80 Stadträte entscheiden über München – doch momentan kommen nur Delija Balidemaj (Grüne) und Dirk Höpner (München-Liste) aus unserem Stadtbezirk. Dabei ist Feldmoching-Hasenbergl der zweitgrößte Stadtbezirk und hier tut sich in Sachen Bebauung mit am meisten. Damit der Stadtbezirk nicht länger unterrepräsentiert ist, ist es nicht nur wichtig, dass Sie a) zur Wahl gehen, sondern b) dass Sie von der Möglichkeit des Kumulierens und Panaschierens Gebrauch machen, um unsere Kandidaten, die nicht immer die besten Listenplätze haben, nach vorne zu pushen. Beim Kumulieren ist nur zu beachten, dass man einem Bewerber maximal drei Stimmen geben darf. Auch man kann die Stimmen auf Kandidaten verschiedener Listen verteilen (=Panaschieren). In der Printausgabe hatten wir die ÖDP mit ihren drei Kandidaten aus dem 24. Stadtbezirk völlig übersehen. Wir bitten dies zu entschuldigen und ergänzen sie hiermit!
CSU: Delija Balidemaj
Liste 1, Platz 24
Der Vater von zwei erwachsenen Söhne wurde 1967 in Martinaj/Montenegro geboren, studierte an der Uni von Prishtina Elektrotechnik und arbeitet als IT-Sicherheitsspezialist bei der Stadt. Inzwischen wohnt er nicht nicht mehr im 11., sondern im 24. Stadtbezirk und als BA-24-Mitglied, Stadt- sowie Bezirksrat vertritt er seit Oktober 2024 nicht mehr die Grünen, sondern die CSU. Balidemaj engagiert sich ehrenamtlich als Integrationsbeauftragter und ist Mitglied beim Trachtenverein Riadastoana, den Sportfreunden Harteck sowie dem Kulturhaus Milbertshofen. Wieder Stadtrat möchte er sich für mehr Präsenz von Polizei und Streetworkern, für eine bessere Beleuchtung und konsequentes Handeln für ein sicheres Gefühl im öffentlichen Raum einsetzen. In Sachen Verkehr & Parken spricht er sich für den Erhalt von Parkplätzen aus sowie für die rasche Realisierung des S-Bahn-Nord-Rings. Moderne Schulen, ausreichend Schul- und Kitaplätze sollen den Kindern beste Startchancen geben. Außerdem möchte er sich für eine Stärkung der ärztlichen Versorgung im Münchner Norden sowie des Schwabinger Krankenhauses einsetzen. Gepflegte Straßen mit Abfalleimern bei breitem Straßenbegleitgrün, saubere Plätze und Wertstoffhöfe als Grundlage für Lebensqualität sind ihm ebenfalls wichtig. Sollte es zum Wohnungsbau im Norden von Feldmoching kommen, kann es dafür nur eine Lösung mit den Eigentümern geben, nicht ohne und nicht gegen sie. Die Feldmochinger Vereine leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Pflege von Tradition, Kultur und Identität des Stadtteils. Deshalb ist es ihm ein persönliches und politisches Anliegen, dass sie in Feldmoching einen gemeinsamen Ort erhalten, an dem kulturelle, traditionelle und soziale Aktivitäten langfristig gebündelt und gelebt werden.
CSU: Bettina Obersojer
Liste 1, Platz 31
Die gebürtige Feldmochingerin, die bald ihren 30. Geburtstag feiert, hat sich in den letzten sechs Jahren als Leiterin des Unterausschusses „Bauleitplanung & Verkehr“ eingearbeitet in die großen „Baustellen“ des BA 24, die diesen gewiss mit all ihren Auswirkungen weiter beschäftigen werden. Seit kurzem leitet sie zudem den Unterausschuss „Schule, Sport, Soziales“ – sie kennt also das politische Geschäft. Die Mutter zweier Kinder hat Landwirtschaft studiert, ist Ortsbäuerin von Feldmoching, Schriftführerin der Frauen Union im Bezirksverband München sowie stellv. CSU-Kreisvorsitzende München Nordwest. Im Stadtrat möchte sie sich für weniger Bürokratie und mehr Unterstützung für Mittelstand, Handwerk und lokale Betriebe einsetzen, für eine gesicherte Versorgung mit gesunden, regionalen Lebensmitteln, für mehr Sicherheit und Sauberkeit und ein ganzheitliches Mobilitätskonzept, damit alle Verkehrsteilnehmer respektvoll miteinander umgehen können. Sie will für die Ablehnung der SEM und die Sicherung der Grüngürtel im Münchner Norden kämpfen, die Verkehrssituation & Schulwegsicherheit im 24. Stadtbezirk verbessern, den Erhalt von Parkplätzen erreichen (bei Neubau muss mindestens ein Stellplatz je Wohneinheit umgesetzt werden) sowie die Vereine unterstützen, etwa indem die LH München ihnen Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.
