Fasaneriesee: Griller stehen unter Aufsicht
In der Juni-Sitzung hatte der Bezirksausschuss 24 sich mal wieder mit einem Antrag bezüglich des Grillens am Fasaneriesee beschäftigt. Eine Spaziergängerin hatte sich beschwert, dass auch außerhalb der ausgewiesenen Grillflächen zum Leidwesen anderer gegrillt werde. Das Gartenbaureferat teilte nun dem Bezirksausschuss mit, das man sehr wohl, gerade am Wochenende, am Fasaneriesee durch die Sicherheitsfirma Securitas sowie durch die Anlagenaufsicht kontrolliere, ob das Grillen in geordneten Bahnen verlaufe. Dabei verweise man die Besucher natürlich auf Grillzonen und spreche bei Nichtbeachten auch Bußgelder aus. Dem BA war das aber eine etwas zu dürftige Auskunft. Er möchte nun genauer wissen, so wurde in der letzten Sitzung vor der Sommerpause beschlossen, wie viele „Tickets in 2015 ausgereicht wurden und welche besonderen Vorkomnisse es gab“, so der BA-Vorsitzende Auerbach.
Kleingartenverein sucht neuen Imker
Münchner Badeseen: Wasserqualität ist einwandfrei
Die Überwachung der Münchner Badegewässer durch das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) soll vor Ereignissen schützen, die die Wasserqualität und die Gesundheit der Badenden beeinträchtigen können. In der Badesaison (von Mitte Mai bis Mitte September) wird die Wasserqualität unabhängig von der Wetterlage monatlich vom RGU überprüft. Badegäste sollen so rechtzeitig vor Infektionsrisiken gewarnt werden. Die Wasserproben werden vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mikrobiologisch untersucht. Darüber hinaus wird das Umfeld der Seen in vierzehntägigem Abstand und gegebenenfalls anlassbezogen durch das RGU kontrolliert.
Danach kann man also auch unbedenklich in den Fasaneriesee steigen – der in den vergangenen Wochen die Badegäste allerdings nicht immer mit appetitlichen „Anschwemmungen“, vor allem am südöstlichen Uferbereich, erfreute.
Soll das Viriginia-Depot für die Öffentlichkeit gesperrt werden?
(Fassaden-)Begrünung ist schwierig
Hasenbergl: Körperverletzung und Beleidigung in Drogeriemarkt
Bereits am Dienstag, den 2. Juni wurde gegen 9.35 Uhr eine 24-jährige Verkäuferin des DM-Markts im Mira von einem bislang unbekannten Täter massiv beleidigt. Als der Mann, der etwa 30 Jahre alt und 1,80 m groß sein soll, das Geschäft verlassen wollte und die Verkäuferin sich ihm in den Weg stellte, rastete er plötzlich völlig aus und schlug der Frau mit der flachen Hand ins Gesicht. Danach flüchtete er unerkannt. Da die bisherigen Ermittlungen zur Identifizierung des Täters bisher ohne Erfolg blieben, gab das Gericht nun die von der Tat vorhandenen Videoaufnahmen zur Öffentlichkeitsfahndung frei.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem Mann geben kann, der eine athletische Figur, kurze blonde Haare und bayerisch gesprochen hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 25, Tel. 089/2910-0, oder jede andere Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Mit der Linie 1 zum Sommerempfang in Oberschleißheim
Es ist das „schönste Sommerfest Bayerns“ – und ein Treffpunkt für BürgerInnen aus Politik und Kunst, Sport und Kultur. Im Mittelpunkt des Sommerempfangs des Bayerischen Landtags im Park von Schloss Schleißheim standen wie jedes Jahr die Ehrenamtlichen. Diana Stachowitz, Landtagsabgeordnete für den Münchner Norden, bedankte sich in diesem Jahr mit ihrer Einladung zu diesem Ereignis beim Initiator des Moosacher Kulturvereins „Linie 1″, Günther Frohnauer. „Ihr habt den Moosacherinnen und Moosachern mit Eurem Verein Kunst und Kultur nicht nur nahe gebracht, wie es als Vereinsziel in Eurer Satzung steht“, erinnerte Diana Stachowitz gestern Abend beim Empfang ihrer Gäste, „Ihr habt aus unserem Stadtteil einen echten kulturellen Mittelpunkt im Münchner Norden gemacht, den die Menschen nicht nur gerne besuchen, sondern an dem sie sich aktiv beteiligen.“ Der Verein bietet den Bürgern im Stadtteil eine breite Palette künstlerischer Veranstaltungen, von hochkarätigen Konzerten über Ausstellungen und Lesungen bis hin zu einer Vielfalt von Kursen. Regelmäßig können sich die MoosacherInnen auch selbst kulturell betätigen, zum Beispiel bei den Aufführungen von „Moosach macht Oper“. Damit ist der Stadtteil schon weit über seine Grenzen hinaus bekannt geworden. „Heute Abend seid Ihr die Gäste und dürft das Dankeschön des Bayerischen Landtags für Euer großes ehrenamtliches Engagement genießen“, sagte die Moosacher Abgeordnete Günther Frohnauer und seiner Frau – beide freuten sich sehr über die Einladung und nutzen den Empfang, um in der stimmungsvollen barocken Kulisse von Schloss und Park weitere kulturelle Kontakte zu knüpfen.
Hier können Sie eine Vermüllung melden
Die Isar versinkt derzeit im Müll, den achtlose Griller einfach zurücklassen. Und auch an den Badeseen im München Norden hinterlässt ein schönes Wochenende Müllberge. Daher häufen sich gerade in den Sommermonaten die Beschwerden von Bürgerinnen und Bürger über eine Vermüllung der Stadt. Beim Baureferat ist bereits seit längerem die Hotline „Rein. Und Sauber“ (Tel. 233- 96296) eingerichtet, bei Sie anrufen und Verschmutzungen melden können. Die Servicehotline leitet die Meldungen an die entsprechenden Dienststellen, auch außerhalb der Stadt, weiter.
Wenn aus einem Schlecker eine Kinderkrippe wird
Kinderkrippen und Kindergärten werden zweifelsohne in München gebraucht, auch wenn die Situation in Feldmoching wahrlich nicht mehr so angespannt ist wie vor 10 oder 15 Jahren, als Frauen händeringend einen Platz für den Nachwuchs suchten. Schließlich sind in Feldmoching in den letzten Jahren etliche Lebensmittelgeschäfte oder Drogeriemärkte zu Kinderbetreuungseinrichtungen mutiert, frei nach dem Motto: Kinder statt Konserven. Aber was für den Schlecker taugte – ein Parkplatz vor dem Laden –, scheint dem Laien für kleine Kinder doch gesundheitlich etwas abträglich, auch wenn der kleine Spielplatz auf dem ehemaligen Parkplatz pädagogisch gewiss höchst wertvoll ist. Die Josef-Frankl-Str. gehört, zumindest derzeit, zu den befahrensten Straßen von Feldmoching?!


















