdings auch nicht fair. Wenn jeder sich korrekt verhalten und seinen Plastikmüll nicht in riesigen Säcken zu den Wertstoffinseln bringen würde, die bekanntermaßen nur kleine Einwurflöcher haben, bzw. seinen Sperrmüll und auch Kartonagen wie auf unserem Bild nicht der Allgemeinheit im wahrsten Sinne des Wortes vor die Füße knallen, sondern zum Wertstoffhof in der Nähe fahren würde, dann sähe unser Straßenbild gleich besser aus. Ein Unrechtsbewusstsein scheint ja überhaupt nicht mehr gegeben zu sein, auf den Kartonagen kleben sogar noch die Adressen! Offensichtlich eine Firma, die hier ihrem Entsorgungsauftrag nicht korrekt nachgekommen ist.















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