Die ehemalige S-Bahn-Trasse am Nordwestrand des Olympiaparks in Moosach soll zu einer Nord-Süd-Grünverbindung ausgebaut werden. Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats hat jetzt die dafür notwendige Flächennutzungsplanänderung beschlossen. Damit werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die geplanten Aufwertungs- und Gestaltungsmaßnahmen geschaffen. Mit der konkreten Planung war das Baureferat im Juli 2019 beauftragt worden.
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Demo gegen die „BMW-Autobahn“
Am Samstag, den 23. April hatten mehrere Initiativen wie die Klimaaktivisten des „Antikapitalistischen Klapprad-Kollektivs“ und des „Antikapitalistischen Klimatreffens“ München zu einer Demonstration gegen die offensichtlich wieder vorsichtig aus der Schublade geholten Pläne zur Anbindung der Schleißheimer Str. an die A99 eingeladen. Auf dem Platz vor dem Mira Einkaufszentrum fanden sich daher um 13 Uhr an die 100 Personen zur Auftaktveranstaltung ein, bei der sich etliche Anwohner, aber vor allem Vertreter der Organisatoren wie „Zukunft Erkämpfen“ und der Mieterinitiative #ausspekuliert, schon mal warm redeten und mächtig antikapitalistische Sprüche abließen, ehe sie mit einem kleinen Demozug entlang eines möglichen Trassenverlaufs ihren Protest auf die Straße und ins Viertel trugen, um alle auf dieses „Scheißprojekt“ (O-Ton) aufmerksam zu machen.
Die Redner machten deutlich, dass es überhaupt nicht frage komme, dass BMW hier ungestört seine Kapitalinteressen auf dem Rücken der Anwohner durchsetze. Mehr Straßen führten nur zu mehr Verkehr und die Kosten für den Tunnel fehlten andererseits zum Ausbau des ÖPNV. Man sei aber für einen besseren und kostenlosen Nahverkehr. BMW solle daher lieber E-Busse anschaffen und damit die Leute an den Stadtgrenzen abholen. Und weil hier großes Geld im Spiel sei – BMW habe im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von 12 Mrd Euro gemacht und das reiche immer noch nicht, man wolle immer noch mehr Autos verkaufen –, daher könne man sich nicht auf die Politiker verlassen, dass sie hier wirklich die Interessen der Bürger verträten …
Während also die Hasenbergler mobil machen, weil sie nicht jahrelang auf einer Baustelle leben wollen (wobei noch nicht einmal sicher ist, ob der Tunnel in offener Bauweise gebaut wird oder im Vortrieb), fänden es gewiss viele Feldmochinger und Fasanerieer schön, wenn die Pendler nicht mehr länger durch ihre Wohngebiete rauschen, sondern gebündelt auf der A99 und dann im Tunnel unter der Schleißheimer Str. verschwinden würden.
Autobahnanschluss der Schleißheimer Str. an die A99
Dass am kommenden Samstag eine Demo gegen die offensichtliche Wiederaufnahme der Pläne zur Anbindung der Schleißheimer Str. an die A99 stattfinden wird, darüber haben wir bereits berichtet. Nun hat die Linke im Stadtrat das Thema aufgegriffen und heute eine Anfrage an die Stadtoberen gestellt. Hier der Wortlaut der Anfrage.
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Erst vor zwei Jahren in der Versenkung verschwunden, nun wieder da: Die BMW-Autobahn durchs Hasenbergl
Der Autobahnanschluss von der Schleißheimerstraße zur A99 ist entgegen dem Koalitionsvertrag der Stadtratsregierung wieder auf dem Tisch. Mitten durch die Grünflächen im nördlichen Hasenbergl soll die Straße verlaufen, doch nun regt sich Widerstand.
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„Frühjahrsputz“ in München
Bei milder Witterung hat das Baureferat bereits in den letzten Wochen sukzessive den Splitt abgekehrt. Der alljährliche umfassende Frühjahrsputz auf Münchens Straßen, Rad- und Gehwegen wird bis Mitte April abgeschlossen. Die städtische Straßenreinigung und die beauftragten Unternehmen reinigen insgesamt zirka 2.400 Kilometer Straßen, 125.000 Quadratmeter Fußgängerzonen, 980 Kilometer Radwege und 1.500 Kilometer Gehwege. Die rund 9.000 Tonnen Splitt, die im gesamten Stadtgebiet für Verkehrssicherheit sorgten, werden nun endgültig entfernt. Der Splitt wird, wie gesetzlich vorgeschrieben, aufbereitet und zum Beispiel von Baufirmen wiederverwertet.
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Feldmoching: Plastikgebirge statt Rolltreppe
Irgendwie mutet das Ganze ja wie ein großer Schildbürgerstreich an: Da wurde beim Bahnhof Feldmoching zwar vor einigen Jahren im Rahmen des U-Bahn-Anschlusses und der Umgestaltung des S-Bahnhofs im Zugangsbereich zu Gleis 1 eine Betonrampe eingebaut für eine Rolltreppe – angeblich um Sprungkosten zu vermeiden. Dabei sehen laut Bahn „unsere gültigen Richtlinien und Ausstattungshandbücher keine Fahrtreppe für Feldmoching vor“. Jahrelang stellten trotzdem immer wieder Bürger entsprechende Anträge oder monierten wahlweise die völlige Vermüllung dieser Betonrampe, die mangels anderer Nutzung von Pendlern als großer Abfalleimer genutzt wurde. Nun ist einem findigen Bahnmitarbeiter offensichtlich eine geniale Idee gekommen, diese Industriebrache einfach zu verstecken, nach dem Motto: aus dem Auge, aus dem Sinn. Schluss mit dem Wunsch nach einer Rolltreppe. Und den Unrat muss man auch nicht mehr beseitigen. Aber: Was für eine Ansammlung hässlicher Plastikteile und Verschwendung von Steuergeldern! Oder ist das Plastikungetüm vielleicht doch als moderner Bauzaun zu verstehen und die Rolltreppe kommt