Der Standort für das neue Planungsprojekt (Flurstück 104, 2593/4 an der Feldmochinger Str. Nr. 423) befindet sich ebenfalls am nördlichen Ausgang, aber im inneren Ortsbereich und somit in geringerer Entfernung zum Ortskern. Das Grundstück wird gegenwärtig als Lager- und Verkaufsfläche für Gebrauchsfahrzeuge genutzt. Die Beschlussvorlage des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung vom 18. September 2013 hatte diesen Standort für die vorgesehene Nutzung günstig beurteilt. Aufgrund seiner Lage im planungsrechtlichen Innenbereich gemäß § 34 BauGB sei eine kurzfristige Entwicklung möglich, so steht es in der Vorlage.
Aus einer Bauvoranfrage vom 2. September geht nun hervor, dass hier ein Lebensmittelmarkt auf einer Verkaufsfläche von 1.030 qm, ein Drogeriemarkt auf einer Fläche von 600 qm und eine Bäckerei mit einer Verkaufsfläche von 50 qm geplant sind. Die Firma Projektenwicklung Schöb aus Kempten sieht den Baubeginn ab Oktober 2015, vorausgesetzt bis zu diesem Zeitpunkt liege eine Baugenehmigung vor.
Gewerbeschau heuer ohne Rosstag-Begleitung
Immerhin findet am Wochenende vom 11./12. Oktober, jeweils von 11 bis 17 Uhr, unter dem Motto „Fahr nicht fort, kauf am Ort“ die achte Gewerbeschau der Unternehmer für Feldmoching statt. Hoffentlich erfreut sich diese Gewerbeschau trotz Rosstag-Absage wie in den letzten Jahren eines regen Besucherzustroms – denn bei den grassierenden Ladensterben nicht nur in Feldmoching, sondern im gesamten Stadtbezirk, sollte es ja des Ziel eines jeden Anwohners sein, die hier noch vorhandene Infrastruktur und Dienstleistung zu halten und zu stärken. Denn wer Schuhe, Klamotten, Präsente und selbst Lebensmittel nur im Internet kauft, vereinsamt und verarmt an Sinneseindrücken. Wie schön ist da doch der Anblick der Kürbis- und Gemüseparade am Stand des Feldmochinger Gemüsebauers Peter Gogeff! Und welch sinnlich kulinarische Entdeckungen kann man etwa am Stand von „Olivenöl und mehr…“ machen!
Doch nicht nur Sinnesreize sprechen für einen Kauf vor Ort. Wer beispielsweise einen Heizungsbauer aus Polen wählt, weil er billiger ist, der sitzt womöglich mal länger in der Kälte, wenn die Heizung spinnt. Daher sollte es ein Anliegen aller sein, in Feldmoching und im gesamten 24. Stadtgebiet Geschäfte, kleine Unternehmer, Handwerker und Dienstleister zur Abdeckung des laufenden Bedarfs zu halten. Nur so bleiben die Stadtviertel lebenswert und mutieren nicht zu reinen „Schlafvierteln“.
