Am Mittwoch, den 25. Februar liest der preisgekrönte SZ-Journalist Josef Wirnshofer aus seiner Reportage „Im Land der verbotenen Bücher“, für die er 2024 den Deutschen Reporter-Preis in der Kategorie „Beste Kulturreportage“ erhielt. Der Autor zeichnet darin nach, wie die Kleinstadt Doylestown in Pennsylvania zum Schauplatz des Kulturkampfes wurde und wie rechte Kreise in den USA zuletzt immer wieder versuchten, die „School Boards“ in den Städten für ihre Zwecke zu beeinflussen.
Der Riss durch die amerikanische Gesellschaft zeigt sich kaum irgendwo so deutlich wie in den sogenannten School Boards. Eltern streiten dort nicht nur über die Lektüre ihrer Kinder, sondern auch darüber, wie sie leben wollen. Am Beispiel einer Kleinstadt skizziert Josef Wirnshofer gekonnt den Kulturkampf und den erheblichen Einfluss rechter Kreise in den USA. Er bohrt tief in den Wunden der amerikanischen Gegenwartskultur und zeigt die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft auf den verschiedensten Ebenen auf. Kurzum: Ein hochspannendes und brisantes Thema!
Josef Wirnshofer, 1987 in Traunstein geboren, studierte Kulturwissenschaft, Politik und Philosophie an der LMU in München. Heute ist er Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung.













