„Wohngruppe Camino“ heißt die neue Einrichtung der Diakonie Hasenbergl für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 12 Jahren. Die heil- und sozialpädagogische Wohngruppe bietet sechs Kindern Platz, die u. a. an Entwicklungsdefiziten leiden oder von seelischen Beeinträchtigungen betroffen sind. Das Angebot trifft den Nerv der Zeit – die Nachfrage nach Betreuungsplätzen der stationären Kinder- und Jugendhilfe steigt auch durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie stark an.
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Los geht’s mit dem Kaninchenbau
Im Oktober/November letzten Jahres hat Martin Blumöhr schon mal ein wenig angefangen in seinem „Kaninchenbau“, in der Fußgängerunterführung unter der Lassallestr. hin zum Lerchenauer See. Eine Blume, ein fetter Fisch und viele viele große Augen, die sich aus der Mitte der Unterführung heraus munter zu kräuseln scheinen. Entstanden ist eine kleine Seenlandschaft aus Augenwellen als künstlerische Duftmarke auf das, was in den nächsten Wochen und Monaten mit Ihrer Hilfe hier entstehen soll.
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Aufstallungspflicht für alle Geflügelhaltungen
Weil in Feldmoching trotz allen Bauwahnsinns immer noch ein paar Hühner herumgackern, folgende Meldung: Die Stadt München weist erneut darauf hin, dass zum Schutz vor der Geflügelpest stadtweit eine Verpflichtung zur Aufstallung von Haus- und Nutzgeflügel besteht. Das gilt für sämtliche Geflügelhaltungen jeder Größe, also auch für private Hobbyhaltungen mit nur wenigen Tieren. Die Aufstallung sollte tiergerecht mit ausreichend Platz und Scharrmöglichkeiten ausgestattet sein. Zuwiderhandlungen gegen die Vorgaben zur Aufstallung können mit einem Bußgeld geahndet werden.
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Eschentriebsterben löst Baumfällungen im großen Stil aus
Wer dieser Tage auf der Staatsstraße 2342 von Feldmoching nach Oberschleißheim fährt, traut seinen Augen nicht, insbesondere im Wald nach der A99, kurz vor der A92 und dann vor allem nach der A92-Unterquerung, dort wo die Staatsstraße zur Sonnenstr. wird. Hier sind immer noch Waldarbeiter zu Gange, sogar jetzt noch, im März und damit in einer Zeit, in der nach dem Bundesnaturschutzgesetz (§ 39 BNatSchG) eigentlich Ruhe im Wald vor Einschlag herrschen sollte, damit diese wichtigen Brut- und Niststätten für Wildtiere geschont werden. Und sie sind mit schwerem Gerät zugange. Erschreckend sind zudem Umfang wie Ausführung des Einschlags: Die vielen in rund 1 m Höhe abgeschnittenen Baumstümpfe ergeben ein nahezu apokalyptisches Bild.
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Amphibienwanderung im Frühjahr
Die ersten milden und feuchten Frühjahrestage holen jedes Jahr unzählige Amphibien wie Frösche, Kröten oder Molche aus ihrer Winterruhe. Bei Temperaturen über fünf Grad verlassen die Tiere ihre Winterquartiere und treten eine gefährliche Wanderung zu ihren Laichgründen an, um dort Eier abzulegen. Auf diesem Weg legen viele Amphibien Strecken von mehreren hundert Metern zurück und überqueren dabei häufig Straßen und Wege. Darum bittet die Untere Naturschutzbehörde alle Autofahrer um besondere Rücksicht.
