35 Jahre „Friseur Kraft“ an der Paul-Preuß-Str. 2: In dieser Zeit sind gewiss ein paar Kilometer an abgeschnittenem Haar sowie Tausende von Dauerwellen und Haarfärbungen zusammengekommen. Ende Januar ist Schluss. Die Ladenzeile wie die ehemalige Bahnhofswirtschaft werden dem Erdboden gleichgemacht und müssen einem Hotelneubau weichen. Weiter geht es für Bettina Kraft-Sandl und ihre langjährige Kollegin dann an anderer Stelle. Ab 1. März werden die beiden an der Ecke Schleißheimer/Caracciolastr. waschen, schneiden, legen, glätten, föhnen und hochstecken.
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27-Jähriger wird von Pkw erfasst und schwer verletzt
Herabfallender Stahlträger verletzt Bauarbeiter
Aus bislang unbekannter Ursache fielen dabei Stahlträger gegen seinen Kopf und Oberkörperbereich. Der 52-Jährige trug einen Schutzhelm, der durch die Wucht des Aufpralls von seinem Kopf herunterfiel. Der Bauarbeiter wurde bei dem Unfall schwer verletzt, vom Notarzt vor Ort behandelt und danach zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Münchner Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache und zum genauen Unfallablauf aufgenommen.
CSU-Empfang im Zeichen des aufziehenden Wahlkampfs
Einige Tage vor der SPD veranstalteten der CSU-Kreisverband München VIII & der CSU-Ortsverband Moosach-Borstei am Donnerstag, den 12. Januar im Pelkovenschlössl seinen inzwischen schon traditionellen Neujahrsempfang. Er war gut besucht, wiewohl zeitgleich zwei weitere CSU-Empfänge in der Stadt und der Runde Tisch in Sachen Sport (siehe unten) stattfanden, auf dass sich engagierte CSUler wie Mechthilde Wittmann, Rainer Großmann und Max Bauer mit der „Bi-Lokation“ herumschlagen durften, sprich sie mussten von einer Veranstaltung zur anderen wechseln. Mit Bernhard Loos präsentierte sich der neue Bundestagskandidat und Joachim Unterländer dementierte Zeitungsberichte, wonach seine Entscheidung schon gefallen sei, bei der nächsten Landtagswahl nicht mehr zu kandidieren.
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Tödlicher Verkehrsunfall mit Lkw in Oberschleißheim
Am Montag, den 16. Januar gegen 16.15 Uhr fuhr ein 58-jähriger Lkw-Fahrer auf der B471 (Dachauer Str.) und wollte die Einmündung zur Ruderregatta geradeaus überqueren.
Zur selben Zeit fuhr eine 28-jährige Autofahrerin auf der Zufahrt zur Ruderregatta und wollte in die B471 nach links abbiegen. Für sie galt „Vorfahrt gewähren“. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens musste sie warten, stieg dann aus ihrem Pkw aus und betätigte die Lichtzeichenanlage für Fußgänger und Radfahrer. Die Lichtzeichenanlage ist nur nach Anforderung durch Fußgänger oder Radfahrer in Betrieb und sonst abgeschaltet. Anschließend stieg sie wieder in ihren Pkw.
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Feldmochinger Kurve ohne Genehmigungsverfahren?
Dass die Bahn den Ausbau der Feldmochinger Kurve ohne Genehmigungsverfahren vornehmen will, wie es Bayerns Bahn-Chef Klaus-Dieter Josel in einem Gespräch mit Vertretern des Aktionskreises contra Bahnlärm ankündigte, hat nun die SPD-Fraktion im Stadtrat aufgerüttelt. Sie stellte heute einen Antrag zur dringlichen Behandlung, dass das Referat für Stadtplanung und Bauordnung dem Stadtrat in der Sitzung des Planungsausschusses am 1. Februar zum aktuellen Stand im Hinblick auf die durch die Deutsche Bahn beabsichtigte Inbetriebnahme der Feldmochinger Kurve berichtet. Dabei soll insbesondere auf die Rechtslage (Historie der Genehmigungslage, Verjährungsfragen, Lärmschutzansprüche) für die Feldmochinger Kurve und den nördlich angrenzenden Gleisabschnitt bis zum Bahnübergang Lerchenauer Str. eingegangen werden sowie auf die Rechtsschutzmöglichkeiten der Landeshauptstadt und der von den Auswirkungen einer Inbetriebnahme betroffenen Anwohner. Diese Kehrtwende hat eine Beschlussvorlage aus dem Planungsreferat, die auch der BA 24 in seiner letzten Sitzung diskutierte, obsolet gemacht.
