[Weiterlesen…] ÜberSoll die Stadt München ihre Flughafenanteile verkaufen?
Warum wurde die Mühlweg-Umgehung gesperrt?
Sehr kurzfristig und ohne Vorankündigung wurde am Donnerstag vergangener Woche die kleine Umgehungsstraße am Mühlweg gesperrt. Es geht das Gerücht, dass rund 30 m vom Nordwestsammelkanal entfernt Kies ausgewaschen und daher ein Hohlraum entstanden sei, auf dass die Straße gesperrt werden musste. Das ist nicht nur dumm für die Anwohner und Bauern, die nun momentan am Mühlweg überhaupt nicht und an der Pflaumstr. zwischen Feldmochinger- und Grashofstr. nur in einer Richtung fahren können. Das Geschehen dürfte sich auch negativ niederschlagen auf die Verhandlungen von MSE mit den Grundeigentümern entlang der Heppstr. Da bekommt schließlich jeder Angst, ob nach dem „Rausbohren“ aus dem Dükerschacht, wie am Mühlweg geschehen, nicht plötzlich auch unterhalb seines Grundstücks ein unkalkulierbarer Hohlraum entsteht.
Wir haben den Bauherrn, die Münchner Stadtentwässerung, am Freitagvormittag vergangener Woche um eine Stellungnahme gebeten. Am Montagabend erhielten wir folgende Antwort: „Im Zuge der Herstellung der Verbindung der beiden Dükerschächte war der Eintritt von Bodenmaterial in die Baugrube festgestellt worden. Aus Sicherheitsgründen wurde daher der Weg mit Gelegenheitsverkehr am Mühlweg gesperrt, bis der Sachverhalt durch Bodensondierungen geklärt ist. Eine Gefährdung besteht nicht. Die Sperrung wird voraussichtlich eine Woche andauern.“
Wie geht’s weiter am Klinikstandort Schwabing?
Die Rathaus-SPD fordert nun die Stadtverwaltung und das Städtische Klinikum mittels Antrag auf zu prüfen, ob in den Häusern 1 und 2 im Westen des Geländes Mitarbeiterwohnungen entstehen können. Die bestehenden Gebäude sind bereits zurückgebaut. Geht es nach der SPD sollen dort Appartements entstehen, die an das Personal des Klinikums sowie der Münchenstift vergeben werden können.
In einem zweiten Antrag macht sich die Fraktion dafür stark, dass auf dem Schwabinger Gelände Platz fürs Max-Planck-Institut reserviert wird. Dieses plant offenbar, seine Dienst- beziehungsweise Werksmietwohnungen in der benachbarten Kraepelinstr. abzureißen und das Institut dort zu vergrößern. Stünden ihm aber Teile des Krankenhausgrundstücks für die geplante Erweiterung zur Verfügung, könnten die Werkswohnungen des Max-Planck-Instituts erhalten werden.
Bleibt bei all den Überlegungen nur zu hoffen, dass auch die medizinische Nachnutzung, so wie sie ursprünglich versprochen wurde, nicht zu kurz kommt, da die medizinische Versorgung im Münchner Norden wahrlich nicht die beste ist.
Pflaumstr. schon wieder stückweise Einbahnstraße
Autofahrer hatten diese Woche ein Déjà-vu-Erlebnis in der Pflaumstr.: Der Bereich zwischen Feldmochinger- und Grashofstr. ist seit Montag wieder eine Einbahnstraße, denn es wird erneut am Kanal gebaut. Doch die gute Nachricht gleich vornweg: Die Einbahnstraßenregelung soll nur bis Mitte nächster Woche gelten, so versicherten uns die Arbeiter vor Ort. Man müsse noch die alten Schächte verdämmen, sprich zubetonieren, auf dass keine Hohräume mehr vorhanden seien, und die Kanaldeckel zurückbauen, so war zu erfahren. Warten wir’s ab, ob wirklich Mitte nächster Woche der Verkehr wieder normal läuft!
Kompromiss zur Fröttmaninger Heide beschlossen
Nord-Süd-Grünverbindung
Ortsbesichtigung beim Zehentbauer-Haus
In der vergangenen Woche stand die Petition zur Denkmaleigenschaft des Otto-Zehentbauer-Hauses an der Lerchenauer Str., das bekanntlich von der Stiftung der Raiffeisenbank München Nord gekauft wurde und nun einer Bankfiliale weichen soll, auf der Tagesordnung des Petitionsausschusses des bayerischen Landtags. Erreicht wurde immerhin, dass eine Ortsbesichtigung des Anwesens anberaumt wurde. Auf den Termin, der noch nicht feststeht, wollen sich die Lerchenauer, die an dem alten, ortsbildprägenden Haus hängen, gut vorbereiten. Auch Heimatpfleger Gert F. Goergens und Kommunalpolitiker sollen, so der Wunsch der „Haus-Verteidiger“, an dem Besichtigungstermin teilnehmen.
Mehr Geld für ehrenamtliche SchulweghelferInnen
In München sind derzeit etwa 550 SchulweghelferInnen im Einsatz, einige auch im 24. Stadtbezirk. Sie kümmern sich um die Schulwegsicherheit an zahlreichen Schulen, indem sie Schulkindern beim Überqueren von Straßen helfen. Diese „gelben Engel“ üben ein sehr verantwortungsvolles Ehrenamt aus.
Derzeit erhalten sie dafür 5,80 Euro pro Stunde und einen Tageshöchstsatz von 14,50 Euro. Letztmalig wurde der Satz 2001 angehoben, weshalb eine Erhöhung nun dringend geboten scheint. Der Kreisverwaltungsausschuss beschloss daher einstimmig, 6,50 Euro für einen Einsatz, 13 Euro für zwei Einsätze und 16 Euro für drei oder mehr Einsätze zu zahlen.
Böllerschützen starten 30. München-Marathon
Die Jubiläumsveranstaltung am 11. Oktober zog heuer die bisher größte Teilnehmerzahl nach München. Das kühle und trockene Wetter kam den LäuferInnen aus München und Deutschland, aus zahlreichen Ländern Europas und darüber hinaus gerade recht. Profis und Hobbyläufer rannten, was das Zeug hält – es gab viele SiegerInnen und noch viel mehr glückliche TeilnehmerInnen, deren Ziel es lediglich war, einfach teilzunehmen und die Ziellinie zu durchlaufen. Auch wenn den vorgegebene Zeitrahmen bis zum Zielschluss nicht alle erreichten. „Mitmachen ist alles“ war auch heuer wieder die sportliche Devise zahlreicher HobbyläuferInnen.
[Weiterlesen…] ÜberBöllerschützen starten 30. München-Marathon
Gaststätte Grüne Insel: Saisonende
Die Gaststätte Grüne Insel in der Kleingartenanlage an der Karlsfelder Str. beendet zum 31. Oktober die Sommersaison. Ab dem 1. November wird das Lokal als Vereinsgaststätte des Kleingärtnervereins NW62 genutzt. Die Wirtsleute bedanken sich bei ihren Gästen und freuen sich auf ein Wiedersehen zum 1. April 2016.

















