Es muss gebaut werden. Sagt zumindest das Pestel-Institut, das auf Forschung zu regionalen Wohnungsmärkten spezialisiert ist. Bis 2028 braucht München danach pro Jahr rund 11.900 neue Wohnungen. Diese Wohnungsbau-Prognose für die kommenden vier Jahre hat das Pestel-Institut in einer aktuellen Regional-Analyse zum Wohnungsmarkt ermittelt.
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Weltstadt mit Wachstumsschmerzen: München muss das Wachstum begrenzen
Die Fraktion von ÖDP und München-Liste hat heute einen Antrag in den Stadtrat eingebracht, wonach die Verwaltung beauftragt werden solle, ein Konzept zur Deckelung des Wachstums der Landeshauptstadt München zu entwickeln und dieses dem Stadtrat noch in diesem Jahr zur Abstimmung vorzulegen. Hierbei sollen auch alle noch nicht gesatzten aber bereits aufgestellten bzw. gebilligten Bebauungspläne berücksichtigt werden. Die zukünftige Entwicklung der Stadt soll organisch, ökologisch, klimaneutral und ökonomisch erfolgen.
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Bezirksausschuss: Wie umgehen mit der Ideenwerkstatt?
Bereits zur Juni-Sitzung war der Beschlussentwurf zur Ideenwerkstatt (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 12032) auf der Tagesordnung des BA 24 gestanden. Doch die Lokalpolitiker wollten erst eine Reihe von Fragen vom Planungsreferat beantwortet wissen, was am Montag, den 15. Juli eine ganze Schar von Stadtmitarbeitern erledigte. Eine gemeinsame Stellungnahme wollte man dann zwei Tage später formulieren. Doch das Vorhaben scheiterte laut BA-Chef Rainer Großmann bereits beim ersten Absatz. Letztlich einigte man sich in der öffentlichen Juli-Sitzung nur darauf, dass man die Sitzungsvorlage zur Kenntnis nimmt und darauf verweist, dass man aufgrund der nicht komplett vorliegenden Gutachten sich derzeit nicht in der Lage sieht, eine gemeinsame Stellungnahme abzugeben. Dem Schreiben angehängt wurden die Stellungnahmen der einzelnen Fraktionen.
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SEM Nord: „Eine Bankrotterklärung der Stadt“
Besser hätte es bei der Radtour durchs SEM-Gebiet am Sonntag, den 14. Juli, organisiert vom Bündnis München Nord, nicht laufen können. Das Wetter war famos, die Sonne lachte bei angenehmen Temperaturen vom weiß-blauen Himmel. Die „Abendzeitung“ hatte in der Wochenend-Ausgabe ausführlichst über die Aktion berichtet und damit Werbung gemacht. Der Weg war gut ausgeschildert, so dass keine Gefahr bestand, Ortsunkundige könnten sich womöglich verirren. Und so machten sich knapp 1.000 Menschen sowie zahllose Kinder auf den 15 km langen Rundkurs. Selbst der bayerische Bauernpräsident Günther Felßner schwang sich aufs Rad und versicherte anschließend bei der Abschlussveranstaltung in einer höchst engagierten Rede den betroffenen Bauern wie dem Bündnis München Nord die uneingeschränkte Unterstützung des Bauernverbands. Wenn man das stärkste Schwert im Baurecht, die SEM, zücken müsse, dann sei man vorher in der Politik krachend gescheitert. Das sei eine Bankrotterklärung, so Felßner. Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der nächsten Ausgabe des Lokal-Anzeigers, der ab Mittwoch im Handel und auf dem Weg zu den Abonnenten ist.
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Stadtrat beschließt Anpassung der Einfriedungssatzung
Wer sein eigenes Grundstück einfrieden möchte, kann dies in München mit einer Hecke oder mit einem Zaun tun. Regelungen zu Einfriedungen trifft die sogenannte Einfriedungssatzung. Diese schreibt beispielsweise vor, dass Einfriedungen wie Zäune „offen“ hergestellt werden müssen und eine Höhe von 1,50 m (Anm. d. Red.: Das beherzigt leider nicht jeder) nicht überschreiten dürfen.
