Das Seniorencafé am 25. November im Gemeindesaal der Bethanienkirche hatte das Motto „Kerzen“. Ilona Staeves hatte nicht nur eine Taufkerze dabei, sondern auch ein Grablicht um an Allerheiligen zu erinnern. Ferner gab es eine Martinslaterne auf der Kaffeetafel und eine Kerze vom Lichterbaum der Bethanienkirche, da am Ewigkeitssonntag der Verstorbenen der Gemeinde gedacht wurde. Für das neue Kirchenjahr stand eine Adventsgesteck inmitten der Lichter. Die Senioren hörten die Geschichte der vier Kerzen. Die Kerzen „Liebe“, „Glaube“ und „Frieden“ erloschen, weil es dies immer weniger in der Welt gibt. Aber die letzte Kerze die „Hoffnung“ brannte noch und solange diese brennt, können die anderen Kerzen immer wieder entzündet werden. Und so leuchteten wieder alle Kerzen bei Kaffee und Kuchen.
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KJR kritisiert Ausschluss von nichtgeimpften Jugendlichen
Mit Inkrafttreten der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dürfen ungeimpfte Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren zwar weiterhin im vollen Klassenzimmer sitzen oder – sofern sie es sich leisten können – ins Restaurant gehen, zu vielen Angeboten der Jugendarbeit sollen sie jedoch keinen Zugang mehr haben. Auch in Freizeitstätten soll es heißen: „Ihr müsst
leider draußen bleiben!“
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Großzügige Spende ermöglicht Nähwerkstatt als neues Qualifizierungsprojekt
Eine Nähwerkstatt ergänzt künftig das Leistungsangebot der Einrichtung Drom – Sinti & Roma der Diakonie Hasenbergl. Das neue Projekt soll den Teilnehmerinnen eine Perspektive auf Integration ins Arbeitsleben bieten und sie in Ausbildung oder Arbeit vermitteln. Eine großzügige Spende des ehemaligen Vorsitzenden der Evangelischen Kirche, Heinrich Bedford-Strom, hat das Qualifizierungsprojekt ermöglicht: Mit der Zuwendung können die notwendige Ausstattung (Nähmaschinen, Verbrauchsmaterial) angeschafft, eine Lehrerin beschäftigt sowie der Betrieb der Nähwerkstatt für die kommenden drei Jahre sichergestellt werden.
Bedford-Strohm hat heuer den seit 2019 von der Württemberger Gesellschaft verliehenen Demokratiepreis „Württemberger Köpfe“ erhalten und spendete das Preisgeld von 50.000 Euro an soziale Einrichtungen – eine großzügige Zuwendung daraus erhielt auch die Einrichtung der Diakonie Hasenbergl. Die Jury ehrte Bedford-Strohm für sein nachhaltiges Eintreten für mehr soziale Gerechtigkeit und den Klimaschutz sowie für sein starkes Engagement für Demokratie und Menschenwürde.
Drom – Sinti & Roma richtet sich an junge Sinti und Roma in München, die ihre soziale oder berufliche Situation verbessern wollen und hierfür sozialpädagogische Unterstützung benötigen. Mit der „Nähwerkstatt“ können die Sozialpädagogen auf verschiedene Bedürfnisse der jungen Frauen eingehen und durch die handwerkliche Tätigkeit Eigenaktivität fördern, aber auch Erfolgserlebnisse und Selbstwirksamkeit kreativ fördern und weiterentwickeln. Dabei sollen die jungen Menschen zunächst ausschließlich für ihren eigenen Bedarf produzieren. In einem zweiten Schritt ist beispielsweise der Verkauf von angefertigter Mode oder verschiedenen textilen Gebrauchsgegenständen bei einem Bazar auf dem Sommerfest der Diakonie Hasenbergl oder in der neu entstehenden Diakoniekirche im Hasenbergl denkbar.
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Friedhof Feldmoching: Schluss mit der Plackerei!
