OB Dominik Krause hat ja im Wahlkampf 50.000 neue Wohnungen versprochen. Weil die Stadt bei der Ebbe im Stadtsäckel kein Geld mehr hat für diese Menge an Wohnungen, soll die private Bau- und Wohnungswirtschaft motiviert werden, dies zu tun.
Damit die wieder mehr Motivation verspürt, sollen offenbar die Sobon-Regeln erneut verändert werden, denn bei 50 und noch mehr Prozent an Sozialwohnungen, müssen die Gemeinkosten für die verkehrliche und soziale Infrastruktur, die ja den Bauträgern auferlegt werden, auf immer weniger Eigentumswohnungen umgelegt werden, die damit immer teurer und unerschwinglicher werden. Das hat den Wohnungsbau gewiss mit abgewürgt. In dem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich, dass an der SEM im Nordosten und Norden nun doch wieder festgehalten werden soll – Dominik Krause hatte Anfang des Jahres bei einer Veranstaltung von Heimatboden auch keinen Hehl daraus gemacht, dass er die SEM für ein sinnvolles Instrument hält, um große neue Wohngebiete mit (angeblich) kostengünstigem Wohnraum entstehen zu lassen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger will sich OB Krause aber offenbar selbst in die Verhandlungen mit den Grundeigentümern einschalten, damit endlich ein Konsens erreicht werde. Der Stoff zum Schreiben scheint uns nicht auszugehen!





















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