Am Donnerstag, den 22. Oktober kam es gegen 16.30 Uhr auf der Ratoldstr. zu einem schweren Verkehrsunfall, in dessen Folge ein 26-jähriger schwerverletzter Motorradfahrer per Hubschrauber ins Krankenhaus transportiert werden musste und die Ratoldstr. eineinhalb Stunden gesperrt wurde, auf dass die Autofahrer über die Wohnstraßen der kleinen Siedlung östlich der Bahn auswichen. Laut Polizeibericht geschah der Unfall wie folgt: Ein 26-jähriger Student fuhr mit seinem Auto die Raheinstr. südlich der Dülferstr. in Richtung Osten, um links in die Ratoldstr. einzubiegen. Für ihn galt dort „Vorfahrt achten“. Zur selben Zeit war ein 26-jähriger Münchner mit seiner Kawasaki auf der Ratoldstr. gen Süden unterwegs. Den Einmündungsbereich Raheinstr. wollte er geradeaus passieren. Gleichzeitig war ein 45-jähriger LKW-Fahrer auf der Ratoldstr. in Richtung Norden unterwegs. Aufgrund eines verkehrsbedingten Rückstaus hielt er seinen Lkw vor dem Einmündungsbereich mit der Raheinstr. an, um anderen Fahrzeugen die Ausfahrt zu ermöglichen.
Beim Abbiegen übersah der Student mit seinem VW den Motorradfahrer. Dieser versuchte noch, nach links auszuweichen, wurde jedoch vom Auto erfasst. Er verlor die Kontrolle über sein Motorrad, stürzte und rutschte unter den stehenden Lkw, wo er unterhalb der Vorderachse und dem linken Vorderreifen des Lkw eingeklemmt wurde.
Das Motorrad seinerseits schleuderte gegen den rechten Frontbereich des LKWs und verkeilte sich dort im Stoßfänger.
Fazit: Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt, VW- und LKW-Fahrer blieben unverletzt. Am Motorrad entstand ein schwerer Schaden. Die beiden anderen beteiligten Fahrzeuge wurden leicht beschädigt.
Kompromiss zur Fröttmaninger Heide beschlossen
Nord-Süd-Grünverbindung
Mehr Geld für ehrenamtliche SchulweghelferInnen
In München sind derzeit etwa 550 SchulweghelferInnen im Einsatz, einige auch im 24. Stadtbezirk. Sie kümmern sich um die Schulwegsicherheit an zahlreichen Schulen, indem sie Schulkindern beim Überqueren von Straßen helfen. Diese „gelben Engel“ üben ein sehr verantwortungsvolles Ehrenamt aus.
Derzeit erhalten sie dafür 5,80 Euro pro Stunde und einen Tageshöchstsatz von 14,50 Euro. Letztmalig wurde der Satz 2001 angehoben, weshalb eine Erhöhung nun dringend geboten scheint. Der Kreisverwaltungsausschuss beschloss daher einstimmig, 6,50 Euro für einen Einsatz, 13 Euro für zwei Einsätze und 16 Euro für drei oder mehr Einsätze zu zahlen.
„Das BMW-Flugmotorenwerk Allach und der KZ-Außenlagerkomplex …
Rund 80 Besucher lauschten an diesem Abend dem Vortrag von Klaus Mai, darunter Anna Andlauer (Lagergemeinschaft Dachau), Katrin Habenschaden (Stadträtin Fraktion Bündnis90/Die Grünen), Dr. Dirk Riedel (KZ Gedenkstätte Dachau), Ulrich Fritz (Stiftung Bayerische Gedenkstätten).
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Gaststätte Grüne Insel: Saisonende
Die Gaststätte Grüne Insel in der Kleingartenanlage an der Karlsfelder Str. beendet zum 31. Oktober die Sommersaison. Ab dem 1. November wird das Lokal als Vereinsgaststätte des Kleingärtnervereins NW62 genutzt. Die Wirtsleute bedanken sich bei ihren Gästen und freuen sich auf ein Wiedersehen zum 1. April 2016.
Ratold-/Raheinstraße: Workshop zur Wohnbauentwicklung
Am kommenden Samstag, den 10. Oktober, um 12.30 Uhr findet im Pfarrheim St. Matthäus (Eduard-Spranger-Str. 46) ein Bürgerworkshop zur Wohnbauentwicklung am S- und U-Bahnhof Feldmoching entlang der Ratoldstr. statt. Der Öffentlichkeit wird damit Gelegenheit gegeben, sich aktiv in die Planung einzubringen.
Die Firma CA Immo Deutschland GmbH und die Landeshauptstadt München beabsichtigen, das 9,5 ha große Areal zu überplanen, das westlich durch die Ratold- und Raheinstr., nördlich durch die Lerchenstr., östlich durch die Bahnlinie München-Regensburg und südlich auf der Höhe Hochlandstr. begrenzt wird. Es sollen Geschosswohnungsbau mit zirka 600 Wohneinheiten und zwei Kindertagesstätten entstehen sowie strukturierte Übergänge zu den bestehenden Einfamilienhäusern geschaffen werden. Korrespondierend zum westlich der Bahnlinie bestehenden Zentrum am Walter-Sedlmayr-Platz sollen im Zuge der Neuplanung auch zentrale Nutzungen mit entsprechenden Dichten zum Tragen kommen. Im Bereich nördlich der Dülferstr. wird ein Standort für eine berufliche Schule geprüft. Die Ergeb- nisse des Bürgerworkshops werden in dem vorgesehenen Eckdatenbeschluss für einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb einfließen und dem Stadtrat vorgelegt werden.
Zur Vorbereitung auf den Bürgerworkshop findet am morgigen Freitag, den 9. Oktober, um 16 Uhr ein geführter Spaziergang durch das Neubaugebiet Am Ackermannbogen statt. Es kann eine vielfältige Wohnbebauung betrachtet sowie ein Gefühl für unterschiedliche Dichte entwickelt werden. Durch die fachkundige Begleitung werden auch Einblicke in den Planungsprozess von großen baulichen Planungen ermöglicht. Zu Erleichterung der Vorbereitung werden Interessenten gebeten, sich auf der Internet- seite www.dragomir.de/ratoldstrasse/ zu informieren und per E-Mail ratoldstrasse@dragomir.de anzumelden.
Hornissen: Untere Naturschutzbehörde informiert
Deutsche Kanu-Rennsport-Meisterschaft
Münchner Badeseen: Wasserqualität ist einwandfrei
Die Überwachung der Münchner Badegewässer durch das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) soll vor Ereignissen schützen, die die Wasserqualität und die Gesundheit der Badenden beeinträchtigen können. In der Badesaison (von Mitte Mai bis Mitte September) wird die Wasserqualität unabhängig von der Wetterlage monatlich vom RGU überprüft. Badegäste sollen so rechtzeitig vor Infektionsrisiken gewarnt werden. Die Wasserproben werden vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mikrobiologisch untersucht. Darüber hinaus wird das Umfeld der Seen in vierzehntägigem Abstand und gegebenenfalls anlassbezogen durch das RGU kontrolliert.
Danach kann man also auch unbedenklich in den Fasaneriesee steigen – der in den vergangenen Wochen die Badegäste allerdings nicht immer mit appetitlichen „Anschwemmungen“, vor allem am südöstlichen Uferbereich, erfreute.