CSU: Christian Zöller
Liste 1, Platz 21
Christian Zöller (54) lebt seit 2010 mit Frau und Sohn in der Lerchenau, wo er auch seine Steuerberaterkanzlei hat. Der Dipl.-Finanzwirt ist seit 30 Jahren in der CSU – wen wundert’s bei dem Vater. Walter Zöller war ein CSU-Urgestein, der 48 Jahre lang Stadtrat von München war. Aber auch Sohn Christian hat schon einige politische Ämter bekleidet. Von 1996 bis 2008 saß er im BA 11, seit 2014 ist er Mitglied des BA 24, wo er seit 2020 Vorsitzender des Unterausschusses „Kultur & Budget“ ist. Er ist zudem Vorsitzender des Siedlervereins Lerchenau, Ortsvorsitzender der CSU Lerchenau sowie stellv. Vorsitzender der Mittelstandsunion München. Im Stadtrat möchte er sich einsetzen für den Stop der SEM Nord, für einen verantwortungsvollen Umgang mit den städtischen Finanzen, die Stärkung des Ehrenamts, für vernünftige, statt ideologische Verkehrspolitik für alle Verkehrsteilnehmer, für Wohnungsbaupolitik mit Augenmaß und dass der Gartenstadtcharakter des Stadtbezirks erhalten bleibt.
Afd: Jitka Machyan
Liste 3, Platz 3
Die 1960 in der südböhmischen Stadt Tábor in Tschechien geborene Machyan, die seit 1981 in München lebt, ist seit 2020 für die Afd im BA 24 und setzt sich dort mit ihrer ruhigen Art insbesondere für die Belange des Hasenbergls ein, wo sie seit 1886 wohnt. Die gelernte Bautechnikerin und Datenverarbeitungskauffrau (IHK-Prüfung) arbeitet seit 20 Jahren in der Altenpflege. Mitglied in der AfD ist sie seit 2018, wo sie zur Zeit das Amt der Kreisvorsitzenden im Kreisverband München-Nord ausübt (davor war sie Schatzmeisterin). Als Stadträtin möchte sie sich für gerechte Wohnungsvergabe und soziale Gerechtigkeit einsetzen und im 24. Stadtbezirk gegen die zunehmende Vermüllung.
Grüne: Norbert Johannes Huber
Liste 4, Platz 40
Huber (73), geboren in Eggenfelden, wohnhaft seit über 20 Jahren in der Fasanerie bzw. Lerchenau, war von 1999 bis 2018 Geschäftsführer der Caritas München Stadt und Landkreis sowie Vertreter der Caritas im KJHA – Kinder und Jugendhilfeausschuss und Sozialausschuss. Der studierte Sozialpädagoge sitzt seit 2008 im Fachbeirat Bürgerschaftliches Engagement des Stadtrates, dessen Vorsitzender er seit 2018 ist. Ferner ist er seit 2003 Sprecher des Sozialpolitischen Diskurses und engagiert in der Jugendverbandsarbeit seit seinem 17. Lebensjahr als Lehrling bei Wacker-Chemie in Burghausen. Er ist Vorsitzender des BDKJ, des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend in Bayern; Mitglied der Grünen seit 2023, dort im Vorstand des Ortsverbands München Nord sowie Mitglied des Vorstands des Arbeitskreises Soziales und Gesundheit der Grünen.
Sein Engagement gilt der Verringerung der sozialen Ungleichheit und der Stärkung der Zivilgesellschaft. Er setzt sich für Menschen am Rande der Gesellschaft und damit für die Stärkung des sozialen Wohnungsbaues und gegen Kinder- und Altersarmut ein.
Im Stadtrat würde er für eine Stärkung des ÖPNV kämpfen, um den Straßenverkehr und die Bahnübergänge von den Pendlerströmen zu entlasten. Daneben sind ihm echte Bürgerbeteiligung, die grüne Lunge im Münchner Norden, der Ausbau der Kinderganztagsbetreuung und der Sportplätze wichtig.