Von Haushaltshilfen, Handwerkern und Dienstleistungsunternehmen
Bei der diesjährigen Gewerbeschau präsentieren nicht nur 30 Mitglieder des Unternehmervereins, sondern auch Gastunternehmer sowie andere Vereine und Initiativen (Kulturhistorischer Verein, FC Fasanerie Nord, Bayerisches Rotes Kreuz sowie die Liedertafel Fasanerie) ihr vielfältiges Angebot. Dieses bietet erneut ein reichhaltiges Spektrum und reicht von der 24-Stunden-Altenpflege zuhause (Bayernpflege 24) über praktische und notwendige Haushaltshelfer (etwa den Thermomix der Firma Vorwerk, ein „Muss“ für jede berufstätige Frau, die ihrer Familie schnell gesunde Mahlzeiten zubereiten will; oder die Miele-Staubsauger am Stand der Firma Riepl Elektrotechnik, die noch mit viel Watt arbeiten, während die EU den Hausfrauen und -männern dank einer neuen Verordnung demnächst nur noch maximal 900 Watt Saugkraft genehmigt) über klassische Handwerkerleistungen wie Malern (Firma Forchhammer), Dachdecken (Firma Günther & Eduard Wagner), Bodenverlegen (Firma Meller Fußboden), Zimmern (Zimmerei Weber) und Inneneinrichtung (vertreten etwa durch die Firmen Möbelidee und Raumausstattung Hanika) bis hin zu moderner Dienstleistung à la F/X Web Consulting. Diese Firma nimmt nicht nur laut Werbeslogan „Ihre Website persönlich“, sprich sie erstellt Internet-Auftritte, sondern berät beispielsweise auch, wie man die Webpräsenz sinnvoll um weitere Online-Marketing-Instrumente ergänzen kann. Abgerundet wird das Dienstleistungsangebot durch die Raiffeisenbank München-Nord mit ihrer Immobilientochter, durch die Steuerberatung Weindl und Walser Rechtsanwälte.
Die schönen Seiten des Lebens sind ebenfalls zu entdecken
Diese werden an dem Wochenende etwa vertreten sein durch das Haarstudio Markus Moser und Uschi Westhoff mit Kosmetik & medizinischer Fußpflege (sie wird auch ihre pneumatische Pulsionstherapie, kurz PPT, präsentieren, die moderne Form des uralten Schröpfens), durch Andrea Dietz mit ihren Ketten, durch Reiner Wegscheider mit seinem Magnetschmuck und „den Basches“ mit ihren großen und kleinen Kupferskulpturen. Wen es nach dem verregneten Sommer in wärmere Gefilde zieht, sollte seine Schritte zum Stand vom Reisebüro Hopfensberger lenken und wer lieber was für seine Ausdauerfitness tun will, wird bei „Rosenberger’s Radlwelt gewiss gut beraten. Und fair gehandelte Sachen aus aller Welt gibt’s wieder am Stand von Feldmochings Eine-Welt-Laden. Nur die „Abteilung Grün“ ist heuer unterrepräsentiert. So gibt es weder Tischdekorationen zu bewundern, noch kann man sich über Gartengestaltung oder -pflege schlau machen. Aber dafür sind heuer einige Neue zu begrüßen.
Helado, gelato, Eis und wie man sich wehrt
Die Eisdiele Cellino etwa, die köstliche Eiskreationen auftischen wird, sowie Peter Langer mit „Biofeinkost vom Feinsten“: in Feldmoching vertreten vor allem mit Biokäse und Bioschinken aus Österreich, Deutschland, Italien und Spanien. Renée Müller-Naendrup ist eine Übersetzerin für technische und rechtliche Texte in den Sprachen Englisch, Spanisch und Deutsch. Darüber hinaus erteilt sie privaten Sprachunterricht nicht nur für Geschäftsleute, die ihr „Business“-Englisch aufpolieren wollen. Auch sie wird ihre Dienste erstmalig in der Faganahalle vorstellen. Premiere feiert auch die Polizei, die zum ersten Mal vertreten ist durch den Feldmochinger und den Moosacher Kontaktbeamten. An ihrem Infostand werden nicht nur kleine Vorführungen zur Selbstbehauptung gezeigt. Die Besucher können sich auch Ratschläge einholen, wie sie sich vor (Dämmerungs-)Einbrüchen besser schützen können.