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Auf geht’s zur großen Radtour!
Wo genau ist eigentlich das SEM-Gebiet, was kann man dort Spannendes entdecken, wer sind die Betroffenen? Unter dem Motto „Radl Dich schlau!“ ruft das Bündnis München Nord auf, sich am Sonntag, den 14. Juli (bei Regen: 21. Juli) eigenständig zwischen 11 und 14 Uhr auf den ca. 15 km langen Radlweg mit acht spannenden Stationen durchs SEM-Gebiet zu machen und damit auch ein Zeichen zu setzen gegen eine massive Bebauung weiterer Acker- und Freiflächen.
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Info-Rad zur SEM-Bebauung unterwegs
Freitag, 26. Juni, gegen 13 Uhr. Walter-Sedlmayr-Platz, gegenüber der Eisdiele. Eine Art Lastenrad wird unter einem der Lindenbäume abgestellt, eine Klappe geöffnet, ein gelber Sonnenschirm, wiewohl an dem Standort gar nicht benötigt, aufgemacht. Erster „Info-Rad“-Termin von sechs. Einige Vertreter vom Planungsreferat wie von der externen Agentur sind bereit, mit Passanten zu reden, ihnen zu erläutern, warum sie hier stehen, was genau derzeit geplant wird, hier im Münchner Norden. Stichwort SEM Nord.
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Stadtweit fast ausgeglichene Baumbilanz für 2023
Die gesamtstädtische Baumbilanz für 2023 liegt vor – sie ist insgesamt nahezu ausgeglichen. Die Baumbilanz beinhaltet alle genehmigten Fällungen von Baumschutzbäumen (ab 80 cm Stammumfang) und die Ersatzpflanzungen. Erstmals berücksichtigt sie als „integrierte Baumbilanz“ auch die Rahmenbedingungen der genehmigten Fällungen. So werden auch die Fälle dargestellt, in denen eine Ausgleichszahlung angeordnet wurde, sowie Fälle, in denen aus fachlichen oder rechtlichen Gründen auf Ersatzpflanzungen verzichtet wird. Im BA 24 wurden 279 Bäume gefällt und 191 ersetzt.
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Münchner Stadtentwässerung: Leitungen für Starkregen rüsten
Die Münchner Stadtentwässerung (MSE) empfiehlt Hauseigentümern, die Rückstausicherung der privaten Abwasserleitungen regelmä-ßig auf ihre Funktionsfähigkeit hin zu überprüfen. Aufgrund der sich häufenden Starkregenereignisse sind funktionsfähige Rückstausicherungen ein immer wichtigerer Schutz vor Kellerüberflutungen.
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Bürgerinitiativen markieren SEM-Nord-Gebiet
Irgendwie ist das Thema SEM Nord in den letzten Jahren bei der davon am meisten betroffenen Bevölkerung des 24. Stadtbezirks in den Hintergrund getreten. Corona, die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, die Inflation, der Klimawandel, der viele Regen … es gibt viele Themen, die sich in den Vordergrund geschoben haben. Schließlich denkt so mancher, dass er die Folgen der SEM Nord wohl gar nicht mehr erleben wird, weil es hier um einen langen Planungshorizont geht. Um der Bevölkerung das Thema wieder ins Bewusstsein zu rufen und um nicht nur der Stadt und dem Planungsreferat die Deutungshoheit über die so gut wie letzten freien Flächen innerhalb der Landeshauptstadt zu überlassen (siehe SEM-Auftaktveranstaltung, Seite 1) und um die eigenen Mitstreiter wieder zu aktiveren, begann das Bündnis München-Nord am Freitag, den 31. Mai mit dem Aufstellen von Plakaten und Schildern an den Rändern hin zum 900 ha großen SEM-Planungsgebiet.
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