Wie es seit Jahrhunderten in Bayern, in Tirol und anderswo Brauch ist, haben die Feldmochinger Böllerschützen im Anschluss an den abendlichen Festgottesdienst am 1. Januar vor dem Pfarrheim von St. Peter und Paul wieder das neue Jahr mit Böllersalven willkommen
geheißen und den Salut verbunden mit dem Dank an das pastorale Team für dessen unermüdlichen Einsatz im abgelaufenen Jahr. Die Ausübung der Tradition möchte Schützenhauptmann der Böllerschützenkompanie Feldmoching, Thomas Ambros, aber auch als ein Zeichen für den Zusammenhalt in der Gesellschaft werten.
Impressionen vom Feldmochinger Anger
Die schönen Wintertage mit strahlendem Sonnenschein und Raureif auf Bäumen und Büschen fasziniert offensichtlich mehr Fotografen. Dieses Foto, aufgenommen vom Feldmochinger Anger und uns von einem Leser zur Verfügung gestellt, bietet eine schöne Aussicht von der Ratoldstr. in Richtung Feldmoching. 2016 gibt es hier noch Natur, Bäume und Felder. Das Auge kann schweifen und bleibt nicht gleich an der Wand des Nachbarhauses hängen. Aber was wird in zwei bis drei Jahren sein? Da werden hier Baukräne in den Himmel ragen …
Prächtige Impressionen vom Bahngelände
Wer den Silvestervormittag nicht mit Ausschlafen verbrachte, sondern wen es ob des schönen Wetters hinauszog, der konnte eine grandiose Natur erleben – denn alle Büsche, Bäume und Sträucher waren überzogen mit feinem Raureif.
Unsere Bilder sind auf der Brachfläche entlang der Raheinstr. entstanden. Heute dient das Areal noch als Frischluftschneise für die Millionenstadt, im Zuge des allgegenwärtig herrschenden Bauwahns soll auch sie bebaut werden.
Heißen Sie 2017 mit grandiosem Feuerwerk willkommen
Es ist seit Jahren gute Gepflogenheit, dass Florian Weitl, seines Zeichens studierter Maschinenbauer und gelernter Bühnenpyrotechniker, zu Ehren des neuen Jahres im Garten seiner Eltern an der „kleinen Unterführung“ an der Paul-Preuß-Str. kurz nach 24 Uhr ein grandioses Feuerwerk hinlegt. Natürlich mit passender musikalischer Untermalung. 2016 wird das nicht anders sein.
Florian Weitl interessiert sich seit frühester Kindheit für Feuerwerke. Daher ließ er nach dem abgeschlossenen Studium seinen Kindheitstraum wahr werden: Er absolvierte die Ausbildung zum staatlich anerkannten Bühnenpyrotechniker und Großfeuerwerker, steckte viel Geld in pyrotechnisches Profi-Equipment und gründete mit Freunden die Firma Pyrowürfel (www.pyrowürfel.de).
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„Zum Dülfer“ wird wieder bayerisch
Seit Frühjahr 2009 verwöhnte Koch Francesco Cocco, gebürtig aus Sardinien, aber schon lange in Deutschland arbeitend, in der Gaststätte „zum Dülfer“, die später auch den „Untertitel“ „Osteria Cocco“ erhielt, seine Gäste. Kurz vor Weihnachten hat der gestandene Koch, inzwischen 65-jährig, seine riesige Kochmütze abgenommen, die Kochschürze an den Nagel gehängt und ist mit seiner 45-jährigen Frau Lilly in die südlichen Heimatgefilde zurückgezogen, um den Ruhestand zu genießen. Körperliche Beschwerden hatten ihm in den letzten Jahren zunehmend die Freude am Kochen verdorben.
Nun wird das Lokal an der Dülferstr. etwas umgebaut – beispielsweise muss der Pizza-Ofen weichen –, denn ab Februar des kommenden Jahres wird im Gasthaus „zum Dülfer“ bayerisch gekocht.
Zehentbauer-Haus muss nun einer Bankfiliale weichen
Nun scheint die charmante Zehentbauer-Villa schneller als gedacht dem Erdboden gleichgemacht zu werden. Zwar hatten sich schon die letzten Wochen die Zeichen gemehrt, dass das Haus an der Lerchenauer Str. bald abgerissen wird. Denn auf dem Grundstück des 1961 verstorbenen Krippenkünstlers an der Lerchenauer Str. stand ein Abbruchcontainer und Hausrat lag und liegt verteilt im Garten umher. Am vergangenen Freitag nun rückten die Abbruchleute dem Dach zu Leibe.
