Das Hochmuttinger Quartier wird kontinuierlich bezogen, und natürlich bewegen sich die Neubewohner auch aus ihrem Viertel heraus. Dabei müssen sie erst einmal die viel befahrene und zugeparkte Herbergstr. überqueren. In der Septembersitzung des hiesigen BA hatte eine Bewohnerin deshalb bereits einen Zebrastreifen auf Höhe der Schaarschmidt-/Ludwig-Beck-Str. beantragt. In der Oktobersitzung reichten die Grünen einen Prüfauftrag für einen gesicherten Schulwegübergang auf Höhe der Herbert-Kadner-Str. ein.
Konkret gefordert wird eine Fußgängerfurt mit Schulweghelfer sowie eine zusätzliche Beschilderung mit dem Verkehrszeichen 356 auf Höhe der Herbert-Kadner-Str. über die Herbergstr. Zahlreiche Grundschüler müssten täglich auf ihrem Weg zur Schule diese unübersichtliche Straße queren und seien dabei auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen. Auch die BA-Vorsitzende Bettina Obersojer sah die dringende Notwendigkeit, die Kleinsten rasch zu schützen. Daher solle es als schnelle Zwischenlösung – bis die Herbergstr. in diesem Bereich saniert und hergerichtet wird – diese Fußgängerfurt geben. Eine Lösung, die allerdings zwingend genügend ehrenamtliche Schulweghelfer voraussetzt!
Die BA-Chefin hat bereits beim Mobilitätsreferat angefragt, ob es rechtlich möglich ist, in so kurzem Abstand zwei gesicherte Querungen über die Herbergstr. einzurichten. Denn natürlich brauche es, wie ein Bürger verdeutlichte, auch bei der Schaarschmidtstr. einen Zebrastreifen. Schließlich befinden sich dort ein Kindergarten sowie der Spiel- und Bolzplatz, zudem überqueren viele Anwohner hier auf ihrem Weg zur S-Bahn die Straße.
P. S.: Auch Polizeihauptkommissar Michael Classen von der Polizeiinspektion 43 hat derzeit keine Info, wann die Sanierung der Herbergstr. und die erstmalige Herstellung der Lerchenstr. im Abschnitt zwischen Herberg- und Dülferstr. stattfinden sollen.





















ReinerF meint
Na, bis zur Sanierung der Herbergstraße & Co. wird es doch wohl mit einem einfachen Zebrastreifen zum Schutz unserer Kleinsten und Gefährdetsten nicht dauern dürfen. Das wäre ja schon schamhaft und völlig unverantwortlich. Das Mobilitätsreferat müsste in diesem Falle „sofort“ pro entscheiden und einen Bautrupp losschicken. Worauf warten denn die dortigen Herrschaften ? Etwa auf das Schlimmste – um erst dann einen dringlichen Grund zu erkennen bzw. darlegen zu können ? Unfassbar !!!!