Am Montag, den 23. November läuft im Augustinum das Drama „Lügen über meine Mutter“ – ein berührendes und kraftvolles Plädoyer für weibliche Selbstbestimmung. In der Familie der kleinen Ela gibt es ein Thema, das alle schönen Seiten des Lebens überschattet: das Körpergewicht ihrer Mutter Cornelia. Aus der Perspektive der Tochter Ela wird die Geschichte einer Frau erzählt, die unbeirrt nach ihrem eigenen Weg sucht. Ihr Kampf um Selbstbestimmung und Würde ist ebenso bewegend wie inspirierend – und zeigt eindrucksvoll, wie viel Mut es braucht, sich gegen die persönlichen und gesellschaftlichen Erwartungen anderer zu behaupten. So zum Beispiel gegen ihren Mann Werner, der Cornelia auf ihr Äußeres reduziert. Denn schließlich hätte er mit einer vorzeigbaren Frau sicher alles, was ihm momentan verwehrt bleibt: die Beförderung, den sozialen Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft, … oder?
Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Daniela Dröscher, der 2022 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand und 2026 als gemeinsames Stadtlesebuch für ‚Berlin liest ein Buch‘ aus über 600 Vorschlägen ausgewählt wurde – Zeichen für seine beeindruckende Wirkung und anhaltende Relevanz.
Eintritt: 9 Euro




















