Teile der Opposition im Münchner Stadtrat, sprich FDP, Hut und Piraten, stellten am Dienstag, den 5. August an OB Reiter eine Anfrage bezüglich des Zehentbauer-Hauses in der Lerchenau. Da sich der Bezirksausschuss „mit guten Argumenten“ gegen den Abriss des Hauses ausgesprochen habe, wollen die Stadträte zum einen wissen, wie der Stand der Prüfung hinsichtlich der Denkmalwürdigkeit des Zehentbauer-Hauses ist. Ferner möchten sie wissen, über welche Möglichkeiten die Verwaltung verfügt, auch unabhängig von einer Unterschutzstellung des Gebäudes als Denkmal die Abrissgenehmigung zu verweigern.
Leberblümchenstr. für gegenläufigen Radverkehr öffnen
Da soll die einbahngeregelte Leberblümchenstr. zwischen Reinach- und Niederalteicher Str. in der Nähe des Bahnhofs Fasanerie für den gegenläufigen Radverkehr gen Osten geöffnet werden und dieses unschuldige Ansinnen löst eine unerwartete Diskussion im Bezirksausschuss 24 aus. So geschehen in der letzten öffentlichen Sitzung des Stadtteilgremiums vor der Sommerpause am Dienstag, den 29. Juli.
[Weiterlesen…] ÜberLeberblümchenstr. für gegenläufigen Radverkehr öffnen
Eine Anwohnerversammlung voller Emotionen
Anwohnerversammlung zum Neubau an der Ratold-/Raheinstr.
In Feldmoching will der international tätige Immobilienkonzern CA Immo bekanntlich das Brachland, das sich zwischen der Lerchenstr. im Süden und den weißen Häusern im Norden an der Raheinstr. erstreckt, bebauen. An die 850 Wohnungen sollen auf dem langgezogenen Streifen entlang der Bahn errichtet werden. Das sind fast dreimal so viele neue Wohnungen, wie seinerzeit mit den Josef-Frankl-Höfen entstanden. Da sind es „nur“ rund 350 Wohnungen!
[Weiterlesen…] ÜberAnwohnerversammlung zum Neubau an der Ratold-/Raheinstr.
Feldmochinger reichen Petition an Landtag ein
Bereits seit 15 Jahren kämpfen die Bewohner im Norden Feldmochings mit Grundwasser und Kellervernässungen und fast ebenso lange liegen sie mit der Münchner Stadtentwässerung MSE im Streit. Ursache und Auslöser ist in den Augen der Betroffenen der in den 1990er-Jahren von der Stadt gebaute Nordwestsammelkanal samt den dort begangenen Baufehlern. Die Fehler wurden zwar längst eingeräumt und seit Jahren versucht Bauherr MSE, diese zu beheben. Bislang mit mäßigem Erfolg. Von Schadenersatzzahlungen ganz zu schweigen.
Daher reichte am Donnerstag, den 26. Juni Alois Franke, stellvertretend für viele betroffene Anwohner, eine Petition beim Bayerischen Landtag ein, unterschrieben von rund 500 Bürgern. Alois Franke und Martin Obersojer, Anwohnersprecher und Mitglied des Bezirksausschusses 24, wollen nichts unversucht lassen, die Stadt zu den nötigen Abhilfemaßnahmen zu bewegen. Denn nach Ansicht der Petenten, die sich seit vielen Jahren akribisch mit der Thematik auseinandersetzen und dabei fast selbst zu Wasserexperten wurden, waren einige der vorgenommenen Bau- und Sanierungsmaßnahmen erneut mit baulichen Fehlern behaftet, die zusätzliche Probleme brachten und nicht zur Verbesserung des Verhältnisses zwischen Anwohnern und Stadt beitrugen.
Politische Schützenhilfe erhalten die Feldmochinger bereits seit Jahren unter anderen durch die CSU-Landtagsabgeordneten Joachim Unterländer und Mechthilde Wittmann. Auf deren Vermittlung konnten Franke und Obersojer nun dem bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Marcel Huber, in einem persönlichen Gespräch die aktuelle Lage schildern und zur Bekräftigung ihrer Anliegen rund 500 Unterschriften besorgter Bürger an den Minister übergeben.
Staatsminister Dr. Huber sagte den beiden Feldmochingern zu, sich im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten nach Kräften für eine zeitnahe Lösung einzusetzen.
