Wenn alle Stadtbezirke bei der OB-Stichwahl am Sonntag, den 22. März so gewählt hätten wie der 24. Stadtbezirk, ja dann hätte der haushohe Gewinner der Oberbürgermeisterwahl Dieter Reiter geheißen. Denn hier im hohen Norden erhielt der Noch-OB von der SPD 60,7 % der Stimmen, während Dominik Krause von den Grünen nur auf 39,3 % kam. Die SPD erzielte damit im 24. Stadtbezirk ihr bestes Ergebnis.
Insgesamt konnte sich Reiter bei der Stichwahl nur in sieben Stadtbezirken gegen seinen deutlich jüngeren Konkurrenten durchsetzen, und zwar in: Moosach (51,3 %), Allach–Untermenzing (50,8 %), Aubing–Lochhausen–Langwied (54,6 %), Trudering–Riem (50,8 %), Ramersdorf–Perlach (51,4 %) und Hadern (53,5 %).
Weil für viele die Wahl keine richtige Wahlalternative bot – links oder links –, wussten offensichtlich viele Wähler mit ihrem Sonntag etwas Besseres anzustellen als zur Wahl zu gehen: Im 24. Stadtbezirk lag die Wahlbeteiligung gerade noch bei 37,1 %, sprich 62,9 % gingen nicht zur Wahl. Im Stadtbezirk Ludwigsvorstadt–Isarvorstadt dagegen, wo Krause mit erstaunlichen 71,1 % gewann, fand immerhin jeder zweite Wahlberechtigte den Weg ins Wahllokal (Wahlbeteiligung 50,1 %). Im ersten Wahlgang vor zwei Wochen war die Wahlbeteiligung im 24. Stadtbezirk noch bei 43,9 % gelegen. Stadtweit betrug die Wahlbeteiligung dieses Mal 44,5 % und lag damit um einiges niedriger als im ersten Wahlgang mit 52,3 %.














MiRi meint
Dieses Stichwahlergebnis kann der Dolchstoß für Feldmoching werden. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Heimatboden weiter massiv gegen die SEM wehrt und noch mehr Unterstützung aus der Bevölkerung bekommt. Wir alle müssen diesem SEM-Wahnsinn ein Ende bereiten!
Hans Dampf meint
Die Bebauung in Feldmoching sollte als gesichert gelten, unabhängig davon, welche der etablierten Parteien die Regierung stellt. Der einzige Unterschied zwischen den Parteien liegt im Preis, den die Landwirte für ihre Ackerflächen erhalten…