“Unverpackt, ökologisch, regional oder fair gehandelt einkaufen” – was sich nach zu vielen Wünschen gleichzeitig anhört, ist Inspiration für eine Gruppe engagierter Menschen im Münchner Norden. Unverpackte Lebensmittel, die biologisch produziert und entweder möglichst regional oder zumindest fair gehandelt bezogen werden. Gelebte Klimagerechtigkeit auf der einen Seite, da lange Lieferwege vermieden werden und Kooperationen des globalen Südens mit sozialer Verantwortung für die Menschen dort bevorzugt werden. Abfallvermeidung auf der anderen Seite, weil Shampoo als auch Müsli direkt in mitgebrachte Behälter gefüllt werden können. Letztlich ermöglicht das Konzept darüber hinaus die Unterstützung der regionalen und biologischen Landwirtschaft, die einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Böden, Insekten und Ökosysteme leistet.
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Öffentliche Informationsveranstaltung zur Siedlung Ludwigsfeld
Die Siedlung Ludwigsfeld in Feldmoching-Hasenbergl soll städtebaulich verträglich verdichtet und im östlich und südlich angrenzenden Bereich erweitert werden. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wird dazu am Mittwoch, den 10. November ab 19 Uhr im Bürgerhaus Karlsfeld den Entwurf des Strukturkonzepts für die Siedlung Ludwigsfeld vorstellen und mit den Bürgern diskutieren. In den Entwurf sollen auch die Anliegen der Bewohner- und Anwohnerschaft mit eingeflossen sein.
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„Da habe ich schon lange nicht mehr dran gedacht …“
Ein reich gedeckter Tisch im Gemeindesaal der Bethanienkirche. Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch, Gelbe und Rote Rüben hätten auch eine gute Gemüsesuppe ergeben, aber die Senioren haben sich am Mittwoch, den 27. Oktober zu Kaffee- und Teetrinken und Ratschen bei einem schönen Stückchen Kuchen getroffen.
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Stadtwerke erhöhten Strom- und Gaspreise
Es war zu erwarten: Nun erhöhen auch die Münchner Stadtwerke ihre Strom- und Erdgaspreise für ihre Münchner Haushalts- und Gewerbekunden. Aufgrund der weltweit sehr stark gestiegenen Energiepreise und der steigenden CO2-Abgabe beim Erdgas in Deutschland müsse nun auch die SWM ihre Preise zum 1. Januar 2022 erhöhen, so heißt es in einer Pressemitteilung. Um wieviele Prozente, das verschleiert die Pressemitteilung etwas. Es heißt nur, dass ein Münchner Durchschnittshaushalt (2 Personen, 2.500 kWh/ Jahr, M-Strom privat Kompakt) für Strom ab Januar rund 4 Euro pro Monat mehr zahlen muss und für Erdgas (2 Personen, 20.000 kWh/ Jahr, M-Erdgas M) etwa 23 Euro pro Monat mehr.
Eggarten: ÖDP stellt Strafanzeige & beantragt Erlass einer Einstellungsverfügung
Wie wir bereits kürzlich vermeldeten, haben die Investoren im Eggarten mit dem Entkernen und dem Abriss der verlassenen Häuschen begonnen. Lediglich drei sollen als Reminiszenz an die Vergangenheit erhalten und weitergenutzt werden. Nun hat die ÖDP Strafanzeige gegen die Stadt München gestellt wegen des Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz § 44 (1) 1 und 3. Zudem wurde der Erlass einer Einstellungsverfügung beantragt.
Die ÖDP wertet das Entrümpeln als Schädigung von Arten und Lebensräumen im Sinne von § 19 BNatschG. Ferner sieht die Partei darin einen Verstoß gegen § 44 (1) 1, wonach es verboten ist wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören, sowie gegen § 44 (1) 3, wonach es verboten ist, Fortpflanzungs- oder Ruhestätten der wild lebenden Tiere der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Es gibt nämlich im Eggarten mehrere Fledermausarten, die nach BNatschG besonders geschützt sind. Einige davon sind gebäudebewohnende Arten. Diese nutzen die zum Abriss stehenden Gebäude als Ruhestätten. Bereits das Entrümpeln der Gebäude ist eine so massive Störung, dass diese nicht mehr als Ruhestätte für die Fledermäuse zur Verfügung stehen.
Glück im Unglück
An der Grashofstr. gibt es derzeit etliche Baustellen, und an einer davon kam es am Montag, den 25. Oktober zu einem schweren Unfall, der für den Kranführer tödlich hätte enden können. Denn der Kran ließ plötzlich seine Fracht, eine 10 m lange schwere Metallwand, fallen, die aufs Führerhäuschen knallte. Das war daraufhin so zerbeult, dass der Fahrer nicht mehr aussteigen konnte und die Feuerwehr ihn herausschneiden musste. Wie sich die Fracht vom Haken lösen konnte, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Mann lockt angeblich Kinder an – Polizei gibt Entwarnung
Seit ein paar Tagen erschreckt die Meldung Eltern in der Lerchenau, aber auch in Feldmoching, dass ein Mann im Umfeld der Waldmeisterschule versuche, Kinder in sein Auto zu locken, wahlweise wegen Hundewelpen, Einkaufen im Supermarkt oder dass er ein Kollege des Vaters sei … Die zuständige Polizeiinspektion 43 nimmt nach Auskunft von Dienststellenleiter Thomas Nölle diese Mitteilungen sehr ernst, ist im Austausch mit den Schulleitungen, Jugendbeamte sind vor Ort an der Schule und die Polizei im Umfeld präsent. Man habe verschiedene Maßnahmen eingeleitet, gehe Hinweisen nach und verifiziere die Aussagen, so Nölle.
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Sanierungsarbeiten am Würmkanal
2010 fiel bei einem Ortstermin am Würmkanal mit Teilnehmern vom Wasserwirtschaftsamt, der Flussmeisterei, der Unteren Naturschutzbehörde, dem BA 24 sowie weiteren Naturschutz- und Baumsachverständigen und Repräsentanten aus der Bevölkerung des Münchner Nordens der erste Startschuss für die dringend notwendigen Restaurierungsarbeiten am historischen Würmkanal. Das Ziel: Die Kanal- und Uferanlage so wieder herzustellen, wie sie vor rund 320 Jahren ursprünglich aussah.
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Eggarten: Leerstehende Häuser werden abgetragen
Das Gerücht, die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer: Die Immobilienbesitzer des Eggartens reißen die alten Häuschen ein, so hieß es gestern und heute von verschiedenen Seiten. Nachgefragt bei der CA Immo erhielten wir die Bestätigung. Man will nun tatsächlich alle leerstehenden Häuser, die nicht zu den drei für den Verbleib bestimmten gehören, abtragen.
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Maisernte mit Giganten
Wenn die Getreide- und Kartoffelernte abgeschlossen ist, rücken im Herbst gigantisch große Mähdrescher an, um noch den Körnermais auf den Feldern abzuernten. Denn nicht alle betriebseigenen Mähdrescher auf den hiesigen Bauernhöfen, mit denen das Getreide abgedroschen wird, eignen sich dafür, die großen Massen auf den Maisfeldern zu bewältigen.
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