Na so was: Kaum hat der BA 24 in seiner Juni-Sitzung beschlossen, dass die schmutzige Mauer am Walter-Sedlmayr-Platz mal gereinigt gehört, schon sind seit gestern drei Frauen und ein Mann am Schrubben, Bürsteln und Werkeln. Und die Verfugung, die BA-Mitglied Markus Auerbach bemängelte, wird ebenfalls bearbeitet. Ob sie auch erneuert und frisch versiegelt wird, das bleibt abzuwarten. Vermutlich eher nicht, denn die Arbeiten sollen morgen abgeschlossen werden. Aber immerhin wird dem Schmutz nun mit Wasser und speziellem Steinreiniger begegnet!
Infotafeln rund um Feldmoching: Größeres Wissen, bessere Verständigung
Am Rande einiger Felder in der Feldmochinger Flur stehen neuerdings auffällige Informationstafeln, deren Inhalte durchaus lesenswert sind. Besonders für diejenigen Tagesausflügler, die allein oder in Begleitung der gesamten Familie aus dem städtischen Raum Münchens kommen oder überhaupt mit unserer Landwirtschaft nicht so eng verbunden sind. Aufgestellt haben diese farbig bedruckten Tafeln Feldmochinger Bauern.
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Achtung! Am kommenden Freitag Impfmöglichkeit in Feldmoching
Der rege Vereinsvorstand des SC Lerchenauer See hatte in den letzten Monaten nicht nur für kostenlose Corona-Testmöglichkeiten in Feldmoching gesorgt. Nun hat er es auch geschafft, dass ein Impfteam aus Riem nach Feldmoching kommt. Und zwar am kommenden Freitag, den 23. Juli von 10.30 bis 16.30 Uhr. Verimpft wird im Zelt auf dem Vereinsgelände an der Feldmochinger Str. 424, das seit Testzeiten dort steht, das Vakzin von Biontech. Das Impfangebot gilt natürlich nicht nur für Spieler und Mitglieder des Vereins, sondern auch für alle anderen, die bei ihrem Hausarzt immer noch auf einen Impftermin warten oder denen der Weg nach Riem zu mühselig ist. Einfach vorbeischauen, ein mühsames Anmelden im Internet ist nicht vonnöten.
„München schnürt deutschlandweit einzigartiges Klimapaket“
Die Landeshauptstadt München intensiviert ihre Anstrengungen beim Klimaschutz. Bis Ende 2026 wird die Stadt zusätzlich 500 Millionen Euro in Maßnahmen investieren, die zur Regulierung des Stadtklimas, zum Schutz vor Extremwetterereignissen und zur Reduzierung von CO2-Emissionen beitragen – die Mittel dafür sollen in das neue Klimabudget eingestellt werden, welches dem Stadtrat Ende Juli zur Entscheidung vorgelegt wird. Darüber hinaus schafft München als erste deutsche Kommune mit einem kommunalen „Klimagesetz“ (Klimasatzung) einen verbindlichen Rahmen für ein klimafreundliches Handeln der Landeshauptstadt. Mit der Einrichtung eines Klimarats wird die Zivilgesellschaft als kritisch-konstruktiver Begleiter der Münchner Klimastrategie eng eingebunden. Mit den geplanten Beschlüssen nimmt München bundesweit unter den Kommunen eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz ein.
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Am Kanal in der Untermühle stinkt es übel
Der Nordwest-Sammelkanal und kein Ende: Gerade vor wenigen Tagen mit anhaltendem Starkregen gab es bei den Anwohnern wieder Wasseralarm wegen des bedenklich hoch angestiegenen Grundwassers. Kaum war diese Hürde genommen, dräut das nächste Ungemach: Nun stinkt es zur Abwechslung mal wieder erbärmlich aus dem überdimensionierten Abwasserkanal, so dass es den in diesem Viertel lebenden Menschen übel ward und wird. Die Probleme mit dem Kanal sind für die Anlieger ein Dauerthema.