Torpedo Kids kommen erstmals zusammen
Sie hatten kräftig die Werbetrommel gerührt und so kamen am Sonntag, den 15. Januar tatsächlich zu einem ersten Treffen der Torpedo Kids im Rattlesnake Saloon neun Kinder mit ihren Eltern. Nach der Begrüßung durch Bruno Theil, dem Wirt, konnten die Kinder in lockerer Atmosphäre einzeln und zusammen vorsingen und vorspielen. Unterstützt wurden sie dabei durch die beiden Torpedo-Mitglieder Bernd und Conny.
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Bahn macht Kehrtwende bei der Feldmochinger Kurve
Das Jahr 2017 beginnt mit einer Hiobsbotschaft für die lärmgeplagten Anwohner des Güterzuggleises durch die Lerchenau und Feldmoching: Die Deutsche Bahn rückt von ihren bisherigen Zusagen ab und will die Feldmochinger Kurve nun doch ohne Planfeststellungsverfahren umsetzen. Damit zerschlagen sich die Hoffnungen auf ein transparentes Verfahren, in dem die Bürger ihre Forderungen nach Lärmschutz einbringen könnten. Lärmschutz braucht es nach Auffassung der Bahn nicht.
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Lerchenau: Zwei BMWs gestohlen
In der Nacht von Sonntag, den 8. Januar zum Montag, den 9. Januar wurden in der Lerchenau zwei auf der Straße geparkte BMW 740d und 525d entwendet. Allein aufgrund der räumlichen Nähe beider Tatorte sieht die Polizei einen Tatzusammenhang als sehr wahrscheinlich an. Zudem waren beide Fahrzeuge mit dem sogenannten Keyless-Go-System (bei BMW als Comfort Access bezeichnet) ausgestattet und vor den jeweiligen Wohnanwesen der Benutzer in der Irisstr. und in der Dahlienstr. geparkt. Am Tatort Dahlienstr. konnten im Schnee Fußspuren festgestellt werden, die bis unmittelbar vor das Erdgeschossfenster des Anwesens reichten. Daher ist vom Modus Operandi der Funkwellenverlängerung zum Öffnen und Starten der Pkw auszugehen. Dabei wird das Funksignal des Pkw-Schlüssels mit einem Empfangsgerät aufgenommen und an ein weiteres Gerät gesendet, mit dem sich ein zweiter Täter in unmittelbarer Nähe des Pkw befindet. Mit dieser Vorgehensweise erhält das Keyless-Go-System im Pkw das reguläre Funksignal des Pkw-Schlüssels, entriegelt die Pkw-Tür und der Motor kann gestartet werden.
Zehentbauer-Haus so gut wie abgerissen
Da hat uns die Entwicklung komplett überrollt. In Ausgabe 1 des Lokal-Anzeigers schreiben wir noch, dass der Kampf um das Zehentbauer-Haus in die letzte Runde geht, da einige Unverdrossene eine Fachkanzlei eingeschaltet haben, die noch vor Weihnachten einen sechsseitigen Schriftsatz samt 15 Anhängen an den Petitionsausschuss des Landtags sowie an die Stiftungsaufsicht versandt hat. Denn der Abriss des Zehentbauer-Hauses „zum Zwecke der Errichtung eines Neubaus einer Bankfiliale und eines Wohnhauses“ könne den von der Stiftung der Raiffeisenbank angegebenen Stiftungszwecken nicht zugeordnet werden. Daher wird die Stiftungsaufsicht aufgefordert, dem Vorgehen der Raiffeisenbank Einhalt zu gebieten.
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