SPD: Reinhard Bauer
Liste 5, Platz 37
Der promovierte Historiker wurde 1950 in Kulmbach geboren, lebt aber schon seit 1960 im Münchner Norden, von 1965 bis 1990 zunächst im Hasenbergl, seitdem in der Lerchenau. Der Namenforscher, Dozent, Autor vieler Bücher, Geschäftsführer, Verleger sowie Antiquar hat drei Söhne und sechs Enkelkinder und engagiert sich in vielen Vereinen wie AWO, VdK, Diakonie, Siedlerverein und in etlichen Kulturvereinen (beim Kulturhistorischen Verein Feldmoching ist er Vorstand). Seit 2017 ist er zudem Vorsitzender des Seniorenbeirats München. 1970 trat er in die SPD ein und ist seitdem ununterbrochen politisch engagiert. Bauer war Vorsitzender im SPD-Kreisverband München Nord und 1973 – 2002 Vorstandsmitglied der SPD München. 1972 – 1986, 2002 – 2008 und seit 2016 war bzw. ist er im BA 24, 1994 – 1998 war er Bezirksrat. 2006 – 2014 saß er im Stadtrat, wo er sich in der neuen Periode gerne für eine soziale Stadt, für Kultur und Bildung für alle, für den Erhalt der Umwelt und den Respekt für die ältere Generation einsetzen möchte. Wohnungsbau, Eindämmung des Verkehrs sowie die Seniorenbetreuung sind ihm ebenfalls wichtig.
SPD: Klaus Mai
Liste 5, Platz 51
Der 1952 in München geborene Klaus Mai ist seit vielen Jahren schon im BA 24 tätig, wo er in der vergangenen Sitzungsperiode der Leiter des Unterausschusses „Kultur & Budget“ war und derzeit Fraktionssprecher der SPD ist. Darüber hinaus engagiert er sich ehrenamtlich als Übungsleiter in einem Sportverein, beim Kulturhistorischen Verein Feldmoching, der Gedenkinitiative KZ-Außenlager Dachau-Allach, dem Gesamtverein Ludwigsfeld sowie dem Internationalen Dachaukomitee (CID) und der Arbeiterwohlfahrt. Auch in seinem Berufsleben hat er viel gemacht: Er war Ziseleur, Maschinenschlosser, Former und Gießer, Bürokaufmann, Journalist und Lehrer, er studierte Politik und Jura (Dipl. sc. pol.), war Stipendiat des DAAD und der Friedrich-Ebert-Stiftung. Seit 1968, beeinflusst von Willy Brandt, ist er politisch engagiert und SPD-Mitglied. Im Stadtrat möchte er sich einsetzen für den Betrieb der letzten noch bestehenden KZ-Baracke in der Siedlung Ludwigsfeld als Bürgertreff, für Energiesicherung durch Ausbau der Geothermie, Anwohnerparken am Hasenbergl, Ausbau des Erholungsraumes Feldmochinger Anger als Volkspark, bezahlbare Mieten, sozialen Wohnungsbau, Bildung und Kultur für alle. Außerdem möchte er sich einsetzen für eine Untertunnelung der Schleißheimer Straße mit Anschluss an die A99 sowie für den S-Bahn-Nordring und überhaupt für ein gutes Miteinander in der Stadt, den Stopp der Nachverdichtung in den Kleinsiedlungen und am Hasenbergl sowie für mehr Genossenschaftswohnbau.
SPD: Gerlinde Dunzinger
Liste 5, Platz 64
Die 1951 in Bielefeld geborene Gerlinde Dunzinger setzt sich als Kinder- und Jugendbeauftragte des BA 24 seit Jahren sehr engagiert für die Belange der Kinder und Jugendlichen im 24. Stadtgebiet ein. Die gelernte Steuerfachangestellte und Bilanzbuchhalterin lebt seit vielen Jahren schon am Hasenbergl, wo sie sich neben dem BA 24 ehrenamtlich beim Kulturhistorischen Verein Feldmoching, der Gedenkinitiative KZ-Außenlager Dachau-Allach, dem Gesamtverein Ludwigsfeld sowie der Lagergemeinschaft Dachau engagiert. Im Stadtrat möchte sie sich für den Ausbau der Geothermie und die Parklizensierung im Hasenbergl und in Feldmoching einsetzen, für Bildungsgerechtigkeit, Schule und Ausbildung, Sport- und Freizeitstätten sowie für die gesellschaftliche Teilhabe aller. Als wichtiges Anliegen des 24. Stadtbezirks möchten Sie in den Stadtrat tragen, dass die letzte noch stehende Baracke aus dem ehemaligen KZ-Außenlager Dachau-
Allach in Ludwigsfeld erhalten und der Erholungsraum Feldmochinger Anger geschützt werden muss, dass der Tunnel Schleißheimer Str. gebaut, aber die Nachverdichtung in den Kleinsiedlungen gestoppt wird. Wichtig sind ihr ferner die Förderung des Breitensports, die Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder, unabhängig ihrer familiären
Situation, sowie ein gutes, konstruktives Miteinander in der Stadt.
