Wie es seit Jahrhunderten in Bayern, in Tirol und anderswo Brauch ist, haben die Feldmochinger Böllerschützen im Anschluss an den abendlichen Festgottesdienst am 1. Januar vor dem Pfarrheim von St. Peter und Paul wieder das neue Jahr mit Böllersalven willkommen
geheißen und den Salut verbunden mit dem Dank an das pastorale Team für dessen unermüdlichen Einsatz im abgelaufenen Jahr. Die Ausübung der Tradition möchte Schützenhauptmann der Böllerschützenkompanie Feldmoching, Thomas Ambros, aber auch als ein Zeichen für den Zusammenhalt in der Gesellschaft werten.
Baumschutzverordnung lässt sich nicht auf das ganze Stadtgebiet ausweiten
Ende Oktober vergangenen Jahres hatte die Fraktion von Grünen & Rosa Liste den Antrag in den Stadtrat eingebracht, dass die Baumschutzverordnung auf das gesamte Stadtgebiet ausgedehnt werden solle. Damit solle gewährleistet werden, dass die derzeit stattfindende bauliche Nachverdichtung Hand in Hand mit dem Schutz von Bäumen gehe. Derzeit gilt die Münchner Baumschutzverordnung nämlich nicht in allen Stadtgebieten, auf dass beispielsweise im Eggarten, der in den kommenden Jahren bebaut werden soll, schon viele wertvolle Bäume gefällt wurden. Anfang Januar teilt das Referat für Stadtplanung und Bauordnung nun Folgendes mit:
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Impressionen vom Feldmochinger Anger
Die schönen Wintertage mit strahlendem Sonnenschein und Raureif auf Bäumen und Büschen fasziniert offensichtlich mehr Fotografen. Dieses Foto, aufgenommen vom Feldmochinger Anger und uns von einem Leser zur Verfügung gestellt, bietet eine schöne Aussicht von der Ratoldstr. in Richtung Feldmoching. 2016 gibt es hier noch Natur, Bäume und Felder. Das Auge kann schweifen und bleibt nicht gleich an der Wand des Nachbarhauses hängen. Aber was wird in zwei bis drei Jahren sein? Da werden hier Baukräne in den Himmel ragen …
Prächtige Impressionen vom Bahngelände
Wer den Silvestervormittag nicht mit Ausschlafen verbrachte, sondern wen es ob des schönen Wetters hinauszog, der konnte eine grandiose Natur erleben – denn alle Büsche, Bäume und Sträucher waren überzogen mit feinem Raureif.
Unsere Bilder sind auf der Brachfläche entlang der Raheinstr. entstanden. Heute dient das Areal noch als Frischluftschneise für die Millionenstadt, im Zuge des allgegenwärtig herrschenden Bauwahns soll auch sie bebaut werden.
Heißen Sie 2017 mit grandiosem Feuerwerk willkommen
Es ist seit Jahren gute Gepflogenheit, dass Florian Weitl, seines Zeichens studierter Maschinenbauer und gelernter Bühnenpyrotechniker, zu Ehren des neuen Jahres im Garten seiner Eltern an der „kleinen Unterführung“ an der Paul-Preuß-Str. kurz nach 24 Uhr ein grandioses Feuerwerk hinlegt. Natürlich mit passender musikalischer Untermalung. 2016 wird das nicht anders sein.
Florian Weitl interessiert sich seit frühester Kindheit für Feuerwerke. Daher ließ er nach dem abgeschlossenen Studium seinen Kindheitstraum wahr werden: Er absolvierte die Ausbildung zum staatlich anerkannten Bühnenpyrotechniker und Großfeuerwerker, steckte viel Geld in pyrotechnisches Profi-Equipment und gründete mit Freunden die Firma Pyrowürfel (www.pyrowürfel.de).
