Doch die Experten argumentierten, dass durch unkontrollierte Entwicklung bei mangelnder Pflege, insbesondere durch Verbuschung, die Artenvielfalt in dem Areal verloren gegangen sei, so die Untere Naturschutzbehörde. Deshalb sollten hier neue Lebensräume für die Wechselkröte und die Zauneidechse geschaffen werden. Insgesamt wurde angestrebt, die noch in den 1980er-Jahren beobachtete große Artenvielfalt wiederherzustellen. Die CA Immo ist nun fertig mit ihrem Tun und daher hält der Ortsverband der Grünen im Münchener Norden eine Informations-Veranstaltung am Donnerstag, den 10. Juli ab 18 Uhr ab. Zur Begehung auf dem Areal kommen Vertreter der CA-Immo und des Bund Naturschutzes und geben Antwort, welche geschützten Pflanzen und Tiere sich mittlerweile dort angesiedelt haben. Treffpunkt ist die Barriere am Ende der Lahntalstr. Die Leitung der Führung hat der Landschaftsarchitekt, der das Gebiet federführend für die CA Immo hergestellt hat, Martin Karlstetter. Ferner hat Manfred Siering sein Kommen zugesagt. Er ist Mitglied im Kreisgruppen-Vorstand des BN und Vorsitzender der Ornithologischen Gesellschaft Bayern. Er ist ein absoluter Arten- und Biotopkenner.
Brunnen an der Nordhaide noch nicht in Betrieb
Seit Mitte Mai sprudeln in München wieder alle Brunnen. Nur der auf dem Platz an der Nordhaide nicht. Hier hat das Gartenbaureferat einen Defekt an der Technik festgestellt. Der Brunnen wurde 2009 vom Künstler Alexander Laner realisiert. Da die Brunnenanlage fast vollständig aus individuell hergestellten Teilen besteht, muss der Künstler nun nachsitzen und diese neu anfertigen. Bis Mitte Juli soll der Brunnen aber wieder sprudeln.
Feldmochinger reichen Petition an Landtag ein
Bereits seit 15 Jahren kämpfen die Bewohner im Norden Feldmochings mit Grundwasser und Kellervernässungen und fast ebenso lange liegen sie mit der Münchner Stadtentwässerung MSE im Streit. Ursache und Auslöser ist in den Augen der Betroffenen der in den 1990er-Jahren von der Stadt gebaute Nordwestsammelkanal samt den dort begangenen Baufehlern. Die Fehler wurden zwar längst eingeräumt und seit Jahren versucht Bauherr MSE, diese zu beheben. Bislang mit mäßigem Erfolg. Von Schadenersatzzahlungen ganz zu schweigen.
Daher reichte am Donnerstag, den 26. Juni Alois Franke, stellvertretend für viele betroffene Anwohner, eine Petition beim Bayerischen Landtag ein, unterschrieben von rund 500 Bürgern. Alois Franke und Martin Obersojer, Anwohnersprecher und Mitglied des Bezirksausschusses 24, wollen nichts unversucht lassen, die Stadt zu den nötigen Abhilfemaßnahmen zu bewegen. Denn nach Ansicht der Petenten, die sich seit vielen Jahren akribisch mit der Thematik auseinandersetzen und dabei fast selbst zu Wasserexperten wurden, waren einige der vorgenommenen Bau- und Sanierungsmaßnahmen erneut mit baulichen Fehlern behaftet, die zusätzliche Probleme brachten und nicht zur Verbesserung des Verhältnisses zwischen Anwohnern und Stadt beitrugen.
Politische Schützenhilfe erhalten die Feldmochinger bereits seit Jahren unter anderen durch die CSU-Landtagsabgeordneten Joachim Unterländer und Mechthilde Wittmann. Auf deren Vermittlung konnten Franke und Obersojer nun dem bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Marcel Huber, in einem persönlichen Gespräch die aktuelle Lage schildern und zur Bekräftigung ihrer Anliegen rund 500 Unterschriften besorgter Bürger an den Minister übergeben.
Staatsminister Dr. Huber sagte den beiden Feldmochingern zu, sich im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten nach Kräften für eine zeitnahe Lösung einzusetzen.