Und natürlich gibt’s Speis, Trank und Unterhaltung
Natürlich gibt’s an beiden Tagen neben Speis und Trank – dass das Essen gut schmeckt und rasch auf den Teller kommt, dafür sorgen der Feldmochinger Hof beziehungsweise die Kaffeerösterei Schneid, die für Kaffee und Kuchen zuständig ist – auch ein buntes Rahmenprogramm. Alle, die nach zwei Wochen Wiesn von Dirndl, Lederhosn & Co. noch nicht genug haben und für die es gern auch etwas Ausgefalleneres sein darf, sollten sich beispielsweise die Trachtenmodenschau von „Trachtenflirt“ (Lerchenauer Str. 195) nicht entgehen lassen. Die freche, wilde und hochmodische Trachtenmode – so preist Trachtenflirt (Lerchenauer Str. 195 oder per Internet zu ordern) seine Kollektion – wird vor allem von den „Youngstern“ des Vereins vorgetragen (und ein paar Männer wurden heuer auch genötigt!). Ferner gibt es Tanzvorführungen von Doris Tanzdiele und den kleinen Riadastoanern, Musikeinlagen der Band Charmlos, eine Frisurenschau von Mitarbeitern des Salons Markus Moser, ein öffentliches Schminken am Stand von Schminken Weinzierl, Jogadarbietungen und für Kinder ein Pony-Reiten, durchgeführt von der „Pony Plantage“ in Gestalt von Bettina Summer-Jung… Und natürlich nicht zu vergessen die alljährliche große Tombola mit vielen Hunderten von Preisen, alle gestiftet von den Vereinsmitgliedern.
Die Tombola-Einnahmen wollten die Unternehmer ursprünglich den Rosslern/Burschn für den Rosstag spenden und gehen nun zur Hälfte an das Rote Kreuz. Die andere Hälfte teilen sich der Kulturhistorische Verein (für seine neue Standarte) und der Trachtenverein Riadastoana (für die kleinen TänzerInnen).
Das alte Haus an der Raheinstr. 3 wird verkauft
Bis zum 20. Oktober müssen die Angebote eingegangen sein. In dem Exposé heißt es weiter: „Für den gesamten Bereich Ratold-/Raheinstr. östlich der Bahnlinie ist eine städtebauliche Neuordnung angedacht. Diese Planungen stehen jedoch erst am Anfang. Es wird überwiegend Wohnnutzung anstrebt. Derzeit sind die Grundstücke im Flächennutzungsplan als ‚Fläche für Bahnanlagen’ dargestellt. Es existiert ein einfacher Bebauungsplan, in dem nur eine Straßenbegrenzungslinie und östlich eine Baugrenze festgelegt ist. Im Verkehrsentwicklungsplan der Landeshauptstadt München werden die Grundstücke als „Vorbehaltsfläche Planung“ für die geplanten Staatsstraße „2342 neu“ bezeichnet. Derzeit werden die Pläne jedoch nicht weiterverfolgt. “
Fasanerie: Hilfskonvoi für Flüchtlinge in der Bayernkaserne
Benötigt werden Klamotten, Spielzeug, Haushaltswaren etc., die noch gut (!) erhalten sind und die man auch seinen Freunden weitergeben würde. Matratzen und Möbel bitte nur nach Absprache und nur dann, wenn sie selbst gefahren werden. Ab Montag, den 13. Oktober können die Spendenwilligen ihre Hilfsgüter zu einer Garage an der Hollerstr. 1 bringen (dort hängt ein Schild „Konvoi“) , wo diese eingelagert werden.
Am Samstag, den 18. Oktober fahren dann die Initiatoren um 14 Uhr in einem großen Konvoi in die Bayernkaserne. Da es nur eine begrenzte Anzahl von privaten Autos gibt, ist es unabdingbar, dass bei einer Anzahl von mehr als zwei Säcken (oder einem ähnlichen Volumen) die Spender am Konvoi mit dem eigenen Fahrzeug teilnehmen.
Die Hilfsgüter werden in der Bayern-Kaserne direkt an die Flüchtlinge verteilt. Ende der Verteilung dürfte gegen 17 Uhr sein. Wer etwas abzugeben hat, der sollte sich kurz unter Büttner@teleschau.de melden, damit die Organisatoren sich darauf einstellen können. Fragen werden unter Tel. 0151-55003300 oder per E-Mail beantwortet.
Am Blütenanger: 18 Zaunpfähle herausgerissen
Unbedarfte Kinder können das nicht gewesen sein, so viel Kraft würden sie nicht aufbringen.