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Eggarten: Welche Räumlichkeiten werden gewünscht
Die SPD-Fraktion im BA 24 lädt in Kooperation mit der zukünftigen Bauherrenschaft des Eggarten – die Eggarten KG und mehrere Münchner Genossenschaften, vertreten in der Gima – zur Veranstaltung „Raum für vielfältige Aktivitäten in der zukünftigen Eggartensiedlung – Ihre Ideen und Bedarfe sind gefragt!“ ein. Die Online-Veranstaltung findet am Mittwoch, den 21. Juli von 16.30 bis 18 Uhr statt. Gefragt sind insbesondere Initiativen, Vereine und Organisationen im 24.Stadtbezirk, die nach Fertigstellung ein Interesse an einer Nutzung von Räumlichkeiten für ihre Aktivitäten haben und/oder Angebote für die zukünftigen Bewohner unterbreiten wollen. Diese Bedarfe sollen jetzt erhoben werden, damit sie in den Planungsprozess einfließen können. Vorher werden die Bauherren kurz das Konzept für die Eggartensiedlung vorstellen und erläutern. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: info@gima-muenchen.de. Im Vorfeld zur Veranstaltung erhalten Sie dann einen Einwahllink.
Ein Getreidefeld à la Monet
Ein Mohnfeld à la Monet erfreut seit ein paar Wochen die Autofahrer an der B471 gen Dachau. Wir waren nicht die einzigen, die im Umfeld hielten und diesen wunderbaren Anblick fotografisch festhielten. In Badersfeld und der Dachauer Gemarkung ist es übrigens nicht das einzige Feld. Eine wahre Augenweide!
Aldi-Filiale am Feldmochinger Bahnhof schließt nicht
Gestern wurde auf nebenan.de entsetzt gefragt, ob denn die Aldi-Filiale am Feldmochinger Bahnhof wirklich schließen werde, so wie es im Internet zu lesen war. Und warum? Nachdem in den letzten Sitzungen des Bezirksausschusses 24 über keinerlei Bauvorhaben an der Dülferstr. 69 gesprochen wurde und das Grundstück ja auch aus der Bebauung Ratold-/Raheinstr. herausgelöst ist, weil sich die Versicherung, der die Immobilie gehört, derzeit keine „Entwicklung“ des Areals vorstellen kann, haben wir bei Aldi Süd nachgefragt und nun die Antwort erhalten: Ein Fehler. Die Filiale schließt mitnichten.
Die Aldi-Filiale an der Dülferstr. 69 beim Feldmochinger Bahnhof schließt zum 20.6., so konnte man es auf der Website von Aldi Süd gestern weiß auf blau nachlesen. Nun teilt uns die Pressestelle mit: „Unsere Filiale in Feldmoching wird nicht geschlossen, auch nicht vorübergehend. Unsere Kundinnen und Kunden können sie zu den gewohnten Öffnungszeiten besuchen. Offenbar hat sich bei unserem Online-Filialfinder ein Fehler eingeschlichen. Das tut uns sehr leid, wir werden ihn umgehend korrigieren.“
Eggarten: Malerisch gebannt auf Papier
In der letzten Print-Ausgabe haben wir berichtet, dass das verlassene Häuschen an der Feldbahnstr. 17 zum zweiten Mal innerhalb von ein paar Wochen ein Opfer der Flammen wurde. Beim ersten Brand war der seitliche Holzanbau abgefackelt worden, nun hat es das Haus selbst getroffen. Das gemauerte Häuschen mit Keller und Blechdach war bis 2018 bewohnt gewesen – Aquarellmaler Rainer Schoder hat es für die Nachwelt in einem Werk festgehalten.
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SC Lerchenauer See: Corona-Teststation, die Zweite
Die Teststation von Dr. Haigis war, kaum haben wir darüber berichtet, auch schon wieder Geschichte. Sehr ärgerlich nicht nur für die Feldmochinger, deren einzige Teststation damit schon wieder futsch war, sondern vor allem für den Fußballverein. Denn Mannschaftssport im Freien ist nun zwar wieder erlaubt – unter der Voraussetzung, dass alle, die nicht schon vollständig geimpft oder Corona in den letzten sechs Monaten durchgemacht haben, einen aktuellen Test vorweisen.
Daher war die Vereinsspitze bemüht, einen anderen Betreiber für den Standort zu gewinnen und siehe da, es hat geklappt: Seit Donnerstag, den 20. Mai ist eine neue Teststation auf dem Parkplatz des SCL in Betrieb – und war auch gleich an den ersten anderthalb Tagen gänzlich ausgebucht.
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