Seit Mitte Mai sprudeln in München wieder alle Brunnen. Nur der auf dem Platz an der Nordhaide nicht. Hier hat das Gartenbaureferat einen Defekt an der Technik festgestellt. Der Brunnen wurde 2009 vom Künstler Alexander Laner realisiert. Da die Brunnenanlage fast vollständig aus individuell hergestellten Teilen besteht, muss der Künstler nun nachsitzen und diese neu anfertigen. Bis Mitte Juli soll der Brunnen aber wieder sprudeln.
Feldmochinger reichen Petition an Landtag ein
Bereits seit 15 Jahren kämpfen die Bewohner im Norden Feldmochings mit Grundwasser und Kellervernässungen und fast ebenso lange liegen sie mit der Münchner Stadtentwässerung MSE im Streit. Ursache und Auslöser ist in den Augen der Betroffenen der in den 1990er-Jahren von der Stadt gebaute Nordwestsammelkanal samt den dort begangenen Baufehlern. Die Fehler wurden zwar längst eingeräumt und seit Jahren versucht Bauherr MSE, diese zu beheben. Bislang mit mäßigem Erfolg. Von Schadenersatzzahlungen ganz zu schweigen.
Daher reichte am Donnerstag, den 26. Juni Alois Franke, stellvertretend für viele betroffene Anwohner, eine Petition beim Bayerischen Landtag ein, unterschrieben von rund 500 Bürgern. Alois Franke und Martin Obersojer, Anwohnersprecher und Mitglied des Bezirksausschusses 24, wollen nichts unversucht lassen, die Stadt zu den nötigen Abhilfemaßnahmen zu bewegen. Denn nach Ansicht der Petenten, die sich seit vielen Jahren akribisch mit der Thematik auseinandersetzen und dabei fast selbst zu Wasserexperten wurden, waren einige der vorgenommenen Bau- und Sanierungsmaßnahmen erneut mit baulichen Fehlern behaftet, die zusätzliche Probleme brachten und nicht zur Verbesserung des Verhältnisses zwischen Anwohnern und Stadt beitrugen.
Politische Schützenhilfe erhalten die Feldmochinger bereits seit Jahren unter anderen durch die CSU-Landtagsabgeordneten Joachim Unterländer und Mechthilde Wittmann. Auf deren Vermittlung konnten Franke und Obersojer nun dem bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Marcel Huber, in einem persönlichen Gespräch die aktuelle Lage schildern und zur Bekräftigung ihrer Anliegen rund 500 Unterschriften besorgter Bürger an den Minister übergeben.
Staatsminister Dr. Huber sagte den beiden Feldmochingern zu, sich im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten nach Kräften für eine zeitnahe Lösung einzusetzen.
Stachowitz wieder stellvertretende Landessportbeirätin
Einstimmig wiedergewählt wurde SPD-Landtagsabgeordnete Diana Stachowitz zur stellvertretenden Landessportbeirätin. Die sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion hatte den Nachwuchsleistungssport und die Talentförderung in Bayern angestoßen und Fördergelder durchgesetzt. Auch die Weichen für einen bayerischen Sportentwicklungsplan konnte Stachowitz bereits stellen. „Hier geht es mir darum, den Vereinen eine verlässliche Unterstützung zu bieten bei den vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen. Das fängt bei den demografischen Veränderungen an und hört bei der Ganztagsschule längst nicht auf“. Der sportbetonten Ganztagsschule misst die Sportpolitikerin eine besondere Bedeutung zu, ebenso der Inklusion im Sport. Mit im Vorstand sind Wolfgang Kink, bayerischer Landesschützenmeister, und Landtagskollege Berthold Rüth.
(Hühner-) Blutbad in der Fasanerie!
Etwa drei Wochen nachdem er zum ersten Mal gesehen wurde, hat am frühen Morgen des 9. Mai ein Fuchs mehrere Hühner aus einem Hühnerhof in der Nähe des Fasaneriesees geholt. Allem Anschein nach hat der schlaue Räuber schon vor dem Hühnerschlag gewartet, als dieser sich pünktlich um sechs Uhr automatisch öffnete. Eine Henne und ein Hahn fehlen seitdem. Augenzeugen zufolge wurde kurze Zeit später mindestens noch ein anderer Fuchs in der näheren Umgebung gesehen, weitere Hühnerverluste sind zu befürchten.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Füchse wenigstens gesund sind und die Fasanerie von Tierseuchen wie Tollwut, Fuchsbandwurm oder Staupe verschont bleibt. rib
Schafkopf-Turnier wieder ein voller Erfolg!
