Während andere Teststationen, etwa die am Bahnhof Feldmoching, schon dicht gemacht haben, hat die Teststation München-Nord bei der Pflaumstr. 8 weiter geöffnet. Zumindest solange, bis es die kostenlosen Corona-Tests noch gibt. Wem es also im Hals verdächtig kratzt oder wer die Eltern/Oma im Altersheim besuchen will, der kann schnell hier einen Termin buchen (Mo.–Fr. 8–18 Uhr, Sa. 10–17 Uhr, So u. Feiertage 10–15 Uhr), bei der Teststation vorbeiradeln und in 15 min. hat er sein hoffentlich negatives Testergebnis per E-Mail oder als Bescheinigung vorliegen.
Zweite Ideenwerkstatt zur Parkmeile Feldmochinger Anger
Die ersten Ideen zur Aktivierung der Parkmeile Feldmochinger Anger sind eingebracht – jetzt sollen sie zu konkreten Projekten weiterentwickelt werden. Als Fortsetzung zum ersten (digitalen) Treffen im vergangenen März lädt das Referat für Stadtplanung und Bauordnung zur zweiten Ideenwerkstatt der Parkmeile Feldmochinger Anger ein. An geeigneten Orten des knapp fünf Kilometer langen Grünzugs im Münchner Norden soll es im Sommer temporäre Open-Air-Angebote für alle Anwohnenden geben – denkbar sind eine Kräuterwanderung ebenso wie gemeinsamer Sport. Diesmal treffen sich die Parkmeilen-Macher in Präsenz vor Ort am Dienstag, 3. Mai, von 18 bis 20 Uhr, im Kinder- und Jugendtreff ’s Dülfer an der Dülferstraße 34. Eingeladen sind alle Interessierte – natürlich auch die, die bei der ersten Veranstaltung nicht dabei sein konnten.
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Demo gegen die „BMW-Autobahn“
Am Samstag, den 23. April hatten mehrere Initiativen wie die Klimaaktivisten des „Antikapitalistischen Klapprad-Kollektivs“ und des „Antikapitalistischen Klimatreffens“ München zu einer Demonstration gegen die offensichtlich wieder vorsichtig aus der Schublade geholten Pläne zur Anbindung der Schleißheimer Str. an die A99 eingeladen. Auf dem Platz vor dem Mira Einkaufszentrum fanden sich daher um 13 Uhr an die 100 Personen zur Auftaktveranstaltung ein, bei der sich etliche Anwohner, aber vor allem Vertreter der Organisatoren wie „Zukunft Erkämpfen“ und der Mieterinitiative #ausspekuliert, schon mal warm redeten und mächtig antikapitalistische Sprüche abließen, ehe sie mit einem kleinen Demozug entlang eines möglichen Trassenverlaufs ihren Protest auf die Straße und ins Viertel trugen, um alle auf dieses „Scheißprojekt“ (O-Ton) aufmerksam zu machen.
Die Redner machten deutlich, dass es überhaupt nicht frage komme, dass BMW hier ungestört seine Kapitalinteressen auf dem Rücken der Anwohner durchsetze. Mehr Straßen führten nur zu mehr Verkehr und die Kosten für den Tunnel fehlten andererseits zum Ausbau des ÖPNV. Man sei aber für einen besseren und kostenlosen Nahverkehr. BMW solle daher lieber E-Busse anschaffen und damit die Leute an den Stadtgrenzen abholen. Und weil hier großes Geld im Spiel sei – BMW habe im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von 12 Mrd Euro gemacht und das reiche immer noch nicht, man wolle immer noch mehr Autos verkaufen –, daher könne man sich nicht auf die Politiker verlassen, dass sie hier wirklich die Interessen der Bürger verträten …
Während also die Hasenbergler mobil machen, weil sie nicht jahrelang auf einer Baustelle leben wollen (wobei noch nicht einmal sicher ist, ob der Tunnel in offener Bauweise gebaut wird oder im Vortrieb), fänden es gewiss viele Feldmochinger und Fasanerieer schön, wenn die Pendler nicht mehr länger durch ihre Wohngebiete rauschen, sondern gebündelt auf der A99 und dann im Tunnel unter der Schleißheimer Str. verschwinden würden.
Mehr Bäume für München: Stadt startet Grenzbauminitiative
Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung, sonst damit beschäftigt, durch die massive Bebauung der gesamten Stadt, den Bäumen die Standorte „abzugraben“ (man denke nur an den Eggarten, aber auch die vielen Nachverdichtungen in den ehemaligen Gartenstädten), hat die „Grenzbauminitiative“ vorgestellt, die sich an Gartenbesitzer, Wohnungseigentümergemeinschaften und Gewerbebetriebe richtet.
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Hasenbergl: Mädchen an den Ball
Der TSV 54–DJK München gehört zu den Vereinen in München, die ausgewählt wurden, als Standort für das Projekt „Mädchen an den Ball“ teilzunehmen. Es geht bei dem Projekt nicht darum. Mädchen in Mannschaften zu integrieren und um Punkte spielen zu lassen, sondern es soll ihnen dabei einfach die Freude am Fußball vermittelt werden.
