Die im letzten Jahr errichtete Fischwanderhilfe scheint offensichtlich nicht nur Menschen gut zu gefallen, es wurden dort tatsächlich nun auch Fische ausgemacht, vermutlich Forellen. Man hat sie in den von der Brücke aus einsichtigen Gumben erkannt, aber nicht, in welcher Richtung sie unterwegs waren, aufwärts oder abwärts. Aber immerhin!
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Änderungen bei Müllabfuhr und Öffnungszeiten wegen Feiertagen
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) informiert, dass die regulären Leerungstage in ganz München aufgrund des bevorstehenden Pfingstmontages vorverlegt werden. So werden Mülltonnen, die am Montag, 6. Juni (Pfingstmontag), abgeholt worden wären, bereits am Samstag, 4. Juni, geleert. Die Wertstoffhöfe öffnen am Dienstag, 7. Juni, erst um 10.30 Uhr.
Wegen Fronleichnam verschieben sich die Tonnenleerungen von Donnerstag, 16. Juni, auf Freitag, 17. Juni, und Mülltonnen, die turnusmäßig am Freitag an der Reihe sind, werden am Samstag, 18. Juni, nachgeleert.
Jeden Montag am Lerchenauer See „Open Air“ sporteln
“Es ist toll, zu sehen, was unsere Aktionsgruppen geschafft und auf die Beine gestellt haben. In der Siedlung am Lerchenauer See hat sich ein lebendiges Miteinander entwickelt, an dem Nachbarn verschiedener Kulturen und Generationen teilhaben“, freut sich Sarah Ehrenstein. Die Sozialpädagogin war mehr als drei Jahre als Quartiersmanagerin in der Siedlung am Lerchenauer See vor Ort und freut sich, dass die ersten Projektvorhaben, die die Anwohner in einem
Bürgerbeteiligungsprozess formuliert haben, nun umgesetzt werden.
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Großmann und Mai geehrt
Ehrenamtliches Engagement, ob in einem Verein oder in einem karitativen bzw. politischen Zusammenhang, ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Es ist deshalb ein schöner Brauch, langjährige Bezirksausschussmitglieder zu ehren und ihnen eine kleine Anerkennung zukommen zu lassen. Am Mittwoch, den 25. Mai fand die diesjährige Ehrung im Bacchuskeller des Ratskellers statt – endlich wieder in Präsenz! Vom BA 24 wurden heuer Klaus Mai für 18 Jahre Engagement (als kleine Anerkennung erhielt er eine Uhr, siehe Aufmacherfoto) und Rainer Großmann für 36 Jahre BA-Zugehörigkeit geehrt. Als kleines Dankeschön erhielt Letzterer von Münchens 3. Bürgermeisterin Verena Dietl einen Moriskentänzer.
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Ihrer Hühner waren 30 und ein stolzer Hahn dabei – Täter gesucht!
Mancher gibt sich viele Müh / Mit dem lieben Federvieh: Einesteils der Eier wegen, / Welche diese Vögel legen, / Zweitens, weil man dann und wann
Einen Braten essen kann; / Drittens aber nimmt man auch / Ihre Federn zum Gebrauch / In die Kissen und die Pfühle, / Denn man liegt nicht gerne kühle.
Nicht nur die gute Witwe Bolte im 1. Streich von Max und Moritz erfreute sich ihrer Hühnerschar.
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Votivtafel kehrt nach 200 Jahren zurück nach Feldmoching
Deutlich weniger gut besucht als vor einer Woche war am Sonntag, den 8. Mai der Eröffnungsgottesdienst zur Festwoche „200 Jahre Maria Eich“ in St. Peter und Paul. Aber vielleicht lag’s ja auch an den Umständen, denn auf diesen Sonntag fiel auch der Muttertag. Jedenfalls brachte Augustiner-Pater Felix, wie bereits angekündigt, im Rahmen des Gottesdienstes die alte Votivtafel, die vor 200 Jahren, anno 1822, Feldmochings Altvorderen nach Maria Eich trugen anlässlich ihres ersten Bittgangs, zurück nach Feldmoching. Im Autoradio lief während der Fahrt, wie Pater Felix berichtete, passenderweise der Song „It’s coming home“. (Dass es sich bei dem Song ursprünglich um ein Fußballlied handelte, wollen wir mal beiseite lassen!)