ÖDP: Claudia Gschwendtner-Roth
Liste 6, Platz 5
Die gebürtige Mühldorferin Claudia Gschwendtner-Roth (30) lebt seit 2018 in München und seit sieben Jahren im Ortsteil Ludwigsfeld. Die gelernte Erzieherin hat eine zusätzliche Ausbildung im Bereich tiergestützte Pädagogik abgeschlossen und sich vor vier Jahren selbständig gemacht. Auf ihrem Begegnungshof bietet sie Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Beeinträchtigung und Senioren Zeit mit Tieren an. Durch diese Aufgabe darf sie viele verschiedene Menschen ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten und unterstützen. Gschwendtner-Roth engagiert sich nebenbei auch für Soziales und ist in einer gemeinnützigen Stiftung und einem gemeinnützigen Verein tätig.
Durch die von ihr 2025 gegründete Burgerinitiative Schrederwiesen konnte sie erfolgreich ein riesiges Bauvorhaben eines Investors verhindern. Besonders am Herzen liegt ihr der Schutz der Natur, der Landwirtschaft und der Tiere (z.B. Kiebitz) in unserem Bezirk. Ebenso wichtig ist ihr, die Infrastruktur zu verbessern. Inklusion und das erfolgreiche Zusammenleben und Wachsen von Menschen in der Nachbarschaft sind ihr ein Anliegen. Durch das Bürgeranliegen, schützenswerte Flächen zu erhalten, suchte sie Kontakt zu den Parteien im Rathaus und fand so zur ÖDP.
Gerne würde Claudia Gschwendtner-Roth sich nun im Münchner Stadtrat weiter erfolgreich für den Erhalt unserer Grünflächen und die Förderung von Sozialem einsetzen.
ÖDP: Silke Wallenhauer
Liste 6, Platz 52
Die gebürtige Leipzigerin Silke Wallenhauer (53) lebt seit 1997 in München und seit 17 Jahren im Hasenbergl. Hier schätzt die Dipl.-BWLerin und Dipl.-Meteorologin, die als Business Analystin im Bereich SAP-Variantenkonfiguration arbeitet, besonders das vorhandene Grün. Denn sie fotografiert gerne und liebt das Radfahren. Über das Bürgerbegehren „Rettet die Bienen“ fand sie zur ÖDP, die sie seit 2000 im Bezirksausschuss 24 als Fraktionssprecherin vertritt. Als Mitglied des ADFC sind ihr die Ziele des Radentscheids wichtig, weshalb sie im Stadtrat für mehr Radwege eintreten will. Aber auch für Fußgänger möchte sie bessere Bedingungen im Alltag schaffen durch breite Fußwege. Als studierte Meteorologin setzt sie weiterhin den Fokus auf Klimaschutz und ist für mehr Blühwiesen und Baumpflanzungen. Hier sind die Herausforderungen für München als urbaner Hotspot besonders groß. Stadtpolitik muss enkeltauglich sein, und das in allen Bereichen. Sanieren und maßvoll nachverdichten, lautet eine andere Devise.
Eine Bebauung des Eggarten lehnt sie aus Klimaschutzgründen ab – Flächensparsamkeit vor Investorenglück.
ÖDP: Dr. Heinrich Seeger
Liste 6, Platz 53
Der Biologe und Wissenschaftler ist 65 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Seine Hobbys sind das Radfahren, Segeln, Wandern und die Vogelbeobachtung. Er ist Mitglied im Verein Fasanerie aktiv, beim ADFC und dem Deutschen Alpenverein sowie bei einem Segelclub. Einsetzen möchte er sich für ein dichteres und sicheres Radwegenetz, sichere Schulwege, bessere ÖPNV-Verbindungen – besonders zwischen den Stadtvierteln. Wichtig ist ihm, dass im Stadtviertel die Inklusion gelebt wird, Menschen mit Einschränkungen eine vollumfängliche Teilhabe am Stadtleben bekommen. In der Stadt müssen die Grünflächen erhalten bleiben: für Erholung, Naturschutz, Grundwasserschutz und als Frischluftschneisen. Daher lehnt er die völlige Versiegelung des Eggartens und die SEM-Planungen ab, sondern steht für eine ökologisch sinnvolle, lebenswerte Wohnraumplanung mit großen Grünflächen und einer vollständigen Infrastruktur.
