Anwohner der Gutmannstr. beobachten seit letztem Sommer, dass der Parkplatz an der Feldmochinger Str. beim Fasaneriesee zunehmend zweckentfremdet wird und haben sich in der März-Sitzung des hiesigen Bezirksausschusses an das Lokalgremium mit ihrem Problem gewandt. Es werde dort regelmäßig (dauerhaft?) kampiert/übernachtet und bei lauter Musik bis tief in die Nacht hinein gefeiert, um morgens gleich wieder anzuheben. Auch Autoreparaturarbeiten habe man schon beobachtet. Folge: unendlicher Müll; menschliche Notdurft im Gebüsch bzw. auf der angrenzenden Liegewiese am See; laute Motorengeräusche, Geschrei …
Weil die Anwohner befürchten, dass sich der Parkplatz in den letzten Monaten als Kampier- und Feierplatz herumgesprochen hat – im übrigen werde nun nachts auch am Schnepfenweg direkt neben der Grundschule in Autos kampiert –, erwarten sie in den kommenden wärmeren Monaten eine Verschärfung der Situation. Von Polizei und Ordnungsamt bekämen sie zwar regelmäßig die Rückmeldung, dass das Problem bekannt sei, aber es ändere sich nichts grundlegend. Über den Winter war es nach einer größeren Polizei-Aktion (mit mehreren Einsatzfahrzeugen) einige Wochen ruhiger und die Anwohner hatten schon Hoffnung … Aber seit Februar (und trotz Minusgraden) nehme die Problematik wieder stark zu. Deshalb wandten sich Anwohner nun an den BA, in der Hoffnung auf eine nachhaltige Lösung auch in Zusammenarbeit mit der Stadt.
Ihre Vorschläge: Einrichtung von (Nacht)Parkbeschränkungen oder Sperren und verstärkte zusätzliche Kontrollen bzw. ordnungsrechtliche Maßnahmen wie etwa dauerhafte Platzverweise.
Der Unterausschuss „Bau, Klima-, Umwelt-, Baum-, Denkmalschutz“ unter Leitung von Max Bauer (München-Liste) konnte die Situation der Anwohner nachvollziehen, zumal das Thema schon öfter auf der Tagesordnung stand. Es liege einfach an der überbordenden Nutzung, so Bauer. Letztlich einigte man sich darauf, dass die Polizei, dort, wo sie zuständig ist, und die Anlagenaufsicht in den Bereichen, in denen sie verantwortlich ist, verstärkt kontrollieren möchten, um die Situation in den Griff zu bekommen.





















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