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40-jähriges Priesterjubiläum: „Den Segen an andere weitergeben“
Mit 19 hat man noch Träume. Vor allem wenn man hinter dem Eisernen Vorhang sitzt, kaum reisen darf – und mangels Geld auch nicht kann – und wegen der sozialistischen Planwirtschaft sogar hungern muss, weil die Versorgungslage kritisch ist. Mit seinem Geografiestudium wollte Pfarrer Kurzydem daher zumindest gedanklich die Welt vermessen. Doch irgendwann, als er in Krakaus Marienkirche vor dem Bild der Muttergottes kniete, kam ihm der Gedanke: Wie wäre es, die Welt anders kennenzulernen? Als Missionar? Dieser Richtungswechsel blieb nicht der einzige auf seinem Lebensweg, der ihn letztlich zwar – leider (für ihn) – nicht nach Madagaskar führte, Kurzydems paradiesisches Missionsziel, dafür aber – Gott sei’s gedankt (für uns) – in den Münchner Norden. Am Sonntag, den 1. Mai feiert Pfarrer Kurzydem zusammen mit den Gläubigen seines Pfarrverbands Pacem das 40-jährige Priesterjubiläum.
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Pfarrer Kurzydem: Menschen- und Pfarrgemeinden-Sammler seit 40 Jahren
Eine wunderschön geschmückte Kirche, 12 Fahnenabordnungen, 19 Ministranten, eine fast volle Kirche („überwältigend, dass so viele da sind“), ein Chor, zwei Solistinnen, die Böllerschützen, sieben pastorale Mitarbeiter (darunter auch Pfarrer Rütsche, der leider immer noch im Krankenstand ist) und an ihrer Spitze der Jubilar – in St. Peter und Paul war zum 40-jährigen Dienstjubiläum von Pfarrer Johannes Kurzydem am Sonntag, den 1. Mai viel aufgeboten, um den Gottesdienst feierlich zu gestalten, so wie es sich der Herr Pfarrer zu seinem Fest gewünscht hatte.
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Demo gegen die „BMW-Autobahn“
Am Samstag, den 23. April hatten mehrere Initiativen wie die Klimaaktivisten des „Antikapitalistischen Klapprad-Kollektivs“ und des „Antikapitalistischen Klimatreffens“ München zu einer Demonstration gegen die offensichtlich wieder vorsichtig aus der Schublade geholten Pläne zur Anbindung der Schleißheimer Str. an die A99 eingeladen. Auf dem Platz vor dem Mira Einkaufszentrum fanden sich daher um 13 Uhr an die 100 Personen zur Auftaktveranstaltung ein, bei der sich etliche Anwohner, aber vor allem Vertreter der Organisatoren wie „Zukunft Erkämpfen“ und der Mieterinitiative #ausspekuliert, schon mal warm redeten und mächtig antikapitalistische Sprüche abließen, ehe sie mit einem kleinen Demozug entlang eines möglichen Trassenverlaufs ihren Protest auf die Straße und ins Viertel trugen, um alle auf dieses „Scheißprojekt“ (O-Ton) aufmerksam zu machen.
Die Redner machten deutlich, dass es überhaupt nicht frage komme, dass BMW hier ungestört seine Kapitalinteressen auf dem Rücken der Anwohner durchsetze. Mehr Straßen führten nur zu mehr Verkehr und die Kosten für den Tunnel fehlten andererseits zum Ausbau des ÖPNV. Man sei aber für einen besseren und kostenlosen Nahverkehr. BMW solle daher lieber E-Busse anschaffen und damit die Leute an den Stadtgrenzen abholen. Und weil hier großes Geld im Spiel sei – BMW habe im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von 12 Mrd Euro gemacht und das reiche immer noch nicht, man wolle immer noch mehr Autos verkaufen –, daher könne man sich nicht auf die Politiker verlassen, dass sie hier wirklich die Interessen der Bürger verträten …
Während also die Hasenbergler mobil machen, weil sie nicht jahrelang auf einer Baustelle leben wollen (wobei noch nicht einmal sicher ist, ob der Tunnel in offener Bauweise gebaut wird oder im Vortrieb), fänden es gewiss viele Feldmochinger und Fasanerieer schön, wenn die Pendler nicht mehr länger durch ihre Wohngebiete rauschen, sondern gebündelt auf der A99 und dann im Tunnel unter der Schleißheimer Str. verschwinden würden.
Mehr Bäume für München: Stadt startet Grenzbauminitiative
Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung, sonst damit beschäftigt, durch die massive Bebauung der gesamten Stadt, den Bäumen die Standorte „abzugraben“ (man denke nur an den Eggarten, aber auch die vielen Nachverdichtungen in den ehemaligen Gartenstädten), hat die „Grenzbauminitiative“ vorgestellt, die sich an Gartenbesitzer, Wohnungseigentümergemeinschaften und Gewerbebetriebe richtet.
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