Dankeschön für wichtige Netzwerk-Arbeit
Der Sommerempfang des Bayerischen Landtags in Schloss Schleißheim ist zwar schon einige Zeit her, aber Ehre wem Ehre gebührt: Stellvertretend für die vielen MitarbeiterInnen der Seniorenbetreuung im Hasenbergl lud Diana Stachowitz, Landtagsabgeordnete für den München Norden, heuer Barbara Kroschel zum Sommerempfang des Bayerischen Landtags nach Schloss Schleißheim ein. Kroschel ist im Seniorennetzwerk Hasenbergl (Evang. Kirchengemeinde/ Diakonie) in der Seniorenbetreuung aktiv und hat Diana Stachowitz auf der Eröffnung der eindrucksvollen Fotoausstellung „Menschen lieben. Gesichter und Geschichten aus der Pflege“ kennengelernt. „Der Herausforderung des demografischen Wandels begegnen wir nur durch die Verbesserung von Pflege und Betreuung. Hier das rechte Maß und den Senioren die Würde zu belassen ist eine große Aufgabe. Ich bin froh und dankbar, wenn starke Frauen sich ihr so kompetent und freundlich widmen,“ so die Landtagsabgeordnete.
Foto: Stachowitz
Nachverdichtung Reschreiterstr.
Sieben Arbeitsgemeinschaften aus dem Bereich Architektur und Landschaftsarchitektur hatten ihre Entwürfe zur Nachverdichtung der Wohnanlage abgegeben.
In der Sitzung vom 25. Juli entschied die Jury unter dem Vorsitz des Architekten Johannes Ernst über die Rangfolge der Entwürfe. Rang 1 wurde dem Architekten Florian Krieger, Darmstadt, mit Grabner + Huber Landschaftsarchitekten aus Freising zugesprochen. Auf Rang 2 landete die Firma Felix + Jonas, Architekten BDA, München, mit Mahl.gebhard.konzepte, München, auf der landschaftsgestalterischen Seite. Rang 3 ging an Dressler Mayrhofer Rössler Architekten, München, mit Terra nova, Landschaftsarchitekten aus München.
Die prämierten Entwürfe sind nun vom 25. bis 29. August im Erdgeschoss des Referats für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstr. 28 b, Raum 18, ausgestellt. Die Ausstellung ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Am Montag, den 25. August 17 Uhr wird die Ausstellung durch Stadtdirektorin Susanne Ritter eröffnet.
Fasanerie: Mittagsbetreuung ist sichergestellt
Die Fasanerie wächst und wächst und stellt auch die Grundschule an der Feldmochinger Str. vor immer neue Herausforderungen, zumal dort gerade der Turnhallentrakt umgebaut und aufgestockt wird, um mehr Räume zu erhalten. Anfang März hatte deshalb Josef Schmid, damals noch „einfacher“ Stadtrat der CSU, einen Antrag an den Stadtrat gestellt, wonach die Sicherung der Mittagsbetreuungsgruppen an der Schule auch während des Umbaus sichergestellt werden müsse. Denn dies war eine immer wieder geäußerte Angst berufstätiger Eltern in der Fasanerie.
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Kindertageseinrichtung Tollkirschenweg 8 gesperrt
Brunnen an der Nordhaide noch nicht in Betrieb
Seit Mitte Mai sprudeln in München wieder alle Brunnen. Nur der auf dem Platz an der Nordhaide nicht. Hier hat das Gartenbaureferat einen Defekt an der Technik festgestellt. Der Brunnen wurde 2009 vom Künstler Alexander Laner realisiert. Da die Brunnenanlage fast vollständig aus individuell hergestellten Teilen besteht, muss der Künstler nun nachsitzen und diese neu anfertigen. Bis Mitte Juli soll der Brunnen aber wieder sprudeln.
