Seit dem 21. März läuft auf der Internet-Plattform Open Petition die Unterschriftenaktion zum Erhalt des Feldmochinger Hofs. Sie richtet sich an die Stiftung der Raiffeisenbank München-Nord, die Eigentümerin der bayerischen Traditionsgaststätte samt Hotel, die seit Ende letzten Jahres nach dem Aus des etwas unglücklich agierenden letzten Pächters in einen Dornröschenschlaf verfallen ist. Inzwischen haben 1.817 Personen die Petition unterschrieben und z. T. auch sehr interessante Kommentare hinterlassen. Vor ein paar Tagen hat der Gesamtverein Feldmoching, der Initiator der Petition, die aktuellen Statistikzahlen mit den wesentlichen Zahlen einmal zusammengefasst. Sein Fazit: Wir haben jetzt noch gut 100 Tage – da sollten wir es doch schaffen, über 2.000 Unterschriften zu kommen!
Dazu Robert Ratzisberger vom Feldmochinger Gesamtverein: „Der Feldmochinger Hof ist uns wichtig – und wir sind bereit, für seinen Erhalt einzustehen. Aber wir sind noch nicht am Ziel – und jetzt zählt jede weitere Unterstützung. Der Feldmochinger Hof ist weit mehr als ein Gebäude. Er ist ein Stück Feldmochinger und Münchner Identität, ein lebendiger Treffpunkt für Menschen aus dem ganzen Stadtgebiet, ein Ort des Vereinslebens, der Begegnung und der gelebten bayerischen Kultur. Genau das soll er auch in Zukunft bleiben. Darum unsere große Bitte an Euch alle: Setzt ein Zeichen für den Erhalt des Feldmochinger Hofes! Sprecht Eure Familien, Freunde, Nachbarn, Vereinskameradinnen und Vereinskameraden sowie eure Kolleginnen und Kollegen an. Teilt die Petition, macht Werbung dafür, motiviert andere zum Mitmachen. Es geht um unsere Identität, unser Miteinander und unsere Zukunft. Gemeinsam können wir zeigen, wie viel uns dieser Ort bedeutet – und gemeinsam schaffen wir das.“
Bei den nächsten großen Festen in Feldmoching werden die Unterschriftslisten wieder ausliegen, wenn Sie nicht online unterschreiben wollen!





















Heimatfreund meint
Die Stiftung der Raiffeisenbank München- Nord hat eindeutig gegen die Stiftungssatzung verstoßen! Zum Stiftungszweck heisst es (gekürzt):
Förderung – von Wissenschaft und Forschung, – von Bildung, Ausbildung und Erziehung, – von Kunst und Kultur, – Umwelt-, Naturschutz und Landschaftspflege, des Denkmalschutzes, Brauchtums und der Heimatpflege.
All diese Attribute werden von den Verantwortlichen missachtet; entweder aus Unwissenheit oder weil halt auch Geld & Macht eine Rolle spielen könnten?
Umweltschutz bedeutet z. B. auch, Gebäude zu erhalten, da Abriss und Neubau klimaschädlich sind.
Ein Schafkopfrennen für die Kartler zu organisieren, ist ja schon gut, deckt aber nur einen kleinen Teil
der Brauchtums- und Heimatpflege ab.
Der Abriss des Künstlerhauses Otto Zehentbauer – eines der ältesten, bedeutsamsten Gebäude in der Lerchenau – war auch ein Frevel! Jetzt hat man hier eine Filiale an denen nur an zwei halben Tagen Personal anwesend ist. Die Automaten sind ständig defekt und Kundenservice gibts hier kaum mehr.