Mitgliederversammlung des Vereins Fasanerie aktiv
Zu Beginn der Sitzung erinnerte der Vorsitzende Klaus Backer an die 2013 verstorbenen Mitglieder: an das verstorbene Gründungs- und Vorstandsmitglied Michael Kellermann, an Christine Schober, Ricarda Beimert und Dietmar Reichl. Er erwähnte die Auflösung des Siedlerbunds Fasanerie und forderte die Mitglieder zu mehr aktiver Mitarbeit auf, um nicht irgendwann das gleiche Schicksal zu erleiden. Danach folgten die Berichte aus den Aktivkreisen. [Weiterlesen…] ÜberMitgliederversammlung des Vereins Fasanerie aktiv
Mülltonnen bleiben größtenteils stehen
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) teilt mit, dass wegen des erneuten Warnstreiks, zu dem die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aufgerufen hat, am Mittwoch, den 26. März und eventuell auch am Donnerstag, den 27. März rund 90 Prozent der Münchner Restmüll-, Papier- und Biotonnen stehen bleiben. Auch alle Wertstoffhöfe im Stadtgebiet bleiben geschlossen. Die Mülltonnen werden spätestens mit der nächsten regulären Leerung nachgeleert.
Zwischenzeitlich angefallener Zusatzmüll, der von den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in reißfesten, verschlossenen Plastiksäcken neben der Restmülltonne bereitgestellt wird, wird von den Mülleinsammeln gebührenfrei mitgenommen. Aufgrund des insgesamt erhöhten Müllaufkommens kann es dabei allerdings zu Kapazitätsengpässen kommen, die zu Verschiebungen des regulären Leerungstages führen können.
Oberbürgermeisterstichwahl am 30. März
Wählen dürfen alle Deutschen sowie Staatsangehörige der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die auch schon am 16. März zur Wahl berechtigt waren.
Für die Stichwahl wird keine neue Wahlbenachrichtigung versandt. Wer seine „alte“ Wahlbenachrichtigung verlegt hat, kann einfach mit einem gültigen Ausweis oder Pass im Wahllokal abstimmen, wo er bereits vor zwei Wochen gewählt hat.
Das zuständige Wahllokal ändert sich bei der Stichwahl nicht.
Wer Briefwahl machen möchte, der kann die Briefwahlunterlagen persönlich bis Freitag, den 28. März 15 Uhr in den Wahlbüros der Landeshauptstadt beantragen. Dort kann man auch sofort vor Ort abstimmen. Mit einer Vollmacht kann auch eine Vertrauensperson die Briefwahlunterlagen beantragen. Bisher wurden 198.786 Briefwahlanträge gestellt.
Die Online-Beantragung von Briefwahlunterlagen unter www.wahlamt-muenchen.de ist bis Mittwoch, den 26. März 11.30 Uhr möglich.
Anträge per Post müssen spätestens bis Mittwoch, den 26. März beim KVR eingehen.
Die Briefwahlunterlagen können auf dem Postweg verschickt werden. Außerdem ist eine direkte Abgabe in den Wahlbüros und in den Sonder- briefkästen möglich. Folgende Fristen müssen dabei beachtet werden:
– Post:
Die Briefwahlunterlagen können bis Freitag, den 28. März in die Briefkästen der Deutschen Post eingeworfen werden. Voraussetzung ist allerdings, dass der Einwurf vor der letzten Leerung an diesem Tag erfolgt.
– Wahlbüros:
Außerdem können die Briefwahlunterlagen bis einschließlich Freitag, den 28. März 2014 in jedem Wahlbüro zu den Öffnungszeiten abgegeben werden.
– Sonderbriefkästen: Die Sonderbriefkästen am Rathaus, Marienplatz 8 (Pförtner beim Fischbrunnen) und am Kreisverwaltungsreferat, Ruppertstr. 11 und 19, stehen durchgängig bis Sonntag, 30. März, 18 Uhr, zur Verfügung.
Blaskapelle Feldmoching genießt den Frühling in Berlin
Sänger gesucht!!
Teilnehmen können Männer, die sich im Zeitraum vom März bis Juni 2014 im Rahmen definierter Chorproben unter der Leitung von Christian Kelnberger auf dieses musikalische Ereignis vorbereiten werden. Musikalische Vorbildung schadet nicht, muss aber nicht sein. Teil des Projektes wird auch ein Probenwochenende im Exerzitienhaus Maria Hilf in Cham mit abschließender Generalprobe in der Klosterkirche sein.
Abschließender Höhepunkt wird eine Reise nach Worms vom 27. bis 29. Juni 2014 mit Aufführung der Messe im dortigen Kaiserdom sein. Wer Lust hat, bei diesem Projekt mitzuwirken, wer sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen möchte, kann sich unter der Tel. 0 89 / 1 50 22 95 oder 1 50 33 83 anmelden. Los geht’s mit der ersten Projektprobe am Mittwoch, den 26. März um 20 Uhr im Musikzimmer der Mehrzweckhalle Feldmoching, Georg-Zech-Allee 15-17.
















