Trotz der frostigen Temperaturen ziehen heute und morgen wieder an die 40 Kinder durch die Straßen Feldmochings, so wie es auch anderswo im 24. Stadtbezirk, in München und ganz Bayern geschieht, um „Segen zu bringen, Segen zu sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ Ganz nach dem Leitwort der 59. Aktion des Dreikönigssingens. Heuer sammeln die tapferen Kinder, gewandet als Heilige Drei Könige, für Menschen in Kenia, deren Lebensgrundlage durch den Klimawandel, verursacht von den reichen Industriestaaten, bedroht ist – wie ein kurzer Film während des Gottesdienstes in St. Peter und Paul eindrucksvoll zeigte. Das Geld wird beispielsweise für den Bau und Unterhalt von Schulen dort genutzt, damit die Kinder eine schulische Bildung und eine Perspektive in ihrem Heimatland bekommen.
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An die Schneeschaufeln – fertig los!
Schnee, Frost, Glätte – der Winter hat die Landeshauptstadt fest im Griff. Wer in München außerhalb des Vollanschlussgebietes wohnt, muss selbst dafür sorgen, dass Gehwege geräumt werden und mit Splitt oder Sand gegen Glätte gestreut wird. Hauseigentümer können dazu ihre Mieter oder Hausmeisterdienste verpflichten.
Diese gesetzliche Pflicht muss werktags bis 7 Uhr morgens sowie an Sonn- und Feiertagen bis 8 Uhr morgens erfüllt sein und gilt tagsüber bis 20 Uhr. Falls kein Gehweg vorhanden ist, muss entlang des Grundstücks ein Fußgängerstreifen in ausreichender Breite entsprechend geräumt und gesichert sein. Zum Schutz der Umwelt ist das Streuen von Salz oder salzhaltigem Material auf den Gehwegen im Münchner Stadtgebiet verboten und kann mit Bußgeld geahndet werden.
Wanderbaumallee soll Walter-Sedlmayr-Platz aufhübschen
Der Walter-Sedlmayr-Platz zählt bekanntermaßen zu den hässlichsten Plätzen Bayerns: langweilige Pflastersteine, eine sinnlose Riegelmauer, die vielen als Überbleibsel der Berliner Mauer erscheint, die umgebenden Häuserwände veralgt, heruntergekommen. Und die Riesenbaustelle auf der Ostseite hebt auch nicht gerade die Aufenthaltsqualität. Um ein bisschen Leben auf den Platz zu bringen, will sich der BA 24 für 2017 um eine Wanderbaumallee bemühen. Laut dem stellvertretenden CSU-Fraktionssprecher Martin Obersojer hat Green City noch Termine frei. Und nicht zuletzt: Die Aktion kostet nichts.
Impressionen vom Feldmochinger Anger
Die schönen Wintertage mit strahlendem Sonnenschein und Raureif auf Bäumen und Büschen fasziniert offensichtlich mehr Fotografen. Dieses Foto, aufgenommen vom Feldmochinger Anger und uns von einem Leser zur Verfügung gestellt, bietet eine schöne Aussicht von der Ratoldstr. in Richtung Feldmoching. 2016 gibt es hier noch Natur, Bäume und Felder. Das Auge kann schweifen und bleibt nicht gleich an der Wand des Nachbarhauses hängen. Aber was wird in zwei bis drei Jahren sein? Da werden hier Baukräne in den Himmel ragen …
Prächtige Impressionen vom Bahngelände
Wer den Silvestervormittag nicht mit Ausschlafen verbrachte, sondern wen es ob des schönen Wetters hinauszog, der konnte eine grandiose Natur erleben – denn alle Büsche, Bäume und Sträucher waren überzogen mit feinem Raureif.
Unsere Bilder sind auf der Brachfläche entlang der Raheinstr. entstanden. Heute dient das Areal noch als Frischluftschneise für die Millionenstadt, im Zuge des allgegenwärtig herrschenden Bauwahns soll auch sie bebaut werden.