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„Zum Dülfer“ wird wieder bayerisch
Seit Frühjahr 2009 verwöhnte Koch Francesco Cocco, gebürtig aus Sardinien, aber schon lange in Deutschland arbeitend, in der Gaststätte „zum Dülfer“, die später auch den „Untertitel“ „Osteria Cocco“ erhielt, seine Gäste. Kurz vor Weihnachten hat der gestandene Koch, inzwischen 65-jährig, seine riesige Kochmütze abgenommen, die Kochschürze an den Nagel gehängt und ist mit seiner 45-jährigen Frau Lilly in die südlichen Heimatgefilde zurückgezogen, um den Ruhestand zu genießen. Körperliche Beschwerden hatten ihm in den letzten Jahren zunehmend die Freude am Kochen verdorben.
Nun wird das Lokal an der Dülferstr. etwas umgebaut – beispielsweise muss der Pizza-Ofen weichen –, denn ab Februar des kommenden Jahres wird im Gasthaus „zum Dülfer“ bayerisch gekocht.
Zehentbauer-Haus muss nun einer Bankfiliale weichen
Nun scheint die charmante Zehentbauer-Villa schneller als gedacht dem Erdboden gleichgemacht zu werden. Zwar hatten sich schon die letzten Wochen die Zeichen gemehrt, dass das Haus an der Lerchenauer Str. bald abgerissen wird. Denn auf dem Grundstück des 1961 verstorbenen Krippenkünstlers an der Lerchenauer Str. stand ein Abbruchcontainer und Hausrat lag und liegt verteilt im Garten umher. Am vergangenen Freitag nun rückten die Abbruchleute dem Dach zu Leibe.
Offensichtlich hat die Stiftung der Raiffeisenbank München Nord, die das Grundstück im März 2014, kurz nach dem Tod von Gerhard Schramm – der Schwiegersohn von Otto Zehentbauer kümmerte sich jahrzehntelang liebevoll um das Haus –, vom Erben erworben hat, mittlerweile eine Baugenehmigung erhalten.
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Das dürfen Sie „Ihren“ Müllwerkern schenken
Die Weihnachtsfeiertage nahen, und viele Münchnerinnen und Münchner möchten sich bei „ihren Müllwerkern“ für die harte und wichtige Arbeit bedanken, die diese tagtäglich leisten.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) macht deshalb darauf aufmerksam, dass den Geschenken für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWM Grenzen gesetzt sind: Pro Person dürfen jährlich einmalig nur Gutscheine und Sachgeschenke bis zu einem Höchstwert von 25 Euro angenommen werden. Bargeld dürfen die Beschäftigten des AWM, wie auch alle anderen Beschäftigten der Landeshauptstadt München, gar nicht annehmen. Ebenso dürfen sie keinerlei Geschenke oder Zuwendung akzeptieren, für die eine Gegenleistung gefordert wird, wie zum Beispiel die Mitnahme von Zusatzmüll.
„Ich bin sicher, dass Ihre persönliche Wertschätzung die schönste Belohnung für unsere Mitarbeiter ist, auch wenn sie materiell nur durch Sachgeschenke und Gutscheine von maximal 25 Euro untermauert werden darf“, sagt Helmut Schmidt, Zweiter Werkleiter des AWM.
„Wir freuen uns, dass die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Müllmännern und der pünktlichen und zuverlässigen Leerung der Tonnen zufrieden sind und dies, ebenso wie die schwere körperliche Arbeit, die unsere Mitarbeiter verrichten, honorieren wollen,“ sagt Schmidt. „Das darf in einem bestimmten Umfang auch sein: Gutscheine oder Aufmerksamkeiten, wie etwa Plätzchen, Lebkuchen oder auch Getränke, soweit sie die oben genannten Grenzen nicht überschreiten, werden von den Müllwerkern gerne angenommen.“
Der AWM bittet alle Münchnerinnen und Münchner, diese Regeln einzuhalten und Mitarbeiter nicht zur Annahme von Geld oder größeren Geschenken zu überreden. „Sie bringen damit die oder den Betroffenen in eine sehr schwierige Situation, die im schlimmsten Fall mit dem Verlust des Arbeitsplatzes geahndet werden muss“, so Schmidt.
