Seit Monaten wird an der Ecke Weitl-/Rainfarnstr. mächtig gebaut, vermutlich nicht immer zur Freude der Anwohner. Die Otto-Steiner-Schule und die Heilpädagogische Tagesstätte des Augustinum werden nach ihrem Abriss neu aufgebaut. Nach dem Beginn der Arbeiten im Frühjahr vergangenen Jahres wurde auf der Baustelle am Mittwoch, den 22. September Richtfest gefeiert.
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Massive Bauvorhaben sind überholt!
Das „Übergreifende Bündnis München Nord“ ist ein Zusammenschluss mehrerer Vereine und Bürgerinitiativen, die sich für eine lebenswerte Entwicklung, den Schutz von Umwelt und Natur und den Erhalt gewachsener Strukturen in ihrem Stadtviertel und in ganz München einsetzen. Sie alle haben an die Stadtspitze einen Offenen Brief geschrieben, in dem sie angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen die derzeit geplanten massiven Bauvorhaben (wie im Münchner Norden) für überholt halten und ein Moratorium sowie eine Neubewertung fordern.
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„München braucht bezahlbaren Wohnraum und bezahlbare Naherholung“
Lange bevor die Stadt im Münchner Nordosten anfing, großflächig zu planen, hatten der Bund Naturschutz (BN) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) schon ihr Gutachten vorgelegt, wieviel Bebauung das Areal im Nordosten vertragen könnte, wenn man sämtliche Schutzgüter ordentlich gegeneinander abwägt: hier das Recht aller Menschen, in München zu wohnen, dort das Klima, der Boden, das Wasser, die Pflanzen und Tiere und nicht zuletzt das jahrhundertelang ausgeprägte Landschaftsbild. Selbiges haben die beiden Organisationen nun für den Münchner Norden gemacht, der laut Stadtratsbeschluss vom 22. Juli 2020 auf 900 ha großflächig zugebaut werden soll. Die Naturschutzverbände hingegen sind der Ansicht, dass nur 5 % der Gesamtfläche, nämlich zwischen der bestehenden Siedlung Feldmoching und der A99, bebaut werden kann. Das ist das Fazit des gemeinsamen Positionspapiers, das am Donnerstag, den 5. August vorgestellt wurde. Darin fordern die beiden Umweltverbände, dem Natur- und Klimaschutz in der Planung mehr Gehör und Gewicht zu verschaffen.
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Kiesabbau im Forst Kasten wäre rechtswidrig
Nach dem sensationellen ‚Klima-Urteil‘ des Bundesverfassungsgerichts im März 2021, das als bahnbrechend für umweltrechtliche Verfahren bundesweit gilt, wird die Hamburger Kanzlei Günther, insbesondere Dr. Roda Verheyen und ihr Kollege RA André Horenburg, jetzt in München/Würmtal aktiv! Die Expertin für Öffentliches Baurecht, Planungs- und Umweltrecht und Hamburger Landesverfassungsrichterin unterstützt dort die Bürgerinitiativen (Grünzugnetzwerk Würmtal e. V. mit Greenpeace München, Bund Naturschutz uvm.) ab sofort juristisch bei der Rettung des Münchner Forst Kasten-Waldes vor Kahlschlag und Kiesabbau. Schon eine erste gutachterliche Stellungnahme, die ganz neue Aspekte einbezieht, kommt zu dem Ergebnis, „… dass eine Gestattung der Rodung ermessensfehlerhaft und damit rechtswidrig“ wäre. Eine dennoch erteilte Abgrabungsgenehmigung sollte gerichtlich angefochten werden.
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Der 24. Stadtbezirk wird enorm wachsen – genießen Sie heute noch die Natur!
München wächst weiter, sagt der städtische Demografiebericht Teil 1 mit der Bevölkerungsprognose von 2019 bis 2040. Die Stadt sei besonders für junge Leute attraktiv und werde immer vielseitiger und internationaler. Die Corona-Pandemie habe 2020 das Bevölkerungswachstum nur vorübergehend unterbrochen, meint die Stadt. Ende 2019 waren rund 1,591 Mio. Einwohner mit Haupt- und Nebenwohnsitz in der bayerischen Landeshauptstadt gemeldet. Bis Ende 2040 wird eine Zunahme um 16 % prognostiziert. München hätte dann 1,845 Mio. Einwohner. Die Neubürger zieht es in erster Linie wegen der Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie der Hochschulen und Universitäten nach München. München befindet sich seit über 20 Jahren in einer Wachstumsphase. Seit 2017 hat sich die hohe Wanderungsdynamik der Jahre 2011 bis 2015 allerdings etwas abgeschwächt.
