Eine wunderschön geschmückte Kirche, 12 Fahnenabordnungen, 19 Ministranten, eine fast volle Kirche („überwältigend, dass so viele da sind“), ein Chor, zwei Solistinnen, die Böllerschützen, sieben pastorale Mitarbeiter (darunter auch Pfarrer Rütsche, der leider immer noch im Krankenstand ist) und an ihrer Spitze der Jubilar – in St. Peter und Paul war zum 40-jährigen Dienstjubiläum von Pfarrer Johannes Kurzydem am Sonntag, den 1. Mai viel aufgeboten, um den Gottesdienst feierlich zu gestalten, so wie es sich der Herr Pfarrer zu seinem Fest gewünscht hatte.
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Demo gegen die „BMW-Autobahn“
Am Samstag, den 23. April hatten mehrere Initiativen wie die Klimaaktivisten des „Antikapitalistischen Klapprad-Kollektivs“ und des „Antikapitalistischen Klimatreffens“ München zu einer Demonstration gegen die offensichtlich wieder vorsichtig aus der Schublade geholten Pläne zur Anbindung der Schleißheimer Str. an die A99 eingeladen. Auf dem Platz vor dem Mira Einkaufszentrum fanden sich daher um 13 Uhr an die 100 Personen zur Auftaktveranstaltung ein, bei der sich etliche Anwohner, aber vor allem Vertreter der Organisatoren wie „Zukunft Erkämpfen“ und der Mieterinitiative #ausspekuliert, schon mal warm redeten und mächtig antikapitalistische Sprüche abließen, ehe sie mit einem kleinen Demozug entlang eines möglichen Trassenverlaufs ihren Protest auf die Straße und ins Viertel trugen, um alle auf dieses „Scheißprojekt“ (O-Ton) aufmerksam zu machen.
Die Redner machten deutlich, dass es überhaupt nicht frage komme, dass BMW hier ungestört seine Kapitalinteressen auf dem Rücken der Anwohner durchsetze. Mehr Straßen führten nur zu mehr Verkehr und die Kosten für den Tunnel fehlten andererseits zum Ausbau des ÖPNV. Man sei aber für einen besseren und kostenlosen Nahverkehr. BMW solle daher lieber E-Busse anschaffen und damit die Leute an den Stadtgrenzen abholen. Und weil hier großes Geld im Spiel sei – BMW habe im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von 12 Mrd Euro gemacht und das reiche immer noch nicht, man wolle immer noch mehr Autos verkaufen –, daher könne man sich nicht auf die Politiker verlassen, dass sie hier wirklich die Interessen der Bürger verträten …
Während also die Hasenbergler mobil machen, weil sie nicht jahrelang auf einer Baustelle leben wollen (wobei noch nicht einmal sicher ist, ob der Tunnel in offener Bauweise gebaut wird oder im Vortrieb), fänden es gewiss viele Feldmochinger und Fasanerieer schön, wenn die Pendler nicht mehr länger durch ihre Wohngebiete rauschen, sondern gebündelt auf der A99 und dann im Tunnel unter der Schleißheimer Str. verschwinden würden.
Mehr Bäume für München: Stadt startet Grenzbauminitiative
Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung, sonst damit beschäftigt, durch die massive Bebauung der gesamten Stadt, den Bäumen die Standorte „abzugraben“ (man denke nur an den Eggarten, aber auch die vielen Nachverdichtungen in den ehemaligen Gartenstädten), hat die „Grenzbauminitiative“ vorgestellt, die sich an Gartenbesitzer, Wohnungseigentümergemeinschaften und Gewerbebetriebe richtet.
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Einen Spaziergang wert: Die Saatkrähenkolonie am Hasenbergl Nord
Ein wenig fühlt man sich in Alfred Hitchcocks Horrorfilm „Die Vögel“ versetzt, wenn man derzeit am Hasenbergl Nord beim dem kleinen hundertjährigen Kiefernhain spazieren geht, in dem früher Baracken der einstigen Fliegertechnischen Schule 3 vom Flugplatz Oberschleißheim und später des DP-Lagers standen: Zahllose Saatkrähen umfliegen derzeit die hohen Kiefern und die Laubbäume im Süden, in der die Krähenpaare in den letzten Wochen wieder eine neue Brutkolonie errichtet haben.
