Im vergangenen Jahr haben wir bereits einmal über das Haus an der Ferchenbachstr., Ecke Auf den Schrederwiesen berichtet, wo seit inzwischen 49 Jahren die Münchner Firma Abbruch Liegl GmbH ansässig ist. Damals (10/2020) ging es um die ausgedienten Utensilien aus der Bau- und Abrissbranche und insbesondere um einen markanten Sandsteinfensterrahmen, Teil eines schönen alten Erkers, der seinerzeit beim Abriss der Villa von Maschinenfabrikant August Ungerer gerettet wurde. Der steht immer noch dort, wie auch die Baggerschaufel und die Abrissbirne. Neu ist seit ein paar Wochen jedoch die Gartenmauer, die nun gut 1,5 m in die alte Ferchenbachstr. hineinragt. Sehr zum Verdruss der Autofahrer.
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ÖDP/München Liste und Freie Wähler trennen sich
Die Fraktionsgemeinschaft aus ÖDP/München Liste und Freien Wählern im Münchner Stadtrat ist auseinandergebrochen. Aber ÖDP und Stadtrat Dirk Höpner von der München-Liste bilden weiter eine Fraktion – vier Stadträte reichen dafür. Damit ist Stadtrat Höpner, der einzige aus dem Münchner Norden, nun in zwei Ausschüssen mehr vertreten, dem Bildungs- und dem Sportaussschuss. Weiter bleibt ihm die Arbeit im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung, im IT-Ausschuss sowie in der Bauleitplankommission.
Feldmochinger Hof eröffnet vorsichtig
Inzwischen haben sämtliche Lokale und Gastwirtschaften im 24. Stadtbezirk wieder offen und erfreuen sich regen Zuspruchs. Nur der Feldmochinger Hof hielt bislang seine Pforten geschlossen. Zwar sah man Licht im Inneren, auch Handwerker, die herumwuselten. Aber für Gäste war die Traditionsgaststätte geschlossen. Das soll sich diese Woche ändern.
Impfbus kommt ans Hasenbergl
Um schneller mehr Menschen zu impfen, setzt das Gesundheitsreferat nun ein umfangreiches Maßnahmenpaket um, u. a. kommen am 23. und 24. Juli mobile Impfteams ans Hasenbergl. Interessierte Bürger können sich über impfen.gsr@muenchen.de unter Angabe ihres Stadtteils und ihrer Telefonnummer anmelden.
Sehr ärgerlich: Keine Teststelle mehr in Feldmoching und am Hasenbergl
Nachdem die Hasenapotheke schon am 16. Juni ihre Coronaschnelltests stoppte, macht nun auch noch die Teststation beim SC Lerchenauer See an der Feldmochinger Str. 424 dicht, die bislang noch PCR-Tests anbot. Aber: Ab dem 1. Juli dürfen Personen ohne Symptome keinen PCR-Test mehr machen, außer sie zahlen selbst dafür, was laut Gebührenordnung für Ärzte aber 75,77 € kostet. Nur wer Symptome hat, für den ist der PCR-Test auch weiterhin eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse, sprich kostenlos. Privatpatient erhalten nach dem Test eine Rechnung über 93 € per Post. Aufgrund dieser Änderungen schließt die Corona-Teststelle daher mit dem heutigen Tag. Sehr ärgerlich. Schließlich kommen nun die Ferienwochen, wo jeder irgendwohin fährt und (falls noch nicht vollständig geimpft) einen entsprechenden Test zur Vorlage braucht. Außerdem hören und lesen wir jedem Tag, wie gefährlich die Delta-Variante ist …
Eggarten: Stadtspaziergang
Das Münchner Forum veranstaltet am Sonntag, den 6. Juni ab 14 Uhr einen Stadtspaziergang durch die historische Kolonie Eggarten.
Dabei wird ein Blick auf die Planungsprozesse geworfen, die Teilnehmer erleben Stadt- und Viertelgeschichten hautnah und können mit Vertretern des Münchner Forums ihre Ideen für die Stadt diskutieren und dabei erfahren, was bürgerschaftliches Engagement bewirken kann. Anmeldung bitte bis zum 3. Juni unter info@muenchner-forum.de. Treffpunkt ist um 14 Uhr bei der stadteinwärtigen Bushaltestelle Lassallestr. der Linie 60 bei der ALLGUTH-Tankstelle. Alternativer Treffpunkt: Lassalle-/Ecke Eggartenstr. Dauer: ca. 3 Stunden.
Augustinum München-Nord: Polina Zinoviev heißt die neue Kulturreferentin
Weil Nina Bindl, die Kulturreferentin des Augustinums München-Nord, in Elternzeit ist, hat die Seniorenresidenz, wenngleich es in Corona-Hochzeiten keine kulturellen Angebote gab – und für Externe weiterhin nicht gibt –, eine Vertretung gesucht und mit Polina Zinoviev gefunden. Die Russin hat ihre neue Aufgabe am 1. April angetreten, sprüht vor Ideen und ist zugleich froh, dass sie, Corona-bedingt, erst allmählich den Kulturbetrieb wieder mit kleinen Formaten aufnehmen darf.
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Geschichten unter freiem Himmel: Zumindest an der Nordhaide
Gemeinsam mit Münchner „Bildungslokalen“ (leider nicht dem am Hasenbergl) und dem mobilen Bildungsmanagement des Referates für Bildung und Sport führt der Verein Lesefüchse an zehn Orten in der Stadt in den Pfingst- und Sommerferien das Projekt „Geschichten unter freiem Himmel“ durch. Wo immer es die Möglichkeit gibt, Kindern im Freien vorzulesen, nehmen die Lesefüchse diese wahr: in Innenhöfen städtischerer Wohnanlagen, auf öffentlichen Grünflächen oder in den Außenbereichen unterschiedlichster Einrichtungen, mit denen die Bildungslokale und das mobile Bildungsmanagement kooperieren. Zumindest in der Nordhaide, und zwar im Bewohnerzentrum, Schneeheideanger 6-8, finden an mehreren Freitagen Vorlesestunden für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren statt.
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Landeshauptstadt soll 2022 verstärkt beim Maibaumaufstellen helfen
Die CSU sorgt sich schon heute um Brauchtumspflege im nächsten Jahr und stellte im Münchner Stadtrat den Antrag, dass die Landeshauptstadt München durch die Anmietung von Kränen und Drehleitern frühzeitig zusätzliche Kapazitäten schaffen solle, damit sie am 1. Mai 2022 Vereine beim Aufstellen von Maibäumen über die Möglichkeiten der Münchner Feuerwehr hinaus technisch unterstützen kann. Der Einsatz soll zentral koordiniert und die entsprechende Stelle öffentlich kommuniziert werden. Auch die Riadastoana, die ja im nächsten Jahr ihr 150. Vereinsjubiläum nachfeiern wollen, werden gewiss einen neuen Maibaum aufstellen wollen.
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Eggarten: Malerisch gebannt auf Papier
In der letzten Print-Ausgabe haben wir berichtet, dass das verlassene Häuschen an der Feldbahnstr. 17 zum zweiten Mal innerhalb von ein paar Wochen ein Opfer der Flammen wurde. Beim ersten Brand war der seitliche Holzanbau abgefackelt worden, nun hat es das Haus selbst getroffen. Das gemauerte Häuschen mit Keller und Blechdach war bis 2018 bewohnt gewesen – Aquarellmaler Rainer Schoder hat es für die Nachwelt in einem Werk festgehalten.
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