Den Zeiten der gegenseitigen Schuldzuweisungen und endlosen Diskussionen unter Wissenschaftlern, Umweltpolitikern, Fach- und Naturverbänden sollten nun endlich spürbare Taten folgen. Das „Bienensterben“ und der erschreckende Rückgang unzähliger Insektenarten in unseren Lebens- und Naturräumen duldet keinen weiteren Zeitverlust mehr. Jeder kann, wenn er nur will, seinen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.
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10 Fragen an Münchens Grüne
Wer die Standpunkte und die Politik der Stadtratsgrünen verfolgt, der muss immer wieder irritiert den Kopf schütteln. Sind das wirklich die Grünen, die für die immer weitere Bebauung der Stadt München stimmen? Die sich für eine massive Bebauung einsetzen? Das Übergeordnete Bündnis München Nord und das Bündnis Nordost haben daher Ende Juni an Katrin Habenschaden, die bei den Kommunalwahl im nächsten Jahr erste grüne Oberbürgermeisterin Münchens werden möchte, sowie an die beiden Bundesvorstände der Grünen, Annalena Baerbock und Robert Habeck, und an die beiden Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag, Katharina Schulze und Ludwig Hartmann, gemeinsam einen offenen Brief geschrieben. Darin geht es um die Positionierung der Grünen in München und deren Widersprüche zur Landes- und Bundespolitik, aber auch zu den Grundwerten der Grünen. Schließlich soll jeder, der im nächsten Jahr sein Kreuz bei den Grünen wissen, wofür sie tatsächlich stehen.
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20 Jahre Gerontopsychiatrischer Dienst München-Nord
Am 10. Juli 2019 feiert der Gerontopsychiatrische Dienst München Nord der Diakonie Hasenbergl sein 20jähriges Jubiläum. Jedes Jahr betreuen die neun Mitarbeiter mehr als 400 Menschen ab 60 Jahren und ihre Angehörigen im Münchner Norden. „Der Gerontopsychiatrische Dienst ist eine Beratungsstelle für seelische Gesundheit. Wir beraten Menschen ab 60 Jahren, die an psychischen Erkrankungen leiden oder seelische Schwierigkeiten haben“, erklärt Carla Singer, die den Dienst leitet. Das Jubiläumsfest findet am 10. Juli 2019 von 15 bis 18 Uhr im Pfarrer-Steiner-Zentrum, Riemerschmidstr., statt.
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Bitte Fenster und Türen geschlossen halten
Im Stadtteil Aubing-Lochhausen brennt seit heute morgen ein Recyclinghof und selbst in Feldmoching riecht es massiv nach verbranntem Plastik. Daher besser nicht nur im Umfeld Türen und Fenster geschlossen halten, wie die Feuerwehr rät, sondern auch bei uns!
Lerchenau: Wehmütiger Abschied von der alten Volksschule
Am Freitag, den 28. Juni nahmen an die 100 Lerchenauer, Jung wie Alt, Abschied von ihrer alten Schule. Sie trafen sich vor dem ehemaligen Schuleingang und schwelgten, zusammen mit ein paar alten Lehrern, in Erinnerungen. „Weißt Du noch …?“ „Erinnert ihr euch noch an Hausmeister Degen und seine große Eisfläche im Hof?“ „Ach was war das für eine schöne Zeit, trotz manch schlechter Noten“. Oder das Fazit eines jungen Mädchens: „Hier hab ich meine beste Schulzeit verbracht.“ Wehmut umfing das Schulgebäude, das nun schon ziemlich ausgeweidet ist und auf seinen Abriss wartet – der sich verzögert hat, weil die Außenfassade Asbest enthielt.
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Nun kommen die städtischen Kleinstgrundstücke dran
Der Kommunalausschuss des Stadtrats hat jetzt das Konzept zum Umgang mit städtischen Kleinstgrundstücken gebilligt. Eine referatsübergreifende Arbeitsgruppe hat sich mit möglichen Verwendungsmöglichkeiten von städtischen Kleinstgrundstücken auseinandergesetzt. 35 weitere Grundstücke des Kommunalreferats dieser Größe wurden zunächst bauordnungsrechtlich hinsichtlich grundsätzlicher Bebaubarkeit und Geschossigkeit sowie Geschossfläche geprüft. Anschließend wurde ein soziales Flächenmonitoring durchgeführt.
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Diebstahl der SEM-Plakate: Aktuelle Ergänzung
Offensichtlich wird nach Ansicht eines Unbekannten Feldmoching noch nicht genug zugebaut. Jedenfalls stellte eine Feldmochingerin heute morgen auf dem Weg zur Arbeit fest, dass in der Feldmochinger Str. ab Hausnummer 375 auswärts sowie in der Otto-Leixl-Str. zumindest vier große Textilbanner, vor zwei Jahren im Kampf gegen die SEM im Münchner Norden an Gartenzäunen aufgehängt, widerrechtlich entfernt und geklaut worden sind. Wer also noch ein solches Plakat besitzt, sollte darauf aufpassen und auch aufmerken, wenn er Anstalten zu weiteren Diebstählen bemerkt!
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SPD im Münchner Norden wählt neuen Vorstand
Am 2. Juli wählten die Delegierten des Landtagsstimmkreises 105 – als Vertreter der SPD-Ortsvereine Moosach, Feldmoching-Hasenbergl und Neuhausen-Nymphenburg – einen neuen Vorstand: Manuela Massaquoi (Feldmoching-Hasenbergl) bleibt Vorsitzende, als Stellvertreter wurden Hanna Kammermaier (Moosach), Willi Wermelt (Neuhausen-Nymphenburg) und Ernst Edhofer (Feldmoching-Hasenbergl) gewählt. Schriftführerin bleibt Gabriele Meissner, Kassiererin ist weiter Nina Kraus. Zudem wurden noch neue Beisitzer und Revisoren gewählt.
Statt Weltraumambitionen lieber erst die irdischen Probleme anpacken
Bei den angenehm warmen Temperaturen hat man gern die Fenster offen oder sitzt draußen auf der Terrasse, gießt im Garten die Blumen … Und da fällt es den Anwohnern, die an der Raheinstr. in der Nähe der kleinen Unterführung wohnen, ganz besonders negativ auf, dass derzeit dort wieder vermehrt Züge bzw. Loks wartend und mit laufendem Motor stehen. Das belastet die Umwelt, vor allem wenn es sich um Dieselloks handelt, und strapaziert die Nerven der Anwohner über Gebühr. Eine Anwohnerin hat deshalb, nach der Lektüre des Münchner Merkurs und des Artikels „Warum Bayern in den Weltraum will“ (2.7.19, S.5), zum Kontaktformular im Internet „gegriffen“ und einen „offenen Brief“ an unseren Ministerpräsidenten geschrieben.
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Wettbewerb für die Eggarten-Siedlung beschlossen
Allen Protesten, Unterschriften, 3D-Animationen und Wünschen von engagierten Bürgern zum Trotz hat der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung am Mittwoch, den 3. Juli vorberatend die Eckdaten für einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb in Sachen Bebauung Eggarten beschlossen. Auf diesem Areal, dem letzten weitgehend unberührten Naturidyll in München, soll in den kommenden Jahren ein weiteres Stadtquartier mit 1.750 bis 2.000 Wohnungen und der erforderlichen sozialen Infrastruktur entstehen. Grundlage ist ein Strukturkonzept. Der endgültige Beschluss ist in der Vollversammlung des Stadtrats am 24. Juli vorgesehen.
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