Der Schrott Anton an der Lerchenstr. 19 hat den Bezirksausschuss 24 in den letzten Jahren viele Male beschäftigt. Nicht zuletzt deshalb, weil immer wieder LKWs und Gerümpel vor dem eigentlichen Betriebsgelände am Grünstreifen geparkt beziehungsweise gelagert wurden und vor allem weil der Betrieb eigentlich ohne rechtliche Genehmigung arbeitete. Inzwischen ist die Firma SAM Entsorgungs GmbH die neue Betreiberin der Schrottverwertung auf städtischem Grund. Sie hat nun den mehrfach überarbeiteten Antrag auf eine immissionsschutzrechtlich genehmigte Abfallentsorgungsanlage erneut zur Genehmigung eingereicht und der Bezirksausschuss 24 hatte diesen in seiner November-Sitzung als Anhörungsfall vorliegen. Dabei bemängelte der Bezirksausschuss erneut, dass LKWs weiter den Grünstreifen zuparken statt auf dem Werksgelände abgestellt zu werden. Ferner forderte er, dass der Grünstreifen für einen Fuß-/Radweg vorgehalten und mit ein paar Bäumen verschönt werden soll.
Weba erweitert am Standort Lerchenau
Die Firma Weba Wertstoffhandel & -erfassung ist seit 2010 in der Lerchenau an der Detmoldstr. ansässig. Die Verlegung des Firmenstandorts in dieses Gewerbegebiet war seinerzeit nicht unumstritten. Doch längst haben sich die Wogen geglättet. Es kam nie zu einer Reklamation und laut Karola Kennerknecht vom Bürgerverein Lerchenau zählt das Weba-Firmenareal zu den aufgeräumtesten seiner Art. Nachdem weder sie noch BA-Mitglied Tobias Wandinger (von den Piraten), der gleichfalls in der Nähe wohnt, etwas Negatives über die Firma sagen konnte – sei es in Sachen Lautstärke oder hinsichtlich der Geruchsbelästigung –, stimmte der Bezirksausschuss 24 in seiner November-Sitzung der beantragten Betriebserweiterung zu. Künftig werden statt 105 LKWs 184 pro Tag den Abfall in die Detmoldstr. transportieren.
Ausstellung „Von der Fliegertechnischen Schule…“ eröffnet
Das „DP-Lager Schleißheim“, wie das Barackenlager auf Feldmochinger Gemeindegebiet nach dem 2. Weltkrieg hieß, wurde bereits 1939 bis 1941 gebaut und beherbergte in der Nazizeit die „Fliegertechnische Schule“ (FTS) im Luftgaukommando 3. Denn der Flughafen Schleißheim, 1912 errichtet, war trotz der im Versailler Vertrag 1919 festgeschriebenen Restriktionen hinsichtlich der Wiederaufrüstung Deutschlands von 1925 bis 1945 das Zentrum der deutschen (Jagd-)Fliegerausbildung. [Weiterlesen…] ÜberAusstellung „Von der Fliegertechnischen Schule…“ eröffnet
Statt Schlecker wieder eine Kinderkrippe in Feldmoching
Die Kinderkrippe soll laut Antrag im Erd- und Kellergeschoss platziert werden, getragen wird die Kindertageseinrichtung vom Verein Eltern-Kind-Initiative Regenbogenkinder (EKI). Bei dieser Art von Kindergarten muss jede Familie pro Krippenjahr 25 Pflichtstunden an gemeinnütziger Arbeit leisten. Der Kindergarten wird Mo. – Do. von 7 bis 17 Uhr geöffnet sein und freitags von 7 bis 16 Uhr. Eine Halbtagsbetreuung ist nicht vorgesehen. Sieben Beschäftigte (drei Vollzeit-, vier Teilzeitkräfte) sollen die 30 Kinder in zwei Gruppen (1-2 J., 2-3 J.) betreuen.
Dabei hätte der ehemalige Schlecker-Laden die ideale, weil zentrale Lage gehabt für ein kleines, fußläufig erreichbares Lebensmittelgeschäft – wer braucht schließlich schon 100 Senfsorten und 20 verschiedene Löffelbisquits, wie es die modernen Einkaufstempel anbieten und die wegen ihrer Weitläufigkeit und ihrer Warenvielfalt doch nur die Zeit der einkaufenden Kundschaft stehlen.