Offensichtlich hat die Stiftung der Raiffeisenbank München Nord, die das Grundstück im März 2014, kurz nach dem Tod von Gerhard Schramm – der Schwiegersohn von Otto Zehentbauer kümmerte sich jahrzehntelang liebevoll um das Haus –, vom Erben erworben hat, mittlerweile eine Baugenehmigung erhalten.
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Kameradschaftsverein wünscht baldige Verlegung des Denkmals
Bei unseren Berichten zur Gestaltung der künftigen Rad-/Gehwegunterführung in der Fasanerie haben wir bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass dann das dortige Kriegerdenkmal weichen muss. Denn es fehlt schlicht der Platz dafür.
Auch wenn es wohl noch ein paar Jahre dauert, bis die Unterführung gebaut wird, beantragte der Sprecher des Heimat- und Kameradschaftsvereins Fasanerie-Nord – der Verein kümmert sich um das Denkmal – in der November-Sitzung des BA 24, dass das Gremium sich mit einem offiziellen Antrag beim Baureferat der Stadt für die Verlegung des Kriegerdenkmals stark machen möge. Und zwar entsprechend den Ausführungen des Referats vom 26. März 2009. Denn entgegen der früheren Zusage bietet die Stadt dem Verein nun als Ersatzgrundstück die Verkehrsinsel zwischen der Niederalteicher-/Leberblümchen-/Himmelschlüsselstr. an – was kein würdiger Rahmen für ein Ehrendenkmal sei, so Vereinsprecher Roland Nitter, das die Folgen der Kriege weltweit im Bewusstsein der Bevölkerung wachhalten wolle. 2009 noch hatte die Stadt dem Verein die städtische Grünfläche am Eck Feldmochinger Str./ Am Blütenanger angeboten.
Inzwischen ist dem Verein auch an einer zeitnahen Verlegung des Denkmals gelegen, da sich dieses auf einem Privatgrundstück befindet – die Deutsche Bahn hatte seinerzeit das Grundstück veräußert – und es immer wieder Reibereien mit dem Immobilienbesitzer gibt, der den Verein mit seinem Denkmal nur duldet.
Den Umzug des Denkmals, das seinerzeit die Vereinsmitglieder noch mit eigener Hände Arbeit errichteten, möge laut Sprecher Nitter die Stadt übernehmen. Die Vereinsmitglieder seien inzwischen 70 Jahre und älter und körperlich dazu nicht mehr in der Lage.
40. Schafkopfturnier des FC Fasanerie Nord
Am Freitag, den 25. November war es wieder soweit: Der Sponsorenclub des FC Fasanerie Nord als Ausrichter des traditionellen Schafkopfturniers hatte geladen und 68 Kartler waren dem Aufruf gefolgt und nahmen am Turnier teil. Da diese Veranstaltung bisher in jedem Jahr seit Vereinsgründung ausgetragen wurde, konnte man mit dem 40. Schafkopfturnier sogar ein kleines Jubiläum feiern.
Die Organisatoren hatten sich wieder enorm ins Zeug gelegt und Reklame gemacht, wo sie nur konnten. So wurde die Einladung sowohl im Lokal-Anzeiger als auch in der Münchner Nord-Rundschau veröffentlicht. Weiter wurde die Ausgabe der Vereinszeitung „Fasan“ um zwei Wochen vorgezogen, um auch dort noch einmal auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen. Auch im Internet war der Kartleraufruf auf den unterschiedlichsten Seiten zu lesen. Durch diese Werbekampagne konnten wieder 68 Schafkopffreunde motiviert werden, die in der Vereinsgaststätte des FC Fasanerie Nord, dem Antica Tropea um die Wette kartelten.
Max Bauer, dem 1. Kassier des FC Fasanerie Nord, war es zum wiederholten Male gelungen, über Johannes Singhammer, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, eine viertägige Berlinreise zu besorgen. Diese konnte dann Hauptorganisator Adam Walter als Hauptpreis für das Schafkopfrennen anbieten. Aber auch alle anderen Preise hatten es in sich: So gab es neben mehreren Geldpreisen auch tolle Sachpreise in Form von schönen Geschenk- beziehungsweise Esskörben zu gewinnen, die von Edeka-Fratzl in liebevoller Handarbeit zusammengestellt worden waren. Auch Vereinslokalwirt Salvatore ließ es sich nicht nehmen, mehrere Essensgutscheine für sein Antica Tropea zu stiften. Alles in allem galt es also, bei 68 Teilnehmern 20 Preise an den Mann – oder Frau – zu bringen.
