Die Firma Remondis betreibt einen Wertstoffcontainer an der Weitlstr. 131, in der Nähe der Zirkuswiese beim Feldmochinger Anger. Seitdem im Bereich des Feldmochinger Angers die durchaus vorhandenen Parkplätze für die Anwohner kostenpflichtig wurden, parken viele, die sich das Geld sparen wollen, auf öffentlichem Grund entlang der Weitlstr. Und parkten damit auch ungeniert den Platz vor den Containern zu, wiewohl davor ein Halteverbot bestand. Folge: Die Container konnten oft nicht geleert werden, der Müll türmte sich unansehnlich. Die Firma Remondis beantragte deshalb die sechs Container auf die Straße stellen.
Doch während der hiesige Bezirksausschuss in seiner letzten öffentlichen Sitzung noch ausgiebig über das Für und Wider einer solchen Verlegung debattierte – sie hat zum Beispiel den Nebeneffekt, dass die Busse in der Zeit der Leerung warten müssen, da die Weitlstr. schmal und komplett zugeparkt ist –, schaffte die Firma Remondis bereits Fakten und hat die Container schon auf die Weitlstr. umgezogen.
Erster Hofflohmarkt in der Stüdlstr.
Bocksdornstr.: Fahrbahn- Provisorium wird erneuert
Im Herbst will das Baureferat, Straßenunterhaltsbezirk Nord, die Bocksdornstr. zwischen Lerchenauer- und Berberitzenstr. sanieren. Denn die Straße ist immer noch nicht erstmalig hergestellt. Demzufolge gibt es an ihr keinen Gehweg und keine ordnungsgemäße Oberflächenentwässerung. Der Straßenunterhalt wird die Bocksdornstr. auch jetzt nicht erstmalig herstellen – denn die notwendigen hohen Investitionskosten stehen dem Straßenunterhalt nach eigenem Bekunden derzeit nicht zur Verfügung. Um jedoch die allgemeine Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten, wird nun das vorhandene Fahrbahnprovisorium saniert. Für diese Maßnahme entstehen den Anliegern keine Kosten. Die Ausführung der Leistung erfolgt im Eigenbetrieb, mit eigenem Personal und unter Leitung der Städtischen Asphaltverlegung.
Kleiderspenden dringend gesucht
Für die Second-hand-Läden der Diakonie Hasenbergl am Stanigplatz 9 werden derzeit dringend Spenden gesucht: gut erhaltende Bekleidung in allen Größen sowie alles rund ums Kind, also Spielwaren, Hochstühle, Babybetten, Wickelkommoden etc. Die gespendeten Waren werden zu Preisen ab 50 Cent verkauft.
In der „Schickeria“ und der „Kinder-Schickeria“ gibt es gewöhnlich ein vielfältiges Angebot an gut erhaltener, sauberer Kleidung, an Schuhen, Spielwaren und Babysachen.
Florian Post zapft mit drei Schlägen an
Pflaumstr.: Baustelle dauert nun bis Ende August
Anfang Juni hatten wir bei der Münchner Stadtentwässerung (MSE), Bauherr der Verdrussbaustelle an der Pflaumstr., nachgefragt, wann denn nun endlich der Lückenschluss des Kanals beendet ist und die Baustelle aufgehoben wird. Die Antwort damals: 6 Wochen. Nun ist der Juli so gut wie vorbei und die Baustelle ist immer noch da. Eine erneute Nachfrage bei MSE ergab, dass es krankheitsbedingt in den letzten Wochen zu Verzögerungen gekommen sei. Noch muss der Kanal innen verklinkert werden. Auch gilt es, zwei Anschlüsse herzustellen. Doch spätestens Ende August sollte nun wirklich alles beendet sein, so der MSE-Vertreter. Warten wir’s ab.
