Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Nachdem das Mobilitätsreferat eine vom Baureferat erarbeitete kostengünstige Lösung für den Kreuzungsbereich der Dülferstr. mit der Schaarschmidstr., einer Spielstraße, aus rechtlichen Gründen abgelehnt hatte (siehe Printausgabe 4/2026), ist sie nun doch umgesetzt worden. Erstaunlich.
Seit ein paar Tagen sind sie installiert, die beiden Abweisblenden auf der Straße samt Sperrmarkierung auf dem Boden davor. Die Idee dahinter: Weil die meisten Autofahrer auf dem kurzen Kreuzungsstück keine Veranlassung sahen, mit der Geschwindigkeit herunterzugehen, geschweige denn anzuhalten und Schulkinder die Straße queren zu lassen, obwohl genügend Verkehrsschilder auf die Spielstraße hinweisen, soll sie nun die künstliche Verengung der Straße auf 3 bis 3,5 m zu Beginn und am Ende der Spielstraße dazu zwingen, abzubremsen. Denn an den Engstellen kommen keine zwei Autos mehr aneinander vorbei. Mal schauen, ob diese Lösung die erhoffte Wirkung entfaltet, denn diese Kreuzung ist seit vielen Jahren ein Dauerthema im Bezirksausschuss, der sich für diese Lösung sehr stark gemacht hat.





















Stefan Köglmeier meint
Ich bin begeistert, dass in diese Richtung endlich was passiert. Das sollte aber nur der Anfang sein.
Beide Massnahmen (Ampel in der Karlsfelder Straße und die Abweisblenden in der Dülferstraße) sind genau richtig um uns alle, aber besonders unsere Kinder zu schützen. Wenn jetzt noch die Lücke zwischen den 30er-Zonen geschlossen wird, dann wäre ich noch ein Stück beruhigter. Warum müssen denn die Autos zwischen Aldi und dem Beginn der 30er-Zone in der Josef-Frankl-Straße 50km/h fahren. Ausgerechnet im Tunnel (was dann beim Beschleunigen besonders Lärm macht) und in bzw. zwischen den beiden Kurven im Verlauf der Paul-Preuß-Straße (in dem Bereich queren so viele Menschen – jung und alt – die Straße um zur U-Bahn zu kommen)? Am besten doch einen durchgehenden 30er-Bereich, der auch nicht einmal nur werktags und einmal jeden Wochentag gilt. Also am besten 24-7. Ganz ehrlich: welchen Zeitvorteil erfährt man sich denn über 50 statt 30 in dem Bereich? Das Risiko für unsere Kinder (und uns Erwachsene) durch das „ich geb jetzt kurz Gas“ oder „Ah, es ist nach 18 Uhr – Keine Kinder mehr unterwegs“ steigt enorm.
Ich hoffe, bald hier diese Schlagzeile lesen zu dürfen: „Die Stadt München hat endlich einen sicheren Übergang über die Paul-Preuß-Straße eingerichtet.“