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Bebauung Ratold-/Raheinstr.: Entscheidender Planungsschritt
Auf dem rund 12 ha großen Areal zwischen Bahntrasse und Ratold-/Raheinstr. in Feldmoching soll bekanntlich ein neues Wohnquartier entstehen. Heute hat der Planungsausschuss des Stadtrats dazu den Billigungsbeschluss für den Bebauungsplan und die Änderung des Flächennutzungsplans gefasst. Dazu Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Damit haben wir einen entscheidenden Schritt in Richtung Realisierung von zirka 900 Wohnungen gemacht. In Feldmoching schaffen wir ein neues attraktives Quartier, mit dem wir auf den angespannten Wohnungsmarkt reagieren können.“
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Digitale Bürgerbeteiligung zur Eggarten-Bebauung am 24. Juni
Am Donnerstag, den 24. Juni wird es eine digitale Bürgerbeteiligung im Rahmen des Bauleitverfahrens zum Eggarten geben. Den genauen Zeitpunkt hat das Planungsreferat dem hiesigen Bezirksausschuss noch nicht mitgeteilt, aber es ist davon auszugehen, dass dies wie bei der kürzlich stattgefunden Infoveranstaltung zum Bebauungsplan Lerchenauer Feld abends sein wird, vermutlich gegen 19 Uhr. Immerhin hat das Planungsreferat diesen Termin nun mit einem deutlichen Vorlauf bekanntgegeben, so dass BA-Chef Rainer Großmann auf rege Beteiligung seitens der Bürgerschaft hofft.
Karlsfelder Str. 25: Ein weiterer Beherbergungsbetrieb
In Ausgabe 7 haben wir bereits darüber berichtet, dass an der Karlsfelder Str. 25, neben dem Kötterlhof, Ende Februar auf dem 3.200 qm großen städtischen Grundstück viele Bäume gefällt wurden und dass uns das Kommunalreferat mitgeteilt hat, man habe das Grundstück dem Sozialreferat für eine soziale Nutzung angeboten. Dieses hat nun ganz offensichtlich seine Prüfung abgeschlossen, steht doch unter Punkt 6.12 auf der Tagesordnung der nächsten öffentlichen Sitzung des Bezirksausschusses 24 am Dienstag, den 18. Mai das Thema: „Versorgung wohnungsloser Haushalte … Karlsfelder Str. 25“.
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Eine Streuobstwiese am Nord-West-Sammelkanal
Das ist ja mal ein erfreuliches Zeichen von der Münchner Stadtentwässerung an den Münchner Norden. Die langjährige Buddelei beim Bau des gigantischen Nord-West-Sammelkanals und die damit verbundenen Behinderungen und Unannehmlichkeiten, nicht zu vergessen die mit dem Kanalbau verbundenen Wasserprobleme für die Bewohner im nördlichen Bereich Feldmochings seit Anfang der 1990er- bis zur Mitte der 2010er-Jahre finden nun ihren – hoffentlich – versöhnlichen Abschluss. Die verbliebenen Narben von diesem in unserem ländlichen Umfeld einmaligen Tiefbauprojekt sollen nun eine optische Aufhübschung erfahren. Begrüßen wir diese Absicht und freuen wir uns darüber.
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Gesamtkonzept für die Gewerbeflächen am Frankfurter Ring
Das 5 Kilomekmer lange Gewerbeband am Frankfurter Ring soll ein städtebauliches Entwicklungskonzept erhalten. Dafür will das Referat für Stadtplanung und Bauordnung einen Rahmenplan erarbeiten, um Veränderungswünsche in geordnete Bahnen zu lenken. Einen entsprechenden Beschluss hat der Planungsausschuss des Stadtrats heute gefällt. Im östlichen Bereich, von der Ungererstr. bis auf Höhe der Trambahnschleife am Domagkpark, möchte das Referat für Stadtplanung und Bauordnung noch einen Schritt weiter gehen und ein Bebauungsplanverfahren mit konkreten Vorgaben für die weitere bauliche Entwicklung starten.
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