Kirchweih mit musikalischem Auftakt
In etwas ruhigeren Bahnen als im vergangenen Jahr verlief das Fest zum 51. Kirchweihjubiläum der Bethanienkirche in der Eberhartstr. Auftakt war das Konzert der Gemeinde am Vorabend der Kirchweih, am Samstag, den 11. Juli. Der Förderverein Gemeinschaft braucht Räume, der den Erhalt der Räumlichkeiten der Bethanien- und Kapernaumkirche zum Ziel hat, richtete das Konzert zum zweiten Mal in der Kirche aus. Musiker aus der Gemeinde zeigten
an diesem Abend in einem zweistündigen Programm ihr Können. Mehr als 20 Künstler zusammen mit dem Kirchenmusiker Alexander Kogan und dem Chor True voices, der der Kirchengemeinde nahesteht, gestalteten den Abend. Überwiegend junge Künstler am Klavier, Schlagzeug, Kontrabass, Trompete und Querflöte waren im ersten Teil zu hören. Fünf Ensembles hatten sich allein zu diesem Konzert gegründet um Jazz, Klezmer, Gospel, Boogie-Woogie und andere Musikrichtungen zum Besten zu geben. Die Mitglieder des Fördervereins sorgten wie immer für das leibliche Wohl. Die Arbeit hat sich für den Förderverein auch finanziell gelohnt: Es wurden mehr als 350 Euro gespendet.
Im Fest-Gottesdienst am Sonntag waren die beiden Handpuppen namens Eule und Gottlieb zu Gast. Sie erklärten den Kindern und Erwachsenen im Gottesdienst für alle Generationen die wichtigsten
Dinge in der Bethanienkirche. Pfarrer Eberle erinnerte in seiner Ansprache an die Anfänge der Kirchengemeinde rund um die Bethanienkirche, die ja als Hausgemeinde im Wohnhaus von Kunigunde Griffel in der Eberhartstr. begann. Im Anschluss daran konnte bei wunderbarstem Sommerwetter wieder das Kirchweihfest für Jung und Alt bis in den Nachmittag hinein gefeiert werden.
Markus Eberle
Kompro-B-Wohnungen sollen bis 2017 fertig sein
Im Februar hatten Stadträte von Bündnis 90/Die Grünen eine Anfrage im Münchner Stadtrat gestellt, wie viele kostengünstige Wohnungen gemäß Kompro B und C die beiden städtischen Wohnungsgesellschaften bis 2017 bauen können. Laut Referat für Stadtplanung und Bauordnung werden es 14 Wohnbauprojekte gemäß Kompro B sowie zwei in Teilprogramm C sein. Mit dabei auch das Bauvorhaben der GWG östlich der Bahn zwischen Rahein- und Morigglstr.: Die 16 Wohneinheiten gemäß Kompro B sollen 2017 fertiggestellt werden.
Gegen das Schneiden von Kurven: Mittellinie bei Teilen der Pappelallee
Auf der letzten Sitzung des hiesigen Bezirksausschusses Ende Juni wurde der Antrag gestellt, eine durchgehende Mittellinie im Kreuzungsbereich der Pappelallee mit der Obermoosstr. prüfen zu lassen, da immer mehr Radler und PKWs, von der Fasanerie gen Feldmoching fahrend, die Kurve schneiden. Da diese nicht einsehbar ist, bestehe eine stete Gefahrenquelle. Immer wieder, so heißt es im Antrag, tauchten plötzlich Radler oder Autos auf, zumeist mit überhöhter Geschwindigkeit, so dass „Fast-Zusammenstöße“ an der Tagesordnung seien. Eine durchgezogene Linie könnte auf die Gefahrensituation hinweisen. Dem stimmte der BA zu, wobei CSU-Fraktionssprecher Norbert Bettinger zu bedenken gab, ob die Fahrbahnbreite eine Markierung überhaupt hergebe. Sollte markiert werden, regte er an, die Linie ein wenig weiterzuführen.
Engagierte Arbeit im Bezirksausschuss wird besser honoriert
Der Münchner Verwaltungs- und Personalausschuss (VPA) befasste sich gestern mit einem Vorschlag zur Änderung der Satzung für die Bezirksausschüsse. SPD und CSU hatten im Herbst 2014 in einem Antrag darauf hingewiesen, dass die Zahl der Sitzungstermine, für die BA-Mitglieder Aufwandsentschädigungen erhalten können, nicht mehr dem aktuellen Bedarf entspricht und deshalb eine Erhöhung beantragt.
Der nun vorliegende Entwurf zur Änderung der BA-Satzung entspricht diesem Antrag. Demnach soll die Zahl der Sitzungstermine für die BA-Vorsitzenden von 60 auf 72 erhöht werden, alle anderen BA-Mitglieder soll statt 48 künftig 60 Termine abrechnen dürfen. Der Entwurf der Änderungssatzung sieht außerdem kleinere Anpassungen in der Unterrichtung der Stadtteilgremien über genehmigte Veranstaltungen vor. Die vorgeschlagenen Änderungen müssen noch von der Vollversammlung bestätigt werden.


