FDP: Ruth Hohenadl
Liste 7, Platz 21
Geboren in Frankfurt/M. studierte Ruth Hohenadl (Jahrgang 1960) in Graz, Texas und München Neue Deutsche Literatur, Mediävistik und Amerikanische Literatur. Sie ist verheiratet und lebt als Künstlerin in der Lerchenau. Seit 2002 ist sie Mitglied der FDP, war 12 Jahre lang Kreisvorsitzende von München-Nord (nun Ehrenvorsitzende); Vorsitzende des Bezirksfachausschusses Europa-, Außen- und Sicherheitspolitik Oberbayern; stellv. Vorsitzende des Landesfachausschusses Außen- und Sicherheitspolitik. Der Erhalt von Naherholungsgebieten, Grünflächen und Kaltluftschneisen ist ihr wichtig, so wie sie auch die regionale Versorgung durch die Landwirtschaft sichergestellt sehen möchte. Diese Anliegen möchte sie in den Stadtrat tragen, da das innerstädtische Verständnis für die Belange der Randbezirke oft sehr mangelhaft sei.
München-Liste: Dirk Höpner
Liste 12, Platz 1
Da Dirk Höpner (Jahrgang 1961) die München-Liste anführt, besteht die realistische Chance, dass der 24. Stadtbezirk in der neuen Periode zumindest wieder einen Stadtrat stellen wird, der unsere Anliegen in den Stadtrat trägt. Der Fasanerier ist verheiratet, Dipl.-Informatiker und Geschäftsführer der Stiftung Pfennigparade. Darüber hinaus engagiert er sich seit Jahren ehrenamtlich bei Fasanerie aktiv, im Bündnis München-Nord sowie beim Bund der Münchner Bürgerinitiativen (jeweils im Vorstand). Seit 2020 ist er Mitglied des Münchner Stadtrats und des BA 24, wo er sich einsetzt für eine Stadt im Gleichgewicht und für ein lebenswertes München mit ausreichend Grün- und Freiflächen. Er ist gegen Betonwüsten und für eine bessere Bürgerbeteiligung. Daher möchte er im Stadtrat weiter gegen die SEM kämpfen und den Bauwahn stoppen, er möchte sich einsetzen für einen guten Schutz vor Starkregen und hohem Grundwasser, für eine bessere Verkehrsplanung sowie Versorgung des 24. Stadtbezirks mit Schulen, Kitas, Banken, Post sowie Ärzten. Und natürlich soll die Landwirtschaft erhalten bleiben.
München-Liste: Maximilian Bauer
Liste 12, Platz 2
Über den gebürtigen Feldmochinger Maximilian Bauer (58) zu schreiben, ist eigentlich Eulen nach Athen zu tragen. Er ist allseits bekannt, weil er sich seit Jahrzehnten vielseitig ehrenamtlich einbringt im hiesigen Vereinsleben. Er ist Vorstandsmitglied beim Gesamtverein, beim FC Fasanerie-Nord und Stadtteilkultur 2411, Mitglied im Trachtenverein, beim Kulturhistorischen Verein und dem Edelweißverein. Seit März 2002 ist er ununterbrochen im BA 24, wo er bis November 2019 der CSU-Fraktion angehörte und zuletzt deren Sprecher war. Dann trat er zur München-Liste über. Gegenwärtig ist er zweiter stellv. BA-Vorsitzender, Vorsitzender des Unterausschusses „Bau, Klima-, Umwelt-, Baum-, und Denkmalschutz“ sowie Fraktionssprecher der München-Liste.
Bauer, der nach dem Abitur eine Banklehre absolvierte und als Bankbetriebswirt jahrzehntelang bei der Hypovereinsbank arbeitete, hat sich inzwischen zum Nachhaltigkeitsberater weitergebildet. Im Stadtrat möchte er weiteres Feldmoching und dem Stadtbezirk drohende Ungemach zumindest abmildern. Er möchte Politik für die Menschen machen, die hier sind, nicht für die, die eventuell kommen werden. Sein Ideal wäre ein vernünftiges, organisches Wachstum aus Feldmoching selbst heraus, keine SEM, Kosmo oder … Auch möchte er ein Umdenken in der Stadt herbeiführen, dass die Flächen im Münchner Norden entwickelt werden müssten. „Wir sind entwickelt und wir brauchen dringend die bestehenden Freiflächen.“ Wichtig sind ihm sodann Maßnahmen zur Verhinderung des steigenden Durchgangsverkehrs. Auch gelte es, das vorbildhafte Vereinsleben zu fördern und nicht zu behindern.














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