Kameradschaftsverein wünscht baldige Verlegung des Denkmals
Bei unseren Berichten zur Gestaltung der künftigen Rad-/Gehwegunterführung in der Fasanerie haben wir bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass dann das dortige Kriegerdenkmal weichen muss. Denn es fehlt schlicht der Platz dafür.
Auch wenn es wohl noch ein paar Jahre dauert, bis die Unterführung gebaut wird, beantragte der Sprecher des Heimat- und Kameradschaftsvereins Fasanerie-Nord – der Verein kümmert sich um das Denkmal – in der November-Sitzung des BA 24, dass das Gremium sich mit einem offiziellen Antrag beim Baureferat der Stadt für die Verlegung des Kriegerdenkmals stark machen möge. Und zwar entsprechend den Ausführungen des Referats vom 26. März 2009. Denn entgegen der früheren Zusage bietet die Stadt dem Verein nun als Ersatzgrundstück die Verkehrsinsel zwischen der Niederalteicher-/Leberblümchen-/Himmelschlüsselstr. an – was kein würdiger Rahmen für ein Ehrendenkmal sei, so Vereinsprecher Roland Nitter, das die Folgen der Kriege weltweit im Bewusstsein der Bevölkerung wachhalten wolle. 2009 noch hatte die Stadt dem Verein die städtische Grünfläche am Eck Feldmochinger Str./ Am Blütenanger angeboten.
Inzwischen ist dem Verein auch an einer zeitnahen Verlegung des Denkmals gelegen, da sich dieses auf einem Privatgrundstück befindet – die Deutsche Bahn hatte seinerzeit das Grundstück veräußert – und es immer wieder Reibereien mit dem Immobilienbesitzer gibt, der den Verein mit seinem Denkmal nur duldet.
Den Umzug des Denkmals, das seinerzeit die Vereinsmitglieder noch mit eigener Hände Arbeit errichteten, möge laut Sprecher Nitter die Stadt übernehmen. Die Vereinsmitglieder seien inzwischen 70 Jahre und älter und körperlich dazu nicht mehr in der Lage.
40. Schafkopfturnier des FC Fasanerie Nord
Am Freitag, den 25. November war es wieder soweit: Der Sponsorenclub des FC Fasanerie Nord als Ausrichter des traditionellen Schafkopfturniers hatte geladen und 68 Kartler waren dem Aufruf gefolgt und nahmen am Turnier teil. Da diese Veranstaltung bisher in jedem Jahr seit Vereinsgründung ausgetragen wurde, konnte man mit dem 40. Schafkopfturnier sogar ein kleines Jubiläum feiern.
Die Organisatoren hatten sich wieder enorm ins Zeug gelegt und Reklame gemacht, wo sie nur konnten. So wurde die Einladung sowohl im Lokal-Anzeiger als auch in der Münchner Nord-Rundschau veröffentlicht. Weiter wurde die Ausgabe der Vereinszeitung „Fasan“ um zwei Wochen vorgezogen, um auch dort noch einmal auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen. Auch im Internet war der Kartleraufruf auf den unterschiedlichsten Seiten zu lesen. Durch diese Werbekampagne konnten wieder 68 Schafkopffreunde motiviert werden, die in der Vereinsgaststätte des FC Fasanerie Nord, dem Antica Tropea um die Wette kartelten.