Heißen Sie 2017 mit grandiosem Feuerwerk willkommen
Es ist seit Jahren gute Gepflogenheit, dass Florian Weitl, seines Zeichens studierter Maschinenbauer und gelernter Bühnenpyrotechniker, zu Ehren des neuen Jahres im Garten seiner Eltern an der „kleinen Unterführung“ an der Paul-Preuß-Str. kurz nach 24 Uhr ein grandioses Feuerwerk hinlegt. Natürlich mit passender musikalischer Untermalung. 2016 wird das nicht anders sein.
Florian Weitl interessiert sich seit frühester Kindheit für Feuerwerke. Daher ließ er nach dem abgeschlossenen Studium seinen Kindheitstraum wahr werden: Er absolvierte die Ausbildung zum staatlich anerkannten Bühnenpyrotechniker und Großfeuerwerker, steckte viel Geld in pyrotechnisches Profi-Equipment und gründete mit Freunden die Firma Pyrowürfel (www.pyrowürfel.de).
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„Zum Dülfer“ wird wieder bayerisch
Seit Frühjahr 2009 verwöhnte Koch Francesco Cocco, gebürtig aus Sardinien, aber schon lange in Deutschland arbeitend, in der Gaststätte „zum Dülfer“, die später auch den „Untertitel“ „Osteria Cocco“ erhielt, seine Gäste. Kurz vor Weihnachten hat der gestandene Koch, inzwischen 65-jährig, seine riesige Kochmütze abgenommen, die Kochschürze an den Nagel gehängt und ist mit seiner 45-jährigen Frau Lilly in die südlichen Heimatgefilde zurückgezogen, um den Ruhestand zu genießen. Körperliche Beschwerden hatten ihm in den letzten Jahren zunehmend die Freude am Kochen verdorben.
Nun wird das Lokal an der Dülferstr. etwas umgebaut – beispielsweise muss der Pizza-Ofen weichen –, denn ab Februar des kommenden Jahres wird im Gasthaus „zum Dülfer“ bayerisch gekocht.
Das dürfen Sie „Ihren“ Müllwerkern schenken
Die Weihnachtsfeiertage nahen, und viele Münchnerinnen und Münchner möchten sich bei „ihren Müllwerkern“ für die harte und wichtige Arbeit bedanken, die diese tagtäglich leisten.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) macht deshalb darauf aufmerksam, dass den Geschenken für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWM Grenzen gesetzt sind: Pro Person dürfen jährlich einmalig nur Gutscheine und Sachgeschenke bis zu einem Höchstwert von 25 Euro angenommen werden. Bargeld dürfen die Beschäftigten des AWM, wie auch alle anderen Beschäftigten der Landeshauptstadt München, gar nicht annehmen. Ebenso dürfen sie keinerlei Geschenke oder Zuwendung akzeptieren, für die eine Gegenleistung gefordert wird, wie zum Beispiel die Mitnahme von Zusatzmüll.
„Ich bin sicher, dass Ihre persönliche Wertschätzung die schönste Belohnung für unsere Mitarbeiter ist, auch wenn sie materiell nur durch Sachgeschenke und Gutscheine von maximal 25 Euro untermauert werden darf“, sagt Helmut Schmidt, Zweiter Werkleiter des AWM.
„Wir freuen uns, dass die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Müllmännern und der pünktlichen und zuverlässigen Leerung der Tonnen zufrieden sind und dies, ebenso wie die schwere körperliche Arbeit, die unsere Mitarbeiter verrichten, honorieren wollen,“ sagt Schmidt. „Das darf in einem bestimmten Umfang auch sein: Gutscheine oder Aufmerksamkeiten, wie etwa Plätzchen, Lebkuchen oder auch Getränke, soweit sie die oben genannten Grenzen nicht überschreiten, werden von den Müllwerkern gerne angenommen.“
Der AWM bittet alle Münchnerinnen und Münchner, diese Regeln einzuhalten und Mitarbeiter nicht zur Annahme von Geld oder größeren Geschenken zu überreden. „Sie bringen damit die oder den Betroffenen in eine sehr schwierige Situation, die im schlimmsten Fall mit dem Verlust des Arbeitsplatzes geahndet werden muss“, so Schmidt.
