… womit das Münchner Trinkwasserpreis um 10 Cent (netto) pro 1.000 Liter steigt.
Auf Beschluss des Bayerischen Landtags wird nun auch im Freistaat ab dem 1. Juli 2026 ein Wasserentnahmeentgelt („Wassercent“) erhoben. Das Entgelt muss für die Entnahme von Grundwasser gezahlt werden. Damit soll dem wichtigsten Lebensmittel ein Wert gegeben und ein möglichst schonender Umgang mit der Ressource angeregt werden. Bayern ist das 14. deutsche Bundesland, in dem ein Wasserentnahmeentgelt erhoben wird.
Als Wasserversorger sind die SWM verpflichtet, den Wassercent an den Freistaat abzuführen. Er beträgt einheitlich 10 Cent (netto) pro entnommenen Kubikmeter Grundwasser. Die Mehrbelastungen für die SWM lassen sich nicht durch Kostensenkungen ausgleichen. Deswegen erhöht sich der Verbrauchspreis für Trinkwasser in München ab dem 1. Juli von derzeit 1,74 Euro (netto) pro Kubikmeter auf 1,84 Euro (netto) pro Kubikmeter. Brutto (+ 7% Mehrwertsteuer) sind es 1,97 Euro/Kubikmeter.
Damit zahlt ein Münchner Zweipersonen-Haushalt (Verbrauch: acht Kubikmeter/Monat) ab dem 1. Juli monatlich 86 Cent mehr für Trinkwasser.





















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