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Lerchenau: Am kommenden Wochenende ist wieder Verschenke-Tag
Nach den positiven Erfahrungen im letzten Jahr mit über 60 Teilnehmern organisiert der Lerchenauer Bürgerverein auch heuer wieder einen „Verschenke-Tag“ in der Lerchenau. Am kommenden Wochenende, den 30. April und den 1. Mai 2022, ist es wieder soweit.
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Autobahnanschluss der Schleißheimer Str. an die A99
Dass am kommenden Samstag eine Demo gegen die offensichtliche Wiederaufnahme der Pläne zur Anbindung der Schleißheimer Str. an die A99 stattfinden wird, darüber haben wir bereits berichtet. Nun hat die Linke im Stadtrat das Thema aufgegriffen und heute eine Anfrage an die Stadtoberen gestellt. Hier der Wortlaut der Anfrage.
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Neue Bürgerinitiative will Hochhäuser begrenzen
Soll München zur Hochhausstadt werden? Eine Mehrheit im Stadtrat scheint dies zu wollen. Was immer die Motive dafür sein mögen – die Liebe zu unserer Heimatstadt kann es nicht sein, sagt eine neue Bürgerinitiative, die sich mit der Zielsetzung gegründet hat, die Höhe von Hochhäusern in München zu begrenzen. 1. Vorsitzender es neuen Vereins ist Robert Brannekämper, Landtagsabgeordneter der CSU, Architekt und aus einer Bauhandwerker-Familie stammend – Großvater Theo Brannekämper etwa war Dombaumeister von München. Es werden Mitstreiter gesucht für ein Bürgerbegehren.
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Erst vor zwei Jahren in der Versenkung verschwunden, nun wieder da: Die BMW-Autobahn durchs Hasenbergl
Der Autobahnanschluss von der Schleißheimerstraße zur A99 ist entgegen dem Koalitionsvertrag der Stadtratsregierung wieder auf dem Tisch. Mitten durch die Grünflächen im nördlichen Hasenbergl soll die Straße verlaufen, doch nun regt sich Widerstand.
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Fronleichnamsspiel: Darsteller gesucht!
Im 16. und 17. Jahrhundert war die ehrwürdige St. Michaelskirche in München Theaterraum für die damals beliebten und von den Jesuiten-Patres in Massen produzierten katholischen, lateinischsprachigen Barockdramen, den sogenannten Jesuitentheaterstücken. In diesen Stücken ging es um Kirchengeschichte, christliche Märtyrer, Heiligenlegenden, um die Mission und andere religiöse wie kirchliche Sujets. 2022 soll diese Schauspieltradition der Kirche im Pfarrverband Pacem aufgegriffen werden und nach der Fronleichnamsprozession am 16. Juni ein Fronleichnamsspiel aufgeführt werden: Das Große Welttheater von Calderón de la Barca.
Der spanische Dichter und Dramatiker, der im 17. Jahrhundert lebte, von 1609 bis 1614 das Jesuitenkolleg in Madrid besuchte und nach dem Willen seiner Familie eigentlich Priester hätte werden sollte, verfasste mit „Das große Welttheater sein berühmtestes Stück. Darin geht es um das menschliche Leben, dargestellt als Theaterstück.
Wikipedia verrät dazu: „Zu Beginn tritt der Schöpfer (bei Eichendorff der Meister) auf, der gleichsam als Autor des kommenden Theaterstückes die verschiedenen Rollen verteilt. Die Welt (El Mundo) beauftragt er, das Stück ins Werk zu setzen. Jede Rolle repräsentiert einen bestimmten Aspekt des Lebens: der König, die Weisheit, die Schönheit, der Reiche, der Bauer, der Arme, ein ungetauftes verstorbenes Kind (als Verkörperung der Erbsünde). Die Akteure erhalten, was sie für das Spiel ihrer Rolle brauchen, sie sollen sie gut spielen können nach der Devise: „Handle gut, denn Gott ist Gott“. Unterstützt und gemahnt werden sie durch das Gesetz der Gnade (La Ley de Gracia), das ihnen die Devise immer wieder vor Augen hält. Bühne wird dabei die Welt, die ein Tor für den Auftritt (la cuna, die Wiege) und ein Tor für den Abgang (el sepulcro, das Grab) hat.“
Nun werden aber zunächst einmal Laienschauspieler gesucht, die vor allem eines sein müssen: schnell entschlossen. Denn die Zeit ist knapp bis Fronleichnam. Gesucht werden Interessierte zwischen 16 und 99 Jahren mit Spaß am Schauspielen. Bühnenerfahrung ist nicht notwendig, schadet aber auch nicht. Wichtig ist nur, dass man genügend Zeit hat, um regelmäßig proben zu können. Die erste Probe findet am 6. April um 19:30 Uhr im Pfarrheim von St. Peter und Paul statt.




