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Ab dem 1. April: Hotel Abasto mit neuem Restaurant
Wer in den letzten Wochen abends vorbeiging beim Hotel Abasto am Feldmochinger Bahnhof, der bemerkte, dass im Restaurant stets Dunkelheit herrschte. Und das, obwohl es doch längst keine Corona-Beschränkung des Betriebs auf bis zu 22 Uhr gab. Des Rätsels Lösung: Das Kolin, der externe Betreiber des Restaurants, hat Mitte Januar aufgehört. Loszulegen mit einem Gastrobetrieb in Corona-Zeiten bedarf ganz offensichtlich guter Nerven und eines gehörigen finanziellen Polsters … Doch ab dem 1. April geht’s weiter: aus Kolin wird Kylian.
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Verwittertes Hase&Igel-Mosaik soll saniert werden
Der kürzlich verstorbene Paul Lachenmeir, BA-24-Mitglied und Stadtführer, hat kurz vor seinem Tod noch auf den schlechten Zustand des Kunstwerks „Hase und Igel“ am Pfarrer-Steiner-Platz im Hasenbergl hingewiesen: Er hatte anlässlich einer Stadtteilführung die kupferne Schrift, die das Märchen vom Hasen und Igel erzählt, kaum mehr wiedergefunden. Und Lokalhistoriker Klaus Mai machte darauf aufmerksam, dass das Kunstwerk des Installationskünstlers Prof. Albert Hien, realisiert durch Ottmann Architekten im Jahr 2000, ja aus zwei Teilen besteht, und auch Teil Nr. 2 hinter der Linkstr. 9 dringend einer Sanierung bedürfe. Die scheint nun allmählich in Gang zu kommen.
Fuß-/Radweg entlang der Schwarzhölzlstr. gereinigt
Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Am Mittwoch, den 23. Februar hat der Straßenunterhalt mit vier Mann tatsächlich den Fuß-/Radweg entlang der Schwarzhölzlstr. per Kehrmaschine gereinigt. Nun ist der Weg wieder um mindestens 30 cm breiter und die Gefahr, am matschigen und rutschigen Laub auf dem Weg auszurutschen oder mit dem Roller dort hängen zu bleiben, ist nun erst einmal gebannt. Hoffentlich erfolgt die nächste Reinigung nicht erst wieder nach vielen Protesten und BA-Anträgen in einigen Jahren!
Dicke Rauchwolken im Münchner Norden bis zum Odeonsplatz
Nein, es brennt nicht am Hasenbergl und nicht in der Siedlung am Lerchenauer See – auch wenn uns von dort dicke Rauchwolken gemeldet wurden. Laut Münchner Feuerwehr brennt in Freimann eine ca. 600 qm große Lagerhalle. Die Feuerwehr hat den Brand in Griff, aber noch nicht gelöscht. Da die Halle einsturzgefährdet ist, muss das Dach erst noch mit einem Spezialkran geöffnet werden, damit dann von oben aus das Feuer gelöscht werden kann. Das angebaute Bürogebäude wird derzeit gesichert und gekühlt. Es gab einen Leichtverletzten. Über Brandursache und Sachschaden kann die Polizei derzeit noch keine Aussagen machen.
Demo in Ludwigsfeld „Deine Siedlung braucht DICH!“
Nicht am Montag, sondern an einem Donnerstag und nicht gegen die Corona-Maßnahmen, sondern gegen die geplante Bebauung in diesem Ausmaß in der Siedlung Ludwigsfeld wollen die Anwohner von Ludwigsfeld und ihre Unterstützter am Donnerstag, den 24. Februar ab 16.30 Uhr demonstrieren. Treffpunkt ist am Onyxplatz, dann setzt sich der Demozug zur Dachauer Straße hin in Bewegung. Demonstriert werden soll für eine VERTRÄGLICHE Bebauung und Erweiterung der Siedlung Ludwigsfeld mit maximal 1000 zusätzlichen Wohnungen.
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Corona und kein Ende
Weil sich nun wirklich jeder mit Omikron anstecken kann, ob geimpft, geboostert oder umgeimpft, ist es gut, dass allerorten Testmöglichkeiten vorhanden sind, um schnell professionell überprüfen zu lassen, ob die Halsschmerzen und der Schnupfen wirklich „nur“ eine Erkältung sind, oder Anzeichen einer Omikron-Infektion. Seit einigen Tagen steht vor dem Kulturzentrum 2411 an der Blodigstr. 4 ein Container, in dem wie am Feldmochinger Bahnhof eine Corona-Teststation untergebracht ist. Diese ist von Montag bis Sonntag jeweils von 8 bis 20 Uhr geöffnet.
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