Kameradschaftsverein wünscht baldige Verlegung des Denkmals
Bei unseren Berichten zur Gestaltung der künftigen Rad-/Gehwegunterführung in der Fasanerie haben wir bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass dann das dortige Kriegerdenkmal weichen muss. Denn es fehlt schlicht der Platz dafür.
Auch wenn es wohl noch ein paar Jahre dauert, bis die Unterführung gebaut wird, beantragte der Sprecher des Heimat- und Kameradschaftsvereins Fasanerie-Nord – der Verein kümmert sich um das Denkmal – in der November-Sitzung des BA 24, dass das Gremium sich mit einem offiziellen Antrag beim Baureferat der Stadt für die Verlegung des Kriegerdenkmals stark machen möge. Und zwar entsprechend den Ausführungen des Referats vom 26. März 2009. Denn entgegen der früheren Zusage bietet die Stadt dem Verein nun als Ersatzgrundstück die Verkehrsinsel zwischen der Niederalteicher-/Leberblümchen-/Himmelschlüsselstr. an – was kein würdiger Rahmen für ein Ehrendenkmal sei, so Vereinsprecher Roland Nitter, das die Folgen der Kriege weltweit im Bewusstsein der Bevölkerung wachhalten wolle. 2009 noch hatte die Stadt dem Verein die städtische Grünfläche am Eck Feldmochinger Str./ Am Blütenanger angeboten.
Inzwischen ist dem Verein auch an einer zeitnahen Verlegung des Denkmals gelegen, da sich dieses auf einem Privatgrundstück befindet – die Deutsche Bahn hatte seinerzeit das Grundstück veräußert – und es immer wieder Reibereien mit dem Immobilienbesitzer gibt, der den Verein mit seinem Denkmal nur duldet.
Den Umzug des Denkmals, das seinerzeit die Vereinsmitglieder noch mit eigener Hände Arbeit errichteten, möge laut Sprecher Nitter die Stadt übernehmen. Die Vereinsmitglieder seien inzwischen 70 Jahre und älter und körperlich dazu nicht mehr in der Lage.
StadtBus 172: Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte
Seit Dezember 2013 verbindet die Stadtbus-Linie 172 die Kreisstadt Dachau, die Gemeinde Karlsfeld und das Gewerbecluster Ludwigsfeld mit dem Münchner Norden. Sie bietet damit eine attraktive Querverbindung mit Anschluss an die U- und S-Bahn in Feldmoching. Die Linie 172 konnte in dieser dreijährigen Probephase ihre Fahrgastzahlen mehr als verdoppeln. Alleine im Landkreisabschnitt zwischen Karlsfeld und Dachau nutzen heute täglich mehr als 2.200 Personen das Angebot. Bereits seit Dezember 2014 fahren die Busse über Feldmoching hinaus als neue Direktverbindung zum BMW FIZ und weiter zum U-Bahnhof Am Hart. Seitdem setzt die MVG auf der Linie auch vermehrt Gelenkbusse ein, um der steigenden Nachfrage mit zusätzlichen Kapazitäten zu begegnen. Dieser Erfolg der Verbindung zwischen dem Landkreis Dachau und der Landeshauptstadt München findet jetzt seine Fortsetzung.
Seit dem 11. Dezember 2016 gilt mit dem Fahrplan 2017 für die Linie 172 ein neuer Verkehrsvertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Die Busse fahren weiterhin von Montag bis Freitag im 20-Minuten-Takt von ca. 5 Uhr bis nun ca. 21.45 Uhr. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehren die Busse wie bisher im 60-Minuten Takt. Der neue Vertrag sieht zusätzlich vor, dass neben drei ergänzenden Fahrten im Abendverkehr ein weiteres Fahrzeug zur Fahrplanstabilisierung in den besonders verspätungsanfälligen Tageszeiten zum Einsatz kommt. Die zusätzlichen Fahrten bieten Fahrgästen von und nach Dachau die Möglichkeit, auch nach 21 Uhr noch die Linie 172 zu nutzen. Die Fahrplanstabilisierung mit einem weiteren Fahrzeug wird erheblich zur Qualität der Tangentiallinie beitragen.














