Eigentlich sollte das Symposium „Der Münchner Norden“, organisiert vom Übergreifenden Bündnis München-Nord, ja schon im November 2021 stattfinden. Aber da ließen die Corona-Maßnahmen eine solche Veranstaltung nicht zu. Daher fand es am Dienstag, den 31. Mai statt. Im Mittelpunkt: das Gutachten des Bund Naturschutzes zum Klima- und Naturschutz im SEM-Nord-Gebiet sowie das Agrarstrukturgutachten. Anschließend gab’s eine Fragerunde mit Stadträten verschiedener Couleur, bei der die unterschiedlichen Positionen zur SEM Nord klar zu Tage traten. Zu erfahren war aber auch einiges über den (Un)Sinn von Ökoausgleichsmaßnahmen: So will die Stadt im Münchner Norden rund 40 ha bestes Ackerland in unfruchtbaren Magerrasen umwandeln lassen. Und das in Zeiten einer aufziehenden Versorgungskrise!
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Autobahnanschluss A99/Schleißheimer Straße: Wird für BMW ein Autobahnzubringer durch ein bereits benachteiligtes Viertel gebaut?
Heute fand sich in der Rathaus Umschau die Antwort von Mobilitätsreferent Georg Dunkel auf eine Anfrage der „Linken“-Stadtratsfraktion zum Thema Autobahnanschluss der Schleißheimer Str. an die A99, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.
Pfarrer Johannes Hagl ist tot
Noch vor etwa vier Wochen hielt er, wie er dies immer wieder tat, vertretungsweise die Samstagsabendmesse im Augustinum. Gestern ist Pfarrer Johannes Hagl nach einem langen, erfüllten Leben und kurzer schwerer Krankheit vom Herrgott abberufen worden. Die Trauerfeier mit anschließender Beerdigung in Hochmutting ist am kommenden Freitag, den 1. Juli um 10 Uhr in St. Wilhelm in Oberschleißheim, seinem Heimatort.
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Fischwanderhilfe am Würmkanal: Fische gesichtet
Die im letzten Jahr errichtete Fischwanderhilfe scheint offensichtlich nicht nur Menschen gut zu gefallen, es wurden dort tatsächlich nun auch Fische ausgemacht, vermutlich Forellen. Man hat sie in den von der Brücke aus einsichtigen Gumben erkannt, aber nicht, in welcher Richtung sie unterwegs waren, aufwärts oder abwärts. Aber immerhin!
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Änderungen bei Müllabfuhr und Öffnungszeiten wegen Feiertagen
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) informiert, dass die regulären Leerungstage in ganz München aufgrund des bevorstehenden Pfingstmontages vorverlegt werden. So werden Mülltonnen, die am Montag, 6. Juni (Pfingstmontag), abgeholt worden wären, bereits am Samstag, 4. Juni, geleert. Die Wertstoffhöfe öffnen am Dienstag, 7. Juni, erst um 10.30 Uhr.
Wegen Fronleichnam verschieben sich die Tonnenleerungen von Donnerstag, 16. Juni, auf Freitag, 17. Juni, und Mülltonnen, die turnusmäßig am Freitag an der Reihe sind, werden am Samstag, 18. Juni, nachgeleert.
Jeden Montag am Lerchenauer See „Open Air“ sporteln
“Es ist toll, zu sehen, was unsere Aktionsgruppen geschafft und auf die Beine gestellt haben. In der Siedlung am Lerchenauer See hat sich ein lebendiges Miteinander entwickelt, an dem Nachbarn verschiedener Kulturen und Generationen teilhaben“, freut sich Sarah Ehrenstein. Die Sozialpädagogin war mehr als drei Jahre als Quartiersmanagerin in der Siedlung am Lerchenauer See vor Ort und freut sich, dass die ersten Projektvorhaben, die die Anwohner in einem
Bürgerbeteiligungsprozess formuliert haben, nun umgesetzt werden.
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Großmann und Mai geehrt
Ehrenamtliches Engagement, ob in einem Verein oder in einem karitativen bzw. politischen Zusammenhang, ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Es ist deshalb ein schöner Brauch, langjährige Bezirksausschussmitglieder zu ehren und ihnen eine kleine Anerkennung zukommen zu lassen. Am Mittwoch, den 25. Mai fand die diesjährige Ehrung im Bacchuskeller des Ratskellers statt – endlich wieder in Präsenz! Vom BA 24 wurden heuer Klaus Mai für 18 Jahre Engagement (als kleine Anerkennung erhielt er eine Uhr, siehe Aufmacherfoto) und Rainer Großmann für 36 Jahre BA-Zugehörigkeit geehrt. Als kleines Dankeschön erhielt Letzterer von Münchens 3. Bürgermeisterin Verena Dietl einen Moriskentänzer.
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Ihrer Hühner waren 30 und ein stolzer Hahn dabei – Täter gesucht!
Mancher gibt sich viele Müh / Mit dem lieben Federvieh: Einesteils der Eier wegen, / Welche diese Vögel legen, / Zweitens, weil man dann und wann
Einen Braten essen kann; / Drittens aber nimmt man auch / Ihre Federn zum Gebrauch / In die Kissen und die Pfühle, / Denn man liegt nicht gerne kühle.
Nicht nur die gute Witwe Bolte im 1. Streich von Max und Moritz erfreute sich ihrer Hühnerschar.
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Votivtafel kehrt nach 200 Jahren zurück nach Feldmoching
Deutlich weniger gut besucht als vor einer Woche war am Sonntag, den 8. Mai der Eröffnungsgottesdienst zur Festwoche „200 Jahre Maria Eich“ in St. Peter und Paul. Aber vielleicht lag’s ja auch an den Umständen, denn auf diesen Sonntag fiel auch der Muttertag. Jedenfalls brachte Augustiner-Pater Felix, wie bereits angekündigt, im Rahmen des Gottesdienstes die alte Votivtafel, die vor 200 Jahren, anno 1822, Feldmochings Altvorderen nach Maria Eich trugen anlässlich ihres ersten Bittgangs, zurück nach Feldmoching. Im Autoradio lief während der Fahrt, wie Pater Felix berichtete, passenderweise der Song „It’s coming home“. (Dass es sich bei dem Song ursprünglich um ein Fußballlied handelte, wollen wir mal beiseite lassen!)
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40-jähriges Priesterjubiläum: „Den Segen an andere weitergeben“
Mit 19 hat man noch Träume. Vor allem wenn man hinter dem Eisernen Vorhang sitzt, kaum reisen darf – und mangels Geld auch nicht kann – und wegen der sozialistischen Planwirtschaft sogar hungern muss, weil die Versorgungslage kritisch ist. Mit seinem Geografiestudium wollte Pfarrer Kurzydem daher zumindest gedanklich die Welt vermessen. Doch irgendwann, als er in Krakaus Marienkirche vor dem Bild der Muttergottes kniete, kam ihm der Gedanke: Wie wäre es, die Welt anders kennenzulernen? Als Missionar? Dieser Richtungswechsel blieb nicht der einzige auf seinem Lebensweg, der ihn letztlich zwar – leider (für ihn) – nicht nach Madagaskar führte, Kurzydems paradiesisches Missionsziel, dafür aber – Gott sei’s gedankt (für uns) – in den Münchner Norden. Am Sonntag, den 1. Mai feiert Pfarrer Kurzydem zusammen mit den Gläubigen seines Pfarrverbands Pacem das 40-jährige Priesterjubiläum.
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