Nach der Erläuterung der Regeln durch Schiedsrichter Josef Eckl startete das Turnier
pünktlich um 19 Uhr und sollte sich in zwei Durchgängen bis 22.30 Uhr hinziehen. So mancher Traum von einer Berlinreise musste da leider schon zur Halbzeit begraben werden, doch man war ja nicht nur angetreten, um den Hauptpreis mit nach Hause zu nehmen, sondern auch, um einen schönen Schafkopfabend unter alten und neuen Freunden zu verbringen, und für die Verköstigung – in fester und flüssiger Form – war von Seiten der Wirtsleute bestens gesorgt.
Nach der Abgabe der letzten Wertungszettel ging’s an die Auswertung und Adam Walter & Gerd Naumann waren gefordert, bei der Überprüfung der Zahlen keinen Fehler zu machen. Doch alles lief in gewohnten Bahnen. Kleinere Unleserlichkeiten konnten entziffert werden und so oblag es Adam Walter, zu später Stunde die Sieger des diesjährigen Schafkopfturnieres preiszugeben. Auf dem 1. Platz landete Hans Keppler, seit 1985 Vereinsmitglied bei den Stockschützen und mit seinen 80 Jahren der wohl älteste Sieger im traditionellen Schafkopfturnier des FC Fasanerie Nord. Er konnte sein Glück gar nicht fassen, erklärte aber auch gleich, dass diese Reise doch lieber sein Sohn antreten solle. Eine tolle Geste, wie alle meinten.
Der älteste Teilnehmer am Schafkopfturnier war im übrigen Katharina Reiter mit stolzen
93 Jahren. Sie ist schon seit vielen Jahren mit dabei und war schon des Öfteren in den Gewinnerlisten anzutreffen. Zum ganz großen Sieg hat es jedoch bisher noch nicht gereicht. Im Vergleich zu den jüngsten Teilnehmern, Andreas Enders & Markus Voag, sind diese um über 70 Jahre jünger wie Frau Reiter.
Auf den 2. Platz kartelte sich Thomas Ram, der mit 31 Punkten sechs Punkte Rückstand auf den Sieger aufwies. Er konnte sich über einen schönen Geldpreis freuen. Auf Platz 3

schaffte es mit nur einem weiteren Punkt Rückstand Herbert Kranerbetter, der ebenfalls einen Geldpreis mit nach Hause nehmen durfte. Mit einer Packung Kaffee als Trostpreis wurde Werner Wagner geehrt, der mit minus 41 Punkten auf dem vorletzten Platz landete, aber trotzdem – oder genau deswegen – auch nächstes Jahr wieder am Turnier teilnehmen will.
Weitere Preisgewinner aus dem Kreise des FC Fasanerie Nord waren auf dem 4. Platz Michael Enders, 1. Jugendleiter mit nur einem Punkt Rückstand auf den Stockerlplatz, und Michael Buchwieser, 2. Jugendleiter, der auf dem 13. Platz landete. Allen Gewinnern recht herzliche Glückwünsche zu ihrem Erfolg. Das nächste Schafkopfturnier findet in nicht mal mehr einem Jahr am Freitag, den 24. November 2017 wieder in der Pizzeria Antica Tropea statt und die Organisatoren würden sich freuen, wenn erneut viele Schafkopffreunde den Weg zum FC Fasanerie Nord finden würden.
Helmut Weltmaier, Pressesprecher
Bewaffneter Raubüberfall auf Büro einer Lagerhalle
In Feldmoching und Teilen der Fasanerie war am diesen Mittwochmorgen einiges los: ein Hubschrauber „stand“ nahezu eineinhalb Stunden im Umfeld des Bahnhofs, des Feldmochinger Angers und des Fasaneriesees. Zig Polizeiautos kurvten in der Gegend umher. Des Rätsels Lösung steht im Polizeibericht: Gegen 7 Uhr hielt sich ein 48-jähriger Kraftfahrer allein im Büro einer Lagerhalle in Feldmoching auf. Als er von draußen ein Geräusch wahrnahm, ging er hinaus und sah sich zwei Männern gegenüber, die ihn mit Pistolen bedrohten und zurück ins Büro stießen. Dort forderten sie von ihm Geld.