Entscheidung über Virginia-Depot fällt 2015
Seit Jahren setzt sich der Lerchenauer Bürgerverein dafür ein, dass gewisse Bereiche des ehemaligen Virginia-Depots als geschützte Landschaftsbestandteile ausgewiesen werden. Im Februar hatten Stadträte von Bündnis 90 / Die Grünen einen entsprechenden Antrag im Stadtrat gestellt, zu dem das Referat für Stadtplanung und Bauordnung nun Stellung nahm. Danach ist für die Unterschutzstellung naturschutzrelevanter Flächen im Bereich des Virginia Depots im ersten Halbjahr 2015 ein Öffentlichkeitsverfahren vorgesehen. Es heißt also weiter, sich zu gedulden.
Badeseen mit einwandfreier Wasserqualität
Laut den neuen mikrobiologischen Untersuchungen des Referats für Gesundheit und Umwelt ist die Wasserqualität der Badeseen im Münchner Norden einwandfrei. Danach ist das Baden im Fasaneriesee, im Feldmochinger See, im Lerchenauer See, in der Regatta-Anlage sowie im Regattasee hygienisch unbedenklich, die Wassertemperaturen lagen bei Entnahme der Proben am Montag und Dienstag, den 16. und 17. Juni zwischen 19 und 22 Grad.
Die Überwachung der Münchner Badegewässer durch das Referat für Gesundheit und Umwelt soll vor Ereignissen schützen, die die Wasserqualität und die Gesundheit der Badenden beeinträchtigen können. In der Badesaison (von Mitte Mai bis Mitte September) wird die Wasserqualität, unabhängig von der Wetterlage, monatlich vom RGU überprüft. Badegäste sollen so rechtzeitig vor Infektionsrisiken gewarnt werden.
Die Anschwemmungen, die im April am Südufer des Fasaneriesee zu erkennen waren und einen erheblichen Fäulnisgeruch verursachten, sind übrigens auch schon längst beseitigt worden, so dass auch diesbezüglich dem Badevergnügen nichts im Wege steht.
Stachowitz wieder stellvertretende Landessportbeirätin
Einstimmig wiedergewählt wurde SPD-Landtagsabgeordnete Diana Stachowitz zur stellvertretenden Landessportbeirätin. Die sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion hatte den Nachwuchsleistungssport und die Talentförderung in Bayern angestoßen und Fördergelder durchgesetzt. Auch die Weichen für einen bayerischen Sportentwicklungsplan konnte Stachowitz bereits stellen. „Hier geht es mir darum, den Vereinen eine verlässliche Unterstützung zu bieten bei den vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen. Das fängt bei den demografischen Veränderungen an und hört bei der Ganztagsschule längst nicht auf“. Der sportbetonten Ganztagsschule misst die Sportpolitikerin eine besondere Bedeutung zu, ebenso der Inklusion im Sport. Mit im Vorstand sind Wolfgang Kink, bayerischer Landesschützenmeister, und Landtagskollege Berthold Rüth.
Das soll nach dem Zehentbauer-Haus kommen!
Die Friedenstauben von St. Nikolaus
Die Firmung ist zwar ein schon Weilchen her im Pfarrverband Hasenbergl (sie fand am 3. Mai statt), doch am Altar von St. Nikolaus hängen noch immer viele Papiertauben, die die 50 Firmlinge des Pfarrverbands in Vorbereitung auf das Sakrament gebastelt haben. Diese Kunstinstallation ist auch ein schönes Sinnbild für Pfingsten. Wer gerade nicht im Urlaub ist, sich nicht an einem der Seen aalt oder anderweitig beschäftigt ist, dem empfehlen wir einen Besuch der schönen, kühlen Kirche!
Erneute Schweinerei an der Schwarzhölzlstr.
Die Müllschweinereien bei den Glascontainern an der Schwarzhölzlsstr. sind, wie auch anderenorts, offensichtlich nicht auszurotten. Wieder hat ein Müllfrevler achtlos eine Wagenladung Unrat hingekippt. Dabei ist der Wertstoffhof an der Lerchenstr. nicht nur längst wieder täglich geöffnet, er nimmt den ganzen Müll auch kostenlos entgegen.
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