Feldmochinger reichen Petition an Landtag ein
Bereits seit 15 Jahren kämpfen die Bewohner im Norden Feldmochings mit Grundwasser und Kellervernässungen und fast ebenso lange liegen sie mit der Münchner Stadtentwässerung MSE im Streit. Ursache und Auslöser ist in den Augen der Betroffenen der in den 1990er-Jahren von der Stadt gebaute Nordwestsammelkanal samt den dort begangenen Baufehlern. Die Fehler wurden zwar längst eingeräumt und seit Jahren versucht Bauherr MSE, diese zu beheben. Bislang mit mäßigem Erfolg. Von Schadenersatzzahlungen ganz zu schweigen.
Daher reichte am Donnerstag, den 26. Juni Alois Franke, stellvertretend für viele betroffene Anwohner, eine Petition beim Bayerischen Landtag ein, unterschrieben von rund 500 Bürgern. Alois Franke und Martin Obersojer, Anwohnersprecher und Mitglied des Bezirksausschusses 24, wollen nichts unversucht lassen, die Stadt zu den nötigen Abhilfemaßnahmen zu bewegen. Denn nach Ansicht der Petenten, die sich seit vielen Jahren akribisch mit der Thematik auseinandersetzen und dabei fast selbst zu Wasserexperten wurden, waren einige der vorgenommenen Bau- und Sanierungsmaßnahmen erneut mit baulichen Fehlern behaftet, die zusätzliche Probleme brachten und nicht zur Verbesserung des Verhältnisses zwischen Anwohnern und Stadt beitrugen.
Politische Schützenhilfe erhalten die Feldmochinger bereits seit Jahren unter anderen durch die CSU-Landtagsabgeordneten Joachim Unterländer und Mechthilde Wittmann. Auf deren Vermittlung konnten Franke und Obersojer nun dem bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Marcel Huber, in einem persönlichen Gespräch die aktuelle Lage schildern und zur Bekräftigung ihrer Anliegen rund 500 Unterschriften besorgter Bürger an den Minister übergeben.
Staatsminister Dr. Huber sagte den beiden Feldmochingern zu, sich im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten nach Kräften für eine zeitnahe Lösung einzusetzen.
Stachowitz wieder stellvertretende Landessportbeirätin
Einstimmig wiedergewählt wurde SPD-Landtagsabgeordnete Diana Stachowitz zur stellvertretenden Landessportbeirätin. Die sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion hatte den Nachwuchsleistungssport und die Talentförderung in Bayern angestoßen und Fördergelder durchgesetzt. Auch die Weichen für einen bayerischen Sportentwicklungsplan konnte Stachowitz bereits stellen. „Hier geht es mir darum, den Vereinen eine verlässliche Unterstützung zu bieten bei den vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen. Das fängt bei den demografischen Veränderungen an und hört bei der Ganztagsschule längst nicht auf“. Der sportbetonten Ganztagsschule misst die Sportpolitikerin eine besondere Bedeutung zu, ebenso der Inklusion im Sport. Mit im Vorstand sind Wolfgang Kink, bayerischer Landesschützenmeister, und Landtagskollege Berthold Rüth.
(Hühner-) Blutbad in der Fasanerie!
Etwa drei Wochen nachdem er zum ersten Mal gesehen wurde, hat am frühen Morgen des 9. Mai ein Fuchs mehrere Hühner aus einem Hühnerhof in der Nähe des Fasaneriesees geholt. Allem Anschein nach hat der schlaue Räuber schon vor dem Hühnerschlag gewartet, als dieser sich pünktlich um sechs Uhr automatisch öffnete. Eine Henne und ein Hahn fehlen seitdem. Augenzeugen zufolge wurde kurze Zeit später mindestens noch ein anderer Fuchs in der näheren Umgebung gesehen, weitere Hühnerverluste sind zu befürchten.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Füchse wenigstens gesund sind und die Fasanerie von Tierseuchen wie Tollwut, Fuchsbandwurm oder Staupe verschont bleibt. rib


