Was an anderen Münchner Friedhöfen schon installiert ist, hat nun auch in Feldmoching Einzug gehalten: Die städtische Friedhofsverwaltung hat endlich auch hier eine sehr gute Idee umgesetzt und am nördlichen Friedhofseingang linksseitig eine Anlage installiert, aus der sich nun Friedhofsbesucher mit schwerem Material für die Grabpflege mit 1 € – wie beim Einkaufswagen – ein kleines Schubwägelchen ausleihen können. Damit hat die bisher so lästige Schlepperei von Erde, Blumen u. a. vom Auto zur Grabstätte ein Ende. Vor allem die Älteren werden diese neue Einrichtung mit Erleichterung begrüßen. Reinhard Krohn
Gesundheitsreferat informiert über Kontaktpersonenmanagement
Bei den rasant steigenden Corona-Infektionszahlen erreichen das Gesundheitsamt München vermehrt Anfragen besorgter Bürger, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Das Gesundheitsreferat (GSR) weist daher auf die neuen bayernweiten Regelungen des Freistaats hin: In der jetzigen Phase der Pandemie geht es vor allem darum, Personen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu schützen und zu verhindern, dass viele Menschen eine Behandlung im Krankenhaus benötigen. Daher konzentrieren sich aktive Ermittlungen des Gesundheitsamts bei Kontaktpersonen infizierter Menschen derzeit auf
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„Da habe ich schon lange nicht mehr dran gedacht …“
Ein reich gedeckter Tisch im Gemeindesaal der Bethanienkirche. Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch, Gelbe und Rote Rüben hätten auch eine gute Gemüsesuppe ergeben, aber die Senioren haben sich am Mittwoch, den 27. Oktober zu Kaffee- und Teetrinken und Ratschen bei einem schönen Stückchen Kuchen getroffen.
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Oktoberfest im Seniorencafé der Bethanienkirche
Die Wiesn fiel zwar heuer aus, aber im Gemeindesaal der Bethanienkirche feierten die Senioren am vergangenen Donnerstag doch ein kleines Oktoberfest. Brezn, Obazda und Radieserl, dazu ein (alkoholfreies) Bier oder auch eine Tasse Kaffee in geselliger Runde. Manch ein Senior erzählte von seinem ersten Wiesnbesuch oder konnte mit einer spannenden Anekdote über das Oktoberfest zu einem gelungenen Nachmittag beitragen. Jeder Besucher nahm ein „Lebkuchenherz“ (aus Pappe) mit nach Hause und kann bis zum nächsten Seniorencafé vielleicht Kraft aus dem Bibelspruch auf der Rückseite schöpfen.
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Neuer Elternkurs ab 5. Oktober 2021 – wieder im Online-Format
Homeschooling, geschlossene Kitas, Trotzanfälle beim Einkaufen, Fernsehen und Computer- oder Handyspiele ohne Ende, Unordnung im Kinderzimmer, keine Hausschuhe angezogen, „Muss ich dir immer alles hundert Mal sagen…“. Das Leben mit Kindern kann manchmal ganz schön nervenaufreibend sein – besonders in diesen herausfordernden Zeiten. Im praktischen Elternkurs „Familienteam“ der Familien- und Erziehungsberatungsstelle der Diakonie Hasenbergl erhalten Familien Tipps, wie die Klippen des Familienalltags sicher umschifft werden können. Der Kurs startet als Online- Seminar am 5. Oktober um 19 Uhr.
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Otto-Steiner-Schule und Tagesstätte nehmen Gestalt an
Seit Monaten wird an der Ecke Weitl-/Rainfarnstr. mächtig gebaut, vermutlich nicht immer zur Freude der Anwohner. Die Otto-Steiner-Schule und die Heilpädagogische Tagesstätte des Augustinum werden nach ihrem Abriss neu aufgebaut. Nach dem Beginn der Arbeiten im Frühjahr vergangenen Jahres wurde auf der Baustelle am Mittwoch, den 22. September Richtfest gefeiert.
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Die Corona-Inzidenz in Feldmoching-Hasenbergl
Lange war es vermutet worden, nun belegt eine Statistik des Gesundheitsreferats München, dass sich wohl ein Zusammenhang zwischen der sozialen Lage eines Stadtbezirks und der dort auftretenden Corona-Inzidenz herstellen lässt: Gebiete mit einer hohen Quote an Arbeitslosen, Ausländern, Einwohnern mit Migrationshintergrund oder Personen mit Wohngeldbezug weisen höhere Fallzahlen auf. Das gilt auch für den Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl.
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