Die Gewerkschaft Verdi hat für Montag, 2. Februar, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. In München sind davon die U-Bahn, die Trambahn und alle Buslinien bis zur Nummer 199 betroffen. Ein geregelter Betrieb wird voraussichtlich erst wieder am Dienstag, 3. Februar, möglich sein. Die S-Bahn, die Regionalzüge und die MVV-Regionalbuslinien werden nicht bestreikt.
Bei der U-Bahn bleibt der Linienbetrieb aus Sicherheitsgründen zunächst eingestellt. Ob der Betrieb zu einem späteren Zeitpunkt aufgenommen werden kann, hängt von der Anzahl des verfügbaren Personals sowohl in der Leitstelle als auch im Fahrdienst ab und kann erst kurzfristig entschieden werden. Wenn der Betrieb aufgenommen wird, liegt die Priorität vorerst auf den nachfragestärksten Linien. Auch bei der Tram hängt das Angebot von der Personalverfügbarkeit ab. Einsatzbereite Fahrzeuge würden zunächst auf der am stärksten nachgefragten Linie 20 eingesetzt.
Beim Bus ist ein stark eingeschränkter Betrieb möglich, da die privaten Busunternehmen nicht bestreikt werden. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Busse zunächst unregelmäßig fahren und nur ein Teil der Linien bedient werden kann.
Die Nachtlinien fahren in der Nacht von Sonntag auf Montag nur bis 2:30 Uhr. Sie müssen einrücken, weil der Streik um 3:30 Uhr beginnt.
Die MVG empfiehlt, am Streiktag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder Home Office einzuplanen, wenn möglich.














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