Der Kraftfahrer händigte ihnen aus seiner Geldkassette wenige hundert Euro Bargeld aus, bevor ihm die Flucht gelang. Er wurde allerdings von den Tätern eingeholt und niedergeschlagen. Aus Angst händigte er weiteres Bargeld aus. Anschließend flüchteten die bewaffneten Räuber mit ihrer Beute zu Fuß.
Einer der beiden Täter wurde vom 48-Jährigen geschlagen. Möglicherweise erlitt er dadurch eine Gesichtsverletzung. Der Kraftfahrer selbst erlitt Platzwunden am Kopf und musste im Krankenhaus ärztlich behandelt werden.
Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 165 cm groß, mollige Figur, vermutlich Osteuropäer.
Trug einen Schal vor dem Gesicht und war mit einer Pistole bewaffnet.
Täter 2:
Männlich, ca. 185 cm groß, vermutlich Osteuropäer.
Trug einen Schal vor dem Gesicht und war mit einer Pistole bewaffnet.
Gelungene Weihnachtswichtel-Arbeit an der Feldmochinger Grundschule
Alljährlich werfen die Verlage neue Kinderbücher auf den Markt, die jeder gerne lesen möchte. Auch die Feldmochinger Kinder. Doch die Schulbibliothek der Grundschule Lerchenauer Str. hat nur begrenzte Regalmeter und so war es an der Zeit, Bücher, die nicht mehr so viel Gefallen finden, zugunsten neuer auszumustern. Fünf Umzugskartons kamen so zusammen. Wohin damit? Bücher, sprich Wissen, wegzuwerfen, geht nicht an, zumal die Bücher kaum abgegriffen sind. Die Schulfamilie verschenkte sie deshalb ans Haus Grashof.
Seit April 2008 gibt es an der Feldmochinger Grundschule eine Schulbibliothek, bei der sich lesefreudige Schulkinder altersgerechte Bücher bequem und kostenlos ausleihen können. Ins Leben gerufen hat sie der Förderverein der Schule, der die Schulbibliothek seither nicht nur ideell unterstützte, sondern mit Geldern für die Grundausstattung wie die Regale sorgte und den Bibliotheksbetrieb organisierte. Schließlich ist es das erklärte Ziel des Fördervereins, die Lesekompetenz der Schulkinder zu stärken und deren Lesefreude zu wecken.
Am Freitag, den 2. Dezember übergaben zwei Vertreterinnen des Fördervereins, Schulleiterin Gabriele Bayer-Maier und Kassenwart Claudia Hauptvogel, die Kisten an Vertreter des Internationalen Bundes. Der ist einer der großen freien Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland (mit fast 14.000 Mitarbeitern!) und hilft in Feldmoching den im Haus Grashof an der Karlsfelder Str. 8 lebenden Bewohnern.
Förderverein zahlt Fahrkosten für Jungen
Der Förderverein unterstützt übrigens derzeit einen jungen Ägypter. Der wohnte mit seiner Mutter und seinen beiden Geschwistern einige Zeit im Haus Grashof und kam folglich in die vierte Klasse der Feldmochinger Grundschule. Als die Familie der Unterkunft an der Waldmeisterstr. zugewiesen wurde, wäre der sechste Schulwechsel in seinem noch kurzen Schulleben fällig gewesen. Schlecht, weil der fitte Bub vor dem Übertritt in eine weiterführende Schule steht. Der Förderverein zahlt ihm nun übergangsweise die Fahrtkosten, damit er weiter in die vertraute Schule gehen kann.
Plätzchen-Baukasten
Der Elternbeirat der Feldmochinger Grundschule setzt sich gleichfalls seit Jahren für
Menschen ein, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Zur Weihnachtszeit möchte er deshalb auch heuer mit einem „Plätzchen-Baukasten“ Kindern in weniger glücklichen Lebensumständen etwas Weihnachtsstimmung bringen. Die Schmucktüten und Päckchen, die auf dem Foto zur Abholung bereitstehen, enthalten die für Weihnachtsbäckereien nötigen Zutaten wie Zucker, Mehl, Kakao, aber auch Plätzchenausstecher und natürlich: Rezepte von Lieblingsplätzchen, teils sogar von den Feldmochinger Kindern geschrieben und gemalt. Wer zum Weihnachtswichteln keine Zeit hatte, konnte sich in Form einer Geldspende beteiligen, auf dass den Kindern im Haus Grashof sowie im Horizontehaus der Jutta-Speidel-Stiftung ein erlebbares Stück Adventszeit geschenkt wird.

















