München ist eine Mieterstadt und seit 20 Jahren arbeitet der städtische Mieterbeirat in der Burgstr. 4, dort wo auch die anderen Beiräte untergebracht sind. Doch nun ist geplant, diese Anlaufstelle für Mieter, die Rat suchen, zu verlegen in die Welfenstr. 22. Dieses Gebäude im Münchner Süden ist mit dem öffentlichen Nahverkehr allerdings deutlich schlechter zu erreichen; insbesondere die Bewohner des Münchner Nordens müssen deutlich weitere und umständlichere Wege auf sich nehmen. Aber auch die Arbeit des Beirats wird behindert, denn es gibt immer wieder Abstimmungsbedarf mit Rathausfraktionen und mit städtischen Behörden wie dem Kommunal- und dem Planungsreferat. Der BA 24 stimmte daher in seiner Januar-Sitzung einstimmig dem Antrag zu, dass man Abstand nehmen möge von dieser Verlegung.















BA-Vorsitzender Markus Auerbach hatte keine Kenntnis davon. Im Kreisverwaltungsreferat kannte man zunächst nicht einmal das System und ein Verantwortlicher, der die Aufzeichnungen genehmigt oder veranlasst hätte, fand sich auch nicht. Den Verkehrsplanern vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung war der Vorgang ebenfalls „nicht bekannt“.
Unternehmen, bereits mehr als 1.000.000 Stunden Videoaufnahmen verarbeitet zu haben, frei nach dem Motto: „Wir machen aus Videos Verkehrsdaten“.Miovision eignet sich danach für alle Arten von Verkehrserhebungen: für Knotenpunktzählungen, für Querschnitterhebung, für Zeitlückenerfassung … Na, dann warten wir mal ab, wer im Laufe des Jahres mit neuem Zahlenmaterial an die Öffentlichkeit geht und ob daraus mal irgendwann irgendwelche Konsequenzen und Verbesserungen abgeleitet werden.

