Kognitive Dissonanz? Ein Bürger hat uns das Foto von nebenstehendem Wahlplakat der Grünen geschickt, das er in der Fasanerie direkt an der Einmündung der Straße „Am Schnepfenweg“ in die Feldmochinger Str. entdeckte. Das Plakat mit dem gerade für Bewohner des 24. Stadtbezirks Hohn-klingenden Slogan – man denke nur an den Eggarten, an das Lerchenauer Feld, das Quartier Hochmutting – befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Plakat gegen die geplante SEM, aufgestellt seinerzeit von Heimatboden. Das sei doch der Gipfel der Heuchelei, so der Bürger. Im BA 24 sind die Grünen zwar gegen die SEM, aber im Stadtrat, auf den es ausschließlich ankommt, da sind die Grünen vorne mit dabei, wenn es um die SEM Nord und SEM Nordost sowie das weitere Zubauen von Grünflächen, Wiesen, Äckern etc. geht.















Michael Vogl meint
Dieses Lügen in die eigene Tasche sollte endlich aufhören. „Mehr Bäume“, wäre ja schon schön erst mal die Bestehenden zu retten, bevor man so große Worte in den Mund nimmt. Endlich den Leerstand anpacken und nicht wieder wertvolles, für alle Zeit zerstörtes Grün in Kauf nehmen, dass wäre mein großer Wunsch fürs neue Jahr. Ich möchte die Hoffnung nicht aufgeben und appelliere an die, die dieses Vorhaben durchführen wollen und uns so wieder ein großes Stück Lebenskultur hier in unserem München nehmen wollen.
Maximilian Bauer meint
deshalb haben wir von der München-Liste unter anderem nachfolgende Wahlsprüche und natürlich als Thema::
Wenn Bäume wählen könnten – München-Liste und Bürgerwille statt Baustelle
Irene Gronegger meint
Ein Pasinger hat sich auch schon beschwert:
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=pfbid02RSh6rWD3UwGiXjciaGdW5YSED7ph7N2ygzNnDY5e7dExykNXAtWTB1CV5ffaUoR9l&id=61584943704633
Sabine Kiermaier meint
Man kann nur staunen, wie man sich so selbst belügen kann, wie es die Grünen machen.
Sie behaupten, sie seien die einzige große Fraktion im Stadtrat mit Einfluss, die sich für Natur- und Umweltschutz einsetzt. In der Realität wird nichts geschützt, keine Freifläche, kein Baum in Gärten oder Straßengrün, ganze Parks verschwinden dank Baustellen. Der Gipfel der Verlogenheit ist die Werbung für olympische Spiele in München und andererseits für die Petition „Rettet die Berge“ einzutreten.
Hendl meint
Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!
Bernd meint
🙂 Sehr gut!
Bernd meint
Deshalb: Gut überlegen, wo man bei der Kommunalwahl das Kreuz macht!
MiRi meint
Dieses Plakat zeigt deutlich, dass ein Kreuz bei dieser Partei oder deren Kandidaten zur OB-Wahl völlig fehl am Platz wäre. Die Mitglieder und die Sympathisanten dieser Partei sind von der Realität total entrückt.
Jimi meint
Der Wahlslogan mit „Mehr Bäume, weniger Beton“ würde zu einer Umweltschutzpartei zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen schon passen.
Das steht aber im direkten Widerspruch zu den Zielen, wie die Partei in der Praxis städteplanerisch in unserer Stadt handelt. Man müsste eher sagen: „Wer Grün wählt, betoniert die Landschaft“!
Monika meint
Gipfel der Heuchelei ist es, wenn die Plakate von örtlichen Parteimitgliedern aufgestellt wurden.