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Geflügelpest: Jetzt auch Aufstallungspflicht für Geflügelhaltung in Bayern
Weil in Feldmoching und Ludwigsfeld durchaus noch ein wenig Geflügel herummeckert: Um die Ausdehnung der Geflügelpest in Bayern einzudämmen, hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz bayernweit weitere tierseuchenrechtliche Maßnahmen angeordnet. Zum Schutz der Münchner Geflügelhaltungen gilt weiterhin die Allgemeinverfügung „Vollzug tierseuchenrechtlicher Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest; Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen in der Landeshauptstadt München zu präventiven Zwecken“ vom 2. Februar. Mit der neuen Allgemeinverfügung besteht jetzt darüber hinaus eine Verpflichtung zur Aufstallung von Haus- und Nutzgeflügel. So soll der Kontakt zwischen Wildvögeln und Geflügel vermieden und das Einschleppen der Geflügelpest durch Wildvögel in die Geflügelhaltungen verhindert werden. Die Übertragung von Influenzaviren bei Geflügel erfolgt vor allem durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder durch Kontakt mit Kot und anderweitig viruskontaminierten Materialien, etwa Einstreu, Gerätschaften, Schuhwerk oder Schutzkleidung.
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Woher kommt das Gift bei der Panzerwiese? Fragen zur Belastung durch das Umweltgift PFOS
Die Stadtratskoalition hat heute eine Anfrage an OB Reiter gestellt mit folgendem Inhalt: Trotz wiederholter Messungen ist es dem Wasserwirtschaftsamt München bisher nicht gelungen, die Quelle für die Freisetzung des Umweltgiftes PFOS (Perfluoriertes Tensid aus der Gruppe der PFC) in das Grundwasser im Münchner Norden zu finden. Messungen im August 2019 haben erstmals erhöhte Werte im Grundwasser des Münchner Nordens im Bereich der Panzerwiese sowie in den Flüssen Moosach und Mauka im Landkreis Freising festgestellt, woraufhin das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine Verzehrwarnung für belastete Fische aus beiden Gewässern aussprach. Auch das Hasenbergl ist von dem Gift-Eintrag betroffen.
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Wertstoffhof Lerchenstr. vorübergehend geschlossen
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) informiert, dass der Wertstoffhof an der Lerchenstr. 13 ab dem heutigen Mittwoch, den 3. März bis auf Weiteres aufgrund von Corona-Verdachtsfällen in der Belegschaft schließen muss. Ausweichen können die Münchner etwa auf den Wertstoffhof in der Lindberghstr. 8a in Freimann.
Stunde der Wintervögel: München ist ein schwieriger Lebensraum
Vom 8. bis zum 10. Januar haben in ganz Deutschland die Vogelfreunde wieder eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park gezählt und gemeldet. Aufgerufen zur elften „Stunde der Wintervögel“ hatten der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV). Nun liegen die Ergebnisse vor: In der Stadt und dem Landkreis München wurden rund 74.000 Vögel, also durchschnittlich 20,6 Vögel pro Garten, gezählt. Im Jahr davor waren es noch rund 22,7 Vögel gewesen. Allerdings wurden heuer generell in ganz Deutschland weniger Vögel in den Gärten gezählt, was die Experten darauf zurückführen, dass es zum Erhebungszeitpunkt noch relativ warm war, so dass die Vögel noch keine Zuflucht in den Gärten der etwas wärmeren Stadt suchen mussten.
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Bundesregierung fördert die Münchner Parkmeilen
Parkmeilen – das sind Grünzüge, die größere Parkanlagen mit dem Stadtrand verbinden. Und die Quartiere miteinander vernetzen. Gerade in Zeiten des Corona-Lockdowns bilden sie wichtige Frei- und Erholungsflächen direkt in den Stadtvierteln. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung kann nun mit Fördergeld aus dem Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) dieses Konzept weiter ausbauen und testen: 13 Projekte wurden aus über 220 Bewerbungen ausgewählt, darunter auch das des Referats für Stadtplanung und Bauordnung. Bis Herbst 2023 bekommt die Landeshauptstadt München vom Bund fast 350.000 Euro, um die Münchner Parkmeilen als vielseitig nutzbare Freiräume auch gemeinsam mit Bürgern vor Ort zu entwickeln. U. a. auch den Feldmochinger Anger!
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