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Kita Tollkirschenweg geht wieder in Betrieb
Die Kindertageseinrichtung am Tollkirschenweg 8, die im Sommer wegen erhöhter Formaldehydwerte in der Raumluft einige Wochen nicht genutzt werden konnte, darf wieder in Betrieb gehen. Kontrollmessungen haben ergeben, dass die Raumluftwerte in der Einrichtung wieder „normal“ sind. Vorsorglich wird allerdings ein Lüftungsgerät installiert. Los geht’s am Tollkirschenweg, so teilt die Stadt mit, ab der nächsten Woche.
Herbstfest auf dem Wochenmarkt in Feldmoching
Vermutlich werden es nicht viele mitbekommen haben, da ja nicht gerade viel Werbung dafür gemacht wurde, aber: Am Freitag, den 26. September findet auf dem Wochenmarkt am Walter-Sedlmayr-Platz das alljährliche Herbstfest statt. Los geht es um 13 Uhr. Das Fest endet gegen 18 Uhr.
Es spielen auf die „Draxlhamer Musikanten“, deren Repertoire von Oldies bis hin zu topaktuellen Hits reicht. Eine besondere Attraktion gibt es für die Kleinen: Sie können mit einem Londoner Doppeldeckerbus in Miniaturformat eine Runde über den Markt drehen. Neben vielen kulinarischen Angeboten verspricht auch das altbewährte Glücksrad die eine oder andere Überraschung.
Unterländer für bessere verkehrliche Bedingungen
„Es geht darüber hinaus um ein drängendes Problem, das die Stadtrandgemeinden und die Stadtgebiete am Stadtrand in besonderer Weise betrifft. Notwendig ist eine Neugestaltung der Stadt-Tarifzone. So könnte allein das Hinausschieben der städtischen Zone um ein bis zwei Haltestellen am Stadtrand, insbesondere im S-Bahn-Bereich, zu erheblichen Entlastungen im Pendlerverkehr beitragen. Viele Verkehrsprobleme, die sich an den Stadträndern, wie etwa im Münchner Norden, ergeben, ließen sich dadurch lösen.“
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24. Stadtbezirk bietet an drei Stellen Platz für Flüchtlinge & Wohnungslose
Für 4.000 Personen besteht eine Unterbringung, doch noch müssen heuer zirka 1.000 Plätze für Flüchtlinge geschaffen werden. Und ob das für nächstes Jahr reicht, steht in den Sternen.
Eine „Task Force“ hat nun 90 Standorte geprüft, ob sie sich für die Unterbringung von Flüchtlingen oder Wohnungslosen eignen. Bei derzeit 21 Objekten ist eine Realisierung machbar und beabsichtigt. Sie befinden sich in 14 Stadtbezirken. Der Stadtbezirk 24 ist mit drei Standorten gut vertreten: So wird es bei der Wilhelmine-Reichard-Str. 20 ein Gebäude für bis zu 170 Personen geben, das auf zehn Jahre angelegt ist und am 1. Dezember 2014 starten wird. An der Karlsfelder Str. 8 – der ehemalige „Baderhof“ wird also wohl nicht, wie immer wieder vermutet, abgerissen – werden bis zu 110 Personen untergebracht. Losgehen soll es in 2015, auch hier ist ein Zeithorizont von zehn Jahren genannt. Und an der Waldmeisterstr. 98 sollen 2015 ebenfalls wieder Unterkünfte für 164 Personen errichtet werden. Laufzeit auch hier zehn Jahre.
Ab Donnerstag fährt die S1 wieder normal!
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Früher als geplant sind die Reparaturarbeiten an der Eisenbahnbrücke über die Dachauer Str. in Moosach fertig. Die S-Bahnen der Linie S1 können daher bereits ab Donnerstag, den 18. September mit Betriebsbeginn wieder auf dem kompletten Regelweg zwischen Ostbahnhof und Freising beziehungsweise Flughafen fahren. Mit Betriebsbeginn am Donnerstag entfallen daher die zusätzlichen Halte der Regionalzüge in Moosach, Fasanerie und Feldmoching.
















