Nun hat Freistaat Bayern endlich mit mehrwöchiger Verzögerung die im Rahmen des Luftreinhalteplans München erhobenen Messwerte für Stickstoffdioxid veröffentlicht. Danach wurden an der Lerchenauer Str. zwischen 50 und 60 μg/m3 sowie an der Lerchenstr. und an der Feldmochinger Str. zwischen 40 und 50 μg/m3 Stickstoffdioxid gemessen. Die Schleicheimer Str. kommt gar auf über 60 μg/m3 Stickstoffdioxid. Der Immissionsgrenzwert für Stickstoffdioxid liegt bei 40 μg/m3 im Jahresmittel. Genaueres können Sie hier nachlesen.
„Hoamat muass geh“
Michael Dietmayr und Marco Pagnin
Wohnsitzloser durchsucht unversperrte Autos
Ein Mann konnte am Mittwoch, den 12. Juli gegen 23.45 Uhr am Hasenbergl dabei beobachtet werden, wie er an den Türen von geparkten Fahrzeugen rüttelte. Er setzte sich in ein unversperrtes Fahrzeug und durchsuchte dieses. Da er offenbar nichts fand, ging er weiter. Verständigte Polizeibeamte der Polizeiinspektion 43 (Olympiapark) konnten den 42-jährigen tschechischen Staatsangehörigen am U-Bahnhof Hasenbergl festnehmen. Bei den eingesetzten Polizeibeamten meldete sich eine Zeugin, die den Mann an einem weiteren Pkw gesehen hatte. Auch aus diesem unversperrten Pkw wurde nichts entwendet. Der wohnsitzlose 42-Jährige wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.
Nachbarschaftshilfe Hasenbergl: Begegnungstreffen
Herzliche Einladung zum Begegnungstreffen am Donnerstag, den 27. Juli von 15.30 bis 17 Uhr in den Senioren-Pavillon am Pfarrer-Steiner-Platz 1. Bei Kaffee und Kuchen und einer Bildpräsentation vom Ausflug im Juni wird über die Nachbarschaftshilfe informiert. Die Nachbarschaftshilfe Hasenbergl lädt all diejenigen herzlich ein, die sich im Seniorenalter Hilfe wünschen, wie auch Menschen, die Hilfe anbieten möchten.
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„Natürlich Kunst!“ – Vernissage im Nationalmuseum
Am Donnerstag, den 6. Juli fand im Bayerischen Nationalmuseum die Ausstellungseröffnung „Natürlich Kunst!“ statt. 13 Kinder im Alter von 6 bis 8 Jahren hatten an dem dreimonatigen Projekt teilgenommen und die Welt des Museums kennengelernt. Sie besuchten die Sammlung des Nationalmuseums und bekamen Einblick in die Arbeit hinter den Kulissen, etwa im Depot und in den Werkstätten. Unter dem Eindruck von Renaissanceobjekten aus kunstvoll verarbeiteten Naturmaterialien konnten die Kinder mit selbst gesammelten Gegenständen aus der Natur eigene Kunstwerke gestalten. Die Objekte bestehen aus Isarkieseln, Hölzern, Birkenrinden und Materialien wie Goldfolie, Silberdraht, Perlen und Muscheln.
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Gartenschau ab 2029 im Bereich der SEM Nordost
Landesgartenschauen waren in Bayern in letzter Zeit nicht immer unumstritten, Traunstein und Erlangen etwa mussten ihre Bewerbungen aufgrund ablehnender Bürgerentscheide zurückgeben – wiewohl diese Landesgartenschauen mit staatlichen Geldern unterstützt werden.
Die SPD-Fraktion im Münchner Stadtrat hat am Mittwoch, den 12. Juli nun den Antrag eingebracht, dass das Referat für Stadtplanung und Bauordnung sowie das Baureferat eine Bewerbung der Landeshauptstadt München für eine IGA ab 2029 im Bereich der SEM Nordost prüfen möge. Ebenfalls zu prüfen sei, ob diese IGA nicht in Kombination mit einer IBA (vemutlich ist damit eine Internationale Bauaustellung damit gemeint, Anm. d. Red.) stattfinden könne, um urbane und grüne Stadtentwicklung damit in Kombination zu entwickeln.
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Neuen SPD-Vorstand des Landtagsstimmkreises
In elf Wochen ist Bundestagswahl, doch manch ein bayerischer Politiker schaut schon auf das nächste Jahr, in dem in Bayern wieder Landtagswahlen abgehalten werden. Dazu wird es im Landtagsstimmkreis 105 München-Moosach einige Änderungen geben. Denn in Oberbayern hat die deutsche Hauptwohnungsbevölkerung um 1,92 % zugenommen und erhält daher einen weiteren Sitz im Bayerischen Landtag dazu – d. h. in Oberbayern wird aufgrund des neu hinzukommenden Mandates zur Landtagswahl 2018 ein Stimmkreis mehr gebildet. Dieser liegt in der Stadtmitte von München. Im Zuge dieser Neubildung müssen andere Münchner Stimmkreise alte Teile abgeben und gewinnen neue dazu.
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Garagenflohmarkt: Bitte anmelden
Am kommenden Samstag, den 8. Juli findet von 10 bis 14 Uhr in der Fasanerie wieder ein Flohmarkt statt, und zwar in den Garagen der Bewohner sowie auf dem Spielplatz am Schnepfenweg (direkt neben der Grundschule an der Feldmochinger Str.).
Mitmachen können alle Bewohner der Fasanerie, die etwas verkaufen möchten, direkt vor der eigenen Garage/Haus/Wohnung auf privatem Grund oder auf dem Sammelplatzflohmarkt.
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Lernen mit Tablets an der Feldmochinger Grundschule
Elektronische Medien wie Computer und Tabletts sind nicht mehr wegzudenken aus dem Alltag der Kinder. Die Medienbildung, vor allem der Umgang mit modernen Medien, an Schulen wird vom Kultusministerium gewünscht beziehungsweise sogar gefordert. Deshalb wurde das Tablet in diesem Schuljahr in der Klasse 1c auf zwei verschiedene Weisen eingesetzt.
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Stadt startet Umfrage bei 6.000 Münchner Vereinen
Wie geht es Münchens Vereinen? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Und wie kann kann ihnen geholfen werden? Antworten auf diese Fragen zu finden, ist das Ziel einer großen Umfrage, die die Stadt jetzt unter 6.000 Münchner Vereinen gestartet hat. Das Projekt soll helfen, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um die Vitalität des Vereinswesens in der Landeshauptstadt zu erhalten.
12.000 große und kleine Vereine sind die Basis der lebendigen Münchner Stadtgesellschaft. Egal, ob in den Bereichen Sport, Gesundheit, Kultur, Soziales oder Umweltschutz – Vereine sind zum Beispiel für Neubürgerinnen und -bürger häufig eine gute Möglichkeit, Menschen kennenzulernen, Freundschaften in der noch fremden Umgebung zu schließen und heimisch zu werden. Das große Engagement der Vereine ist dafür ein unverzichtbarer Teil der starken Münchner Stadtgesellschaft.
Die beeindruckende Zahl von 12.000 Vereinen darf jedoch nicht über bestehende Probleme hinwegtäuschen. Viele Vereine haben Nachwuchssorgen. Besonders die Besetzung von Vorstandsposten stellt zunehmend eine Herausforderung dar. Diese Probleme möchte die Landeshauptstadt München nach einer Empfehlung des Fachbeirates Bürgerschaftliches Engagement nun genauer untersuchen.
Das Sozialwissenschaftliche Institut München (SIM) wird über eine Zufallsstichprobe die Vorstände von 6.000 Münchner Vereinen online befragen. In zusätzlichen leitfadengestützten Interviews und Fokusgruppen-Gesprächen sollen neben den Vorständen auch die Vereinsmitglieder und Ehrenamtlichen zu Wort kommen. Damit wird eine sachliche Informationsgrundlage geschaffen, um konkrete Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.




















