Nahezu eine Million Menschen auf dem Balkan leiden unter den Folgen der schlimmsten Flutkatastrophe seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Um den Betroffenen in Bosnien, Kroatien und Serbien zu helfen, organisieren einige Vereine wie die Koch-Ebersperger-Stiftung und der Verein „Hilfe von Mensch zu Mensch“ eine Sammelaktion. Diese geht noch bis zum Donnerstag, den 29. Mai. Sachspenden, die von den betroffenen Familien dringend benötigt werden, können an der eigens eingerichteten Sammelstelle an der Lerchenauer Str. 343 in Feldmoching abgegeben werden. Geöffnet ist dort wochentags von 10 bis 18 Uhr.
Dringend benötigt werden Trinkwasser, Nahrung in Dosen, Babynahrung sowie Öl, Mehl und Zucker, Gummistiefel, Hygieneartikel, Bettwäsche, Decken, Handtücher, Erste-Hilfe-Artikel und Desinfektionsmittel.
Der neue Präventionsautomat steht
Berufsfeuerwehr hilft beim Maibaumaufstellen
Anfang Februar hatten wir berichtet, dass die Berufsfeuerwehr München offensichtlich ihre Aufstellhilfe für Maibäume einstellt – etliche Vereine hatten auf entsprechende Anfragen Absagen erhalten. Nun teilte das Kreisverwaltungsreferat mit, dass dies nur eine temporäre Einstellung war: „Derzeit bleiben einige Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr München vorübergehend unbesetzt, um eine Reduzierung der vielen Überstunden von Feuerwehrbeamtinnen und Feuerwehrbeamten zu erreichen und gleichzeitig aber die Erfüllung der Pflichtaufgaben zu gewährleisten.“ Zum Zeitpunkt der vereinzelt schon im Februar gestellten Unterstützungsanfragen zum Aufstellen von Maibäumen war offensichtlich nicht abzusehen, wann Kran und Begleitfahrzeug personell wieder besetzt werden konnten. Inzwischen sind die Überstunden abgebaut, die Berufsfeuerwehr steht wieder beim Maibaumaufstellen zur Seite. Feldmochinger Maibäumen steht also auch in der Zukunft nichts im Wege. Ohne den Kran der Berufsfeuerwehr ginge dagegen nichts.
Kein genereller Rückbau von Radlwegen
Ein Erlebnis für Kinder: Tiger und Bär
Wanderausstellung „Deutscher Bundestag“
Im Mira-Einkaufszentrum ist noch bis zum 17. Mai die Wanderausstellung „Deutscher Bundestag“ zu besichtigen. Auf zwanzig Schautafeln werden alle wesentlichen Informationen über den Deutschen Bundestag und seine Mitglieder gezeigt. An zwei Computerterminals kann man sich Filme, multimediale Anwendungen und den Internetauftritt des Deutschen Bundetags ansehen. Auch liegt Informationsmaterial zur Mitnahme bereit. Mit der Ausstellung unterstützt der Deutsche Bundestag seit vielen Jahren den Dialog zwischen Abgeordneten und Bürgerinnen und Bürgern. SPD-Bundestagsabgeordneter Florian Post eröffnete am Dienstag, den 13. Mai die Ausstellung.
Reigersbachstr. wird 2016 erstmalig hergestellt
Dem Wunsch des BA 24, geäußert bei einer Ortsbegehung, den Straßenabschnitt als verkehrsberuhigten Bereich auszubauen, kann das Referat nach eigener Darstellung nicht nachkommen. Denn die Reigersbachstr. sei eine „Wohnstr.“ mit Sammelfunktion. Auch spreche die Länge von 450 m ebenso dagegen wie der landwirtschaftliche Verkehr zu den südlich der Reigersbachstr. liegenden Flächen. Nach den jetzt vorliegenden Projektplänen soll die Reigersbachstr. zwischen Am Blütenanger und Schneeglöckchenstr. eine 5 m breite Fahrbahn erhalten, an der sich beidseitig 1,50 m breite Gehwege anschließen. Im Abschnitt zwischen Schneeglöckchenstr. und Trollblumenstr. ist eine Fahrbahn von 5,50 m Breite vorgesehen mit beidseitig 1,75 m breiten Gehwegen. Die Straßenbaumaßnahme ist für 2016 geplant und soll rund 1 Mio. Euro verschlingen.
Damit die Anwohner nicht erst sechs Wochen vor Baubeginn mit näheren Details „überfallen“ werden – unter anderem auch mit ihrem Erschließungsbeitrag! –, möchten sie, dass ihnen das Baureferat bereits jetzt die Pläne vorstellt und dass es dabei auch die Gelegenheit zur Aussprache gibt. Dem Wunsch der Bürger, die ihr Anlagen persönlich bei der letzten Sitzung des Bezirksausschusses 24 vorbrachten, stimmte der BA zu.
SportlerInnen erhalten Spende von Raiffeisenbank-Stiftung
(Hühner-) Blutbad in der Fasanerie!
Etwa drei Wochen nachdem er zum ersten Mal gesehen wurde, hat am frühen Morgen des 9. Mai ein Fuchs mehrere Hühner aus einem Hühnerhof in der Nähe des Fasaneriesees geholt. Allem Anschein nach hat der schlaue Räuber schon vor dem Hühnerschlag gewartet, als dieser sich pünktlich um sechs Uhr automatisch öffnete. Eine Henne und ein Hahn fehlen seitdem. Augenzeugen zufolge wurde kurze Zeit später mindestens noch ein anderer Fuchs in der näheren Umgebung gesehen, weitere Hühnerverluste sind zu befürchten.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Füchse wenigstens gesund sind und die Fasanerie von Tierseuchen wie Tollwut, Fuchsbandwurm oder Staupe verschont bleibt. rib
Am Blütenanger sind alle Bäume gefällt
Der Lokal-Anzeiger hat den neuen Besitzer des Gestüts Ludwigsfeld, der aus dem 24. Stadtbezirk kommt, gefragt, warum diese „Tabula-rasa-Aktion“ sein musste und wie es auf dem Areal weitergeht.

















