In der Lerchenau schätzt man die beiden lebensgroßen Figuren, die bis zum Abriss von Otto Zehentbauers Haus vor fast zehn Jahren im einstigen Atelier des Krippenkünstlers (1880-1961) standen, nicht. Hässlich seien sie, wertlos, da nur aus Gips. Dazu noch beschädigt (aber wirklich nur leicht und absolut behebbar). In der Münchner Frauenkirche hingegen sind jetzt wieder Krippenfiguren von Otto Zehentbauer zu bewundern – die Krippe ist heuer sogar größer als sonst, weil in der Maria Verkündigungskapelle im südlichen Schiff aufgebaut.
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Auf Herbergsuche: Zwei Zehentbauer-Figuren

Zur Vorweihnachtszeit wird landauf, landab gerne Ludwig Thomas „Hl. Nacht“ gelesen – die legendäre Herbergsuche von Maria und Josef, verlegt in eine verschneite bayerische Berglandschaft. Auch zwei lebensgroße, schwere Gipsfiguren des Lerchenauer Krippenkünstlers Otto Zehentbauer (1880–1961) – Maria mit dem Kinde und ein sich waschender Mann, vielleicht Johannes, der Täufer – müssen wieder auf Herbergsuche gehen, sprich deren Besitzer, der Bürgerverein Lerchenau, muss eine neue Unterkunft für sie finden. Vor rund zehn Jahren, als das wunderschöne, verwunschene Haus des Künstlers an der Lerchenauer Str. der Abrissbirne zum Opfer fiel, hatten Mitglieder des Vereins die letzten künstlerischen Reste aus dem einstigen Atelier Zehentbauers gerettet.
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Soziale Einrichtungen müssen Angebote neu denken
München muss sparen – 50 Mio. Euro, so hoch ist die Summe, die die Stadt im nächsten Jahr weniger ausgeben kann für soziale Teilhabe, Qualifizierungs- und Fördermaßnahmen, Beratung und soziales Miteinander. Für die sozialen Träger und zahlreichen Initiativen in München bedeutet das drastische Kürzungen bis hin zur drohenden Schließung von Einrichtungen. „Schon aus den vorhergehenden Jahren sind wir im Umgang mit finanziell knapperen Mitteln der öffentlichen Hand erfahren. Nach wie vor ist die Gesamtfinanzierung der sozialen Arbeit im Allgemeinen und der Betrieb unserer Einrichtungen schwierig“, informiert Stefan Fröba, Vorstand der Stiftung zusammen. tun (ehemals Diakonie Hasenbergl). Auch Einrichtungen der Stiftung im Münchner Norden sind von den Sparmaßnahmen betroffen.
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Wunschbaumaktion von Münchner Stadtbibliothek und Maltesern
Schon zum sechsten Mal stellen die Malteser in Kooperation mit den Münchner Stadtbibliotheken ab Freitag, 14. November, Wunschbäume für bedürftige Menschen auf. An den Christbäumen in den Stadtbibliotheken Bogenhausen, Fürstenried, Giesing, Hasenbergl, im HP8, Isarvorstadt, Laim, Milbertshofen… werden insgesamt über 4.300 Wünsche hängen. Interessierte Bürger können sich einen Wunsch nehmen, diesen erfüllen und so bedürftigen Menschen eine kleine Weihnachtsfreude bereiten. Nach dem Ende der Aktion am 9. Dezember werden die Wunsch-Päckchen verteilt.