Droht im Umfeld des Schnepfenwegs ein Grundwasserproblem?
In der Fasanerie geht die Angst um, dass mit dem Bauvorhaben am Schnepfenweg der Grundwasserpegel steigt und dann womöglich bei einem Starkregen sich seinen Weg in die Keller der Nachbarn sucht. Denn der Bauträger hat bereits lange Spundwände eingezogen und Betonsuspension eingebracht, um das angestaute Grundwasser auspumpen zu können. Das hat die Nachbarn alarmiert. Auch der Bezirksausschuss 24 befasste sich in einer Unterausschusssitzung mit diesem Thema, da praktischerweise gerade Vertreter der Unteren Wasserbehörde wegen der Untermühle geladen waren, um die Lokalpolitiker über den aktuellen Stand der Dinge dort zu informieren. Dabei teilte die Behörde laut BA-Vorsitzendem Markus Auerbach mit, dass die Antragsunterlagen des Bauträgers in der Fasanerie für die wasserrechtliche Genehmigung noch nicht vollständig und in prüffähiger Form vorlägen. Der Bauträger ist aufgefordert, ein Grundwassermodell für die Bauzeit und für die Grundwasserzustände nach der Bauzeit bei Mittelwasserstand und Hochwasserstand vorzulegen. Die Untere Wasserbehörde hat ferner beim Bauträger angeregt, sobald das Grundwassermodell dem Referat für Gesundheit und Umwelt und dem Wasserwirtschaftsamt München vorliegt, eine Informationsveranstaltung vor Ort durchzuführen. Sobald Ort und Zeit der Veranstaltung feststehen, will das Referat Betroffene und Interessierte darüber informieren.
Entscheidung über Virginia-Depot fällt 2015
Seit Jahren setzt sich der Lerchenauer Bürgerverein dafür ein, dass gewisse Bereiche des ehemaligen Virginia-Depots als geschützte Landschaftsbestandteile ausgewiesen werden. Im Februar hatten Stadträte von Bündnis 90 / Die Grünen einen entsprechenden Antrag im Stadtrat gestellt, zu dem das Referat für Stadtplanung und Bauordnung nun Stellung nahm. Danach ist für die Unterschutzstellung naturschutzrelevanter Flächen im Bereich des Virginia Depots im ersten Halbjahr 2015 ein Öffentlichkeitsverfahren vorgesehen. Es heißt also weiter, sich zu gedulden.
Stachowitz wieder stellvertretende Landessportbeirätin
Einstimmig wiedergewählt wurde SPD-Landtagsabgeordnete Diana Stachowitz zur stellvertretenden Landessportbeirätin. Die sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion hatte den Nachwuchsleistungssport und die Talentförderung in Bayern angestoßen und Fördergelder durchgesetzt. Auch die Weichen für einen bayerischen Sportentwicklungsplan konnte Stachowitz bereits stellen. „Hier geht es mir darum, den Vereinen eine verlässliche Unterstützung zu bieten bei den vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen. Das fängt bei den demografischen Veränderungen an und hört bei der Ganztagsschule längst nicht auf“. Der sportbetonten Ganztagsschule misst die Sportpolitikerin eine besondere Bedeutung zu, ebenso der Inklusion im Sport. Mit im Vorstand sind Wolfgang Kink, bayerischer Landesschützenmeister, und Landtagskollege Berthold Rüth.
Kein genereller Rückbau von Radlwegen
Wanderausstellung „Deutscher Bundestag“
Im Mira-Einkaufszentrum ist noch bis zum 17. Mai die Wanderausstellung „Deutscher Bundestag“ zu besichtigen. Auf zwanzig Schautafeln werden alle wesentlichen Informationen über den Deutschen Bundestag und seine Mitglieder gezeigt. An zwei Computerterminals kann man sich Filme, multimediale Anwendungen und den Internetauftritt des Deutschen Bundetags ansehen. Auch liegt Informationsmaterial zur Mitnahme bereit. Mit der Ausstellung unterstützt der Deutsche Bundestag seit vielen Jahren den Dialog zwischen Abgeordneten und Bürgerinnen und Bürgern. SPD-Bundestagsabgeordneter Florian Post eröffnete am Dienstag, den 13. Mai die Ausstellung.


