Max Bauer, dem 1. Kassier des FC Fasanerie Nord, war es zum wiederholten Male gelungen, über Johannes Singhammer, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, eine viertägige Berlinreise zu besorgen. Diese konnte dann Hauptorganisator Adam Walter als Hauptpreis für das Schafkopfrennen anbieten. Aber auch alle anderen Preise hatten es in sich: So gab es neben mehreren Geldpreisen auch tolle Sachpreise in Form von schönen Geschenk- beziehungsweise Esskörben zu gewinnen, die von Edeka-Fratzl in liebevoller Handarbeit zusammengestellt worden waren. Auch Vereinslokalwirt Salvatore ließ es sich nicht nehmen, mehrere Essensgutscheine für sein Antica Tropea zu stiften. Alles in allem galt es also, bei 68 Teilnehmern 20 Preise an den Mann – oder Frau – zu bringen.
Nach der Erläuterung der Regeln durch Schiedsrichter Josef Eckl startete das Turnier
pünktlich um 19 Uhr und sollte sich in zwei Durchgängen bis 22.30 Uhr hinziehen. So mancher Traum von einer Berlinreise musste da leider schon zur Halbzeit begraben werden, doch man war ja nicht nur angetreten, um den Hauptpreis mit nach Hause zu nehmen, sondern auch, um einen schönen Schafkopfabend unter alten und neuen Freunden zu verbringen, und für die Verköstigung – in fester und flüssiger Form – war von Seiten der Wirtsleute bestens gesorgt.
Nach der Abgabe der letzten Wertungszettel ging’s an die Auswertung und Adam Walter & Gerd Naumann waren gefordert, bei der Überprüfung der Zahlen keinen Fehler zu machen. Doch alles lief in gewohnten Bahnen. Kleinere Unleserlichkeiten konnten entziffert werden und so oblag es Adam Walter, zu später Stunde die Sieger des diesjährigen Schafkopfturnieres preiszugeben. Auf dem 1. Platz landete Hans Keppler, seit 1985 Vereinsmitglied bei den Stockschützen und mit seinen 80 Jahren der wohl älteste Sieger im traditionellen Schafkopfturnier des FC Fasanerie Nord. Er konnte sein Glück gar nicht fassen, erklärte aber auch gleich, dass diese Reise doch lieber sein Sohn antreten solle. Eine tolle Geste, wie alle meinten.
Der älteste Teilnehmer am Schafkopfturnier war im übrigen Katharina Reiter mit stolzen
93 Jahren. Sie ist schon seit vielen Jahren mit dabei und war schon des Öfteren in den Gewinnerlisten anzutreffen. Zum ganz großen Sieg hat es jedoch bisher noch nicht gereicht. Im Vergleich zu den jüngsten Teilnehmern, Andreas Enders & Markus Voag, sind diese um über 70 Jahre jünger wie Frau Reiter.
Auf den 2. Platz kartelte sich Thomas Ram, der mit 31 Punkten sechs Punkte Rückstand auf den Sieger aufwies. Er konnte sich über einen schönen Geldpreis freuen. Auf Platz 3

schaffte es mit nur einem weiteren Punkt Rückstand Herbert Kranerbetter, der ebenfalls einen Geldpreis mit nach Hause nehmen durfte. Mit einer Packung Kaffee als Trostpreis wurde Werner Wagner geehrt, der mit minus 41 Punkten auf dem vorletzten Platz landete, aber trotzdem – oder genau deswegen – auch nächstes Jahr wieder am Turnier teilnehmen will.
Weitere Preisgewinner aus dem Kreise des FC Fasanerie Nord waren auf dem 4. Platz Michael Enders, 1. Jugendleiter mit nur einem Punkt Rückstand auf den Stockerlplatz, und Michael Buchwieser, 2. Jugendleiter, der auf dem 13. Platz landete. Allen Gewinnern recht herzliche Glückwünsche zu ihrem Erfolg. Das nächste Schafkopfturnier findet in nicht mal mehr einem Jahr am Freitag, den 24. November 2017 wieder in der Pizzeria Antica Tropea statt und die Organisatoren würden sich freuen, wenn erneut viele Schafkopffreunde den Weg zum FC Fasanerie Nord finden würden.
Helmut Weltmaier, Pressesprecher