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50 Jahre Sozialpsychiatrischer Dienst München Nord – Betroffene erzählen
Wenn das Leben aus den Fugen gerät, wenn sich eine belastende Erfahrung an die andere reiht und ein Gefühl der Ohnmacht und Unzulänglichkeit sich ausweitet und den Alltag bestimmt, benötigen Betroffene Hilfe. Seit einem halben Jahrhundert sind die Sozialpsychiatrischen Dienste dafür eine niederschwellige und vertrauensvolle Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihre Angehörigen. Sie bieten Beratung und Unterstützung bei seelischen Problemen und Sucht. Als 1975 in Bayern die Entwicklung einer wohnortnahen ambulanten Beratung mit der Gründung der Sozialpsychiatrischen Dienste startete, war die Einrichtung, die heute zur Stiftung „zusammen.tun“ (=Diakonie Hasenbergl) gehört, eine von insgesamt neun weiteren sozialpsychiatrischen Angeboten im Stadtgebiet. „Inklusion statt Exklusion“, das war das Motto, unter dem vor 50 Jahren der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) München Nord feierlich eröffnet wurde.
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Senioren im Hasenbergl für Studie gesucht
Immer wieder arbeitet die Stiftung „zusammen. tun“ (=Diakonie Hasenbergl) mit Hochschulen zusammen bei spannenden Forschungsprojekten. Neuestes Vorhaben: Gemeinsam mit einem Studiengang der Hochschule München, Fachrichtung Soziale Arbeit, soll erforscht werden, was es braucht, damit Menschen altersgerecht und gesund in ihrem Quartier leben können. Das Projekt setzt dabei einen Schwerpunkt auf Chancengerechtigkeit für ein gesundes Altern im gewohnten direkten Wohnumfeld.
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Neuer Spielplatz an der Herbergstr. eröffnet morgen
Die öffentliche Grünfläche mit Spielplatz an der Herbergstr. wurde seitens des Erschließungsträgers, der Wowobau Wohnungsbau GmbH & Co. KG geplant und in den letzten Monaten hergestellt. In enger Abstimmung mit dem Baureferat, Abteilung Gartenbau. Eigentlich sieht das Großprojekt seit Wochen fertig aus, Arbeiter sind auch kaum mehr zu sehen. Aber eröffnet hat der Spielplatz – und damit auch der verkürzte Durchgang ins Neubaugebiet hinein – immer noch nicht. Der Lokal-Anzeiger hat beim Gartenbau nachgefragt, woran es hapert.
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KVR: Bayerisches Ladenschlussgesetz sieht keine „Spätis“ vor
Der Teoladen beim Augustinum hatte ursprünglich sieben Tage die Woche 24 Stunden am Tag geöffnet. In der Zwischenzeit ist er allerdings nur noch von 6 bis 22 Uhr geöffnet. Auch der Kiosk an der Josef-Frankl-Str. gegenüber von St. Peter und Paul ist nun unter dem neuen Pächter bis 22 Uhr geöffnet. Um „Spätes“ handelt es sich dabei aber trotzdem nicht. In der aktuellen Debatte um sogenannte Spätis weist das Kreisverwaltungsreferat (KVR) auf die aktuelle Rechtslage hin.
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Keine Tafel, kein Verteilerschrank mehr
Seit 2020 betrieb der Verein Heimatstern am Walter-Sedlmayr-Platz eine Tafel. Nun musste er, obwohl das Angebot sehr gut angenommen wurde und sich draußen regelmäßig Schlangen bildeten, die Ausgabestelle Ende Juni schließen. Im Rahmen seiner Möglichkeiten will der Verein besonders bedürftige Menschen weiterhin mit Lebensmittelgutscheinen versorgen. Der Verein Heimatstern mit Sitz in München ist seit 2016 als gemeinnützig anerkannt. Das gesamte Team arbeitet auf rein ehrenamtlicher Basis ohne jegliche Vergütung. Auch der Verteilerschrank, den die Caritas seit einigen Jahren im Eingangsbereich des Pfarrheims von St. Peter und Paul betrieben hat, ist seit dem 15. Juli weg.
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25 Jahre Offener Kindertreff Nordhaide
Der Offene Kindertreff Nordhaide (OKT) ist weit mehr als ein Freizeitangebot: Er ist ein sozialer Treffpunkt, der Integration, Teilhabe und Chancengleichheit fördert. Heuer feierte der OKT sein 25-jähriges Jubiläum – mit einem großen Kindergeburtstag.
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