Neue Bustangentiale verbindet drei U-Bahnen
Das Netz des öffentlichen Nahverkehrs krankt in München vor allem daran, dass es keine leistungsfähigen Tangentialverbindungen gibt, sondern alles über das Zentrum läuft. Querverbindungen zu schaffen, muss also das große Ziel der Verkehrsplaner sein.
Die Vollversammlung des Stadtrates hat am 29. Juli das Leistungsprogramm der MVG ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 verabschiedet. Die Stadträte beschlossen dabei im nicht-öffentlichen Sitzungsteil Zusatzaufgaben, die die MVG aus eigener unternehmerischer Entscheidung nicht erfüllen würde. Dazu gehört auch, dass die bisher am Westfriedhof endende Buslinie 164/165 zukünftig bis zum Kieferngarten verlängert wird. Damit soll im Münchner Norden eine neue tangentiale Verbindung geschaffen werden, die alle dortigen U-Bahn-Linien (U1/U7 Westfriedhof – U3/U8 Petuelring – U2 Am Hart – U6 Kieferngarten) miteinander verbindet. Die Buslinie soll nach jetziger Planung montags bis freitags von 5.30 Uhr bis 21.45 Uhr und samstags von etwa 6.00 Uhr bis 21.00 Uhr im 20-Minuten-Takt fahren.
Die neue Buslinie verbindet wichtige Gewerbestandorte, unter anderem verschiedene Niederlassungen von BMW. In zwei Jahren soll überprüft werden, ob die neue Linie von Fahrgästen angenommen wird.
Berufliches Schulzentrum Nordhaide: Wie geplant fertig
Achtung! Arbeiten am Bahnhof Fasanerie
Arbeiten im Umfeld des Bahnhofs Fasanerie sind meist mit viel Ärger für die Autofahrer verbunden. Während der Sommerferien, genauer gesagt ab dem 17. August bis Mitte September, führt das Münchner Baureferat nach eigenem Bekunden zwischen Gutmannstr. und dem Bahnübergang am S-Bahnhof Fasanerie eine Fahrbahnsanierung durch. Vor Beginn der Straßenbauarbeiten soll noch die Straßenbeleuchtung erneuert werden. Ausgeschildet ist, dass der Bahnübergang an der Feldmochinger Str. beim S-Bahnhof Fasanerie ab dem 18. August gesperrt sein wird. Füßgänger und Radfahrer, so wird derzeit vermutet, werden den Übergang weiter benutzen können, zumindest die meiste Zeit, aber der motorisierte Verkehr wird mit Einschränkungen rechnen müssen. Sicher wird der Linienbus umgeleitet werden. Und die Autofahrer müssen in jedem Fall mit Behinderungen rechnen.
Tödlicher Badeunfall im Fasaneriesee
Durch Badegäste des Fasaneriesees wurde am Donnerstag, den 6. August gegen 13.20 Uhr, die Polizei verständigt. Sie hatten eine im See leblos treibende Person gesehen. Zwei Polizeibeamte der Polizeiinspektion 43 begaben sich ins Wasser und bargen die, wie sich später herausstellte, 73-jährige Frau aus der Mitte des Sees. Sie nahmen dabei die Luftmatratze eines Badegastes zu Hilfe.
Am Ufer wurde die Frau dem eingetroffenen Notarzt übergeben. Unter laufenden Reanimationsmaßnahmen wurde sie in ein Klinikum gebracht. Dort verstarb sie gegen 19.20 Uhr.
Gelungenes Sommerkonzert des Orchesters München-Nord
Kirchweih mit musikalischem Auftakt
In etwas ruhigeren Bahnen als im vergangenen Jahr verlief das Fest zum 51. Kirchweihjubiläum der Bethanienkirche in der Eberhartstr. Auftakt war das Konzert der Gemeinde am Vorabend der Kirchweih, am Samstag, den 11. Juli. Der Förderverein Gemeinschaft braucht Räume, der den Erhalt der Räumlichkeiten der Bethanien- und Kapernaumkirche zum Ziel hat, richtete das Konzert zum zweiten Mal in der Kirche aus. Musiker aus der Gemeinde zeigten
an diesem Abend in einem zweistündigen Programm ihr Können. Mehr als 20 Künstler zusammen mit dem Kirchenmusiker Alexander Kogan und dem Chor True voices, der der Kirchengemeinde nahesteht, gestalteten den Abend. Überwiegend junge Künstler am Klavier, Schlagzeug, Kontrabass, Trompete und Querflöte waren im ersten Teil zu hören. Fünf Ensembles hatten sich allein zu diesem Konzert gegründet um Jazz, Klezmer, Gospel, Boogie-Woogie und andere Musikrichtungen zum Besten zu geben. Die Mitglieder des Fördervereins sorgten wie immer für das leibliche Wohl. Die Arbeit hat sich für den Förderverein auch finanziell gelohnt: Es wurden mehr als 350 Euro gespendet.
Im Fest-Gottesdienst am Sonntag waren die beiden Handpuppen namens Eule und Gottlieb zu Gast. Sie erklärten den Kindern und Erwachsenen im Gottesdienst für alle Generationen die wichtigsten
Dinge in der Bethanienkirche. Pfarrer Eberle erinnerte in seiner Ansprache an die Anfänge der Kirchengemeinde rund um die Bethanienkirche, die ja als Hausgemeinde im Wohnhaus von Kunigunde Griffel in der Eberhartstr. begann. Im Anschluss daran konnte bei wunderbarstem Sommerwetter wieder das Kirchweihfest für Jung und Alt bis in den Nachmittag hinein gefeiert werden.
Markus Eberle
Petrus hält schützende Hand über den Dorfabend
Kompro-B-Wohnungen sollen bis 2017 fertig sein
Im Februar hatten Stadträte von Bündnis 90/Die Grünen eine Anfrage im Münchner Stadtrat gestellt, wie viele kostengünstige Wohnungen gemäß Kompro B und C die beiden städtischen Wohnungsgesellschaften bis 2017 bauen können. Laut Referat für Stadtplanung und Bauordnung werden es 14 Wohnbauprojekte gemäß Kompro B sowie zwei in Teilprogramm C sein. Mit dabei auch das Bauvorhaben der GWG östlich der Bahn zwischen Rahein- und Morigglstr.: Die 16 Wohneinheiten gemäß Kompro B sollen 2017 fertiggestellt werden.
Engagierte Arbeit im Bezirksausschuss wird besser honoriert
Der Münchner Verwaltungs- und Personalausschuss (VPA) befasste sich gestern mit einem Vorschlag zur Änderung der Satzung für die Bezirksausschüsse. SPD und CSU hatten im Herbst 2014 in einem Antrag darauf hingewiesen, dass die Zahl der Sitzungstermine, für die BA-Mitglieder Aufwandsentschädigungen erhalten können, nicht mehr dem aktuellen Bedarf entspricht und deshalb eine Erhöhung beantragt.
Der nun vorliegende Entwurf zur Änderung der BA-Satzung entspricht diesem Antrag. Demnach soll die Zahl der Sitzungstermine für die BA-Vorsitzenden von 60 auf 72 erhöht werden, alle anderen BA-Mitglieder soll statt 48 künftig 60 Termine abrechnen dürfen. Der Entwurf der Änderungssatzung sieht außerdem kleinere Anpassungen in der Unterrichtung der Stadtteilgremien über genehmigte Veranstaltungen vor. Die vorgeschlagenen Änderungen müssen noch von der Vollversammlung bestätigt werden.
