24. Stadtbezirk stimmte für Olympia 2022
Hätten alle so gestimmt wie die Bürger im 24. Stadtbezirk, gäbe es jetzt bei den Olympia-Befürwortern keine langen Gesichter und München hätte sich mit den drei Partnergemeinden erneut um die Ausrichtung von Winterspielen bewerben können. Denn im nördlichen Stadtbezirk stimmten 53,3 % der Stimmberechtigten für eine erneute Bewerbung, 46,7 % waren dagegen. In München insgesamt zeigte man den olympischen Bestrebungen mit 52,1 % dagegen die rote Karte. Lediglich in 8 von 25 Stadtbezirken erhielten die Olympiabefürworter die Mehrheit. Im Nachbarbezirk 11 – Milbertshofen / Am Hart – gab es ein glattes Patt.
Stadt kauft Wohnungen am Hasenbergl
Seit Wochen verkauft die Augsburger Immobilienfirma Patrizia Wohnungen in München, die sie erst vor einigen Monaten von der Bayern LB gekauft hat. Doch erst bei diesen Wohnanlagen spannt die Landeshauptstadt München einen städtischen Rettungsschirm für die MieterInnen auf. Dieses Engagement wird zwar die Stadt einiges kosten, doch es sichert langfristig einen öffentlichen, auch für Otto-Normal-Verdiener erschwinglichen Wohnungsbestand. Laut OB Ude sei unter den konkreten Umständen im Einzelfall vertretbar, um einen Beitrag zur langfristigen Sicherung des sozialen Friedens in der Stadt zu leisten. Und weiter: „Es bleibt aber ärgerlich, dass der städtische Steuerzahler tief ins Stadtsäckel greifen muss, um ehemals staatliche Mieter vor den Unbillen des Immobilienmarktes zu schützen und so auch noch an der Refinanzierung des skandalösen Privatisierungsvorgangs mitzuwirken.“
Die Wohnungen, die die Stadt mit Ausübung des Vorkaufsrechts im Hasenbergl und in Giesing erwirbt, sollen künftig durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewofag verwaltet werden.
Mehr Mülleimer im Gebiet des Rangierbahnhofs
Bislang sind lediglich an den Zugangssperren zum Rangierbahnhof, also beispielsweise an der Borsigstr., der Pappelallee und der Reigersbachstr., einige Abfalleimer installiert – definitiv zu wenige. Bei den Sitzgelegenheiten zwischen der Lassalle- und der Dachauer Str. entlang des Rangierbahnhofgeländes ist dagegen kein einziger Mülleimer zu finden. Daher tößt man gerade bei Sitzgelegenheiten immer wieder auf achtlos weggeworfenen Unrat. [Weiterlesen…] ÜberMehr Mülleimer im Gebiet des Rangierbahnhofs
Fußgängerampel an der Lerchenstr. nicht möglich
So hätte der Bürgerverein Lerchenau gerne auf Höhe des ehemaligen Rewe-Gebäudes eine Fußgängerampel gehabt. Doch auch dem konnte der Vertreter des Kreisverwaltungsreferats nicht zustimmen. Eine Fußgängerampel kann es wegen der abknickenden Vorfahrt grundsätzlich nicht geben – nur der Bus, der aus der Robinienstr. in die Lerchenstr. einfährt, wird künftig eine Priorisierung per Ampelschaltung erhalten. [Weiterlesen…] ÜberFußgängerampel an der Lerchenstr. nicht möglich
Ampelschaltung lässt sich nicht verändern
Die Fußgänger jammern, dass der Autoverkehr auf der Lerchenauer Str. sehr lange Grünphasen hat, so dass sie, um den Bus stadteinwärts noch zu erreichen, regelmäßig unter Einsatz ihres Lebens über die viel befahrene Lerchenauer Str. zum Bus an der Haltestellen rennen müssten. Die rund 30 Anwohner an der Lerchenauer Str. 148 haben wieder andere Sorgen. [Weiterlesen…] ÜberAmpelschaltung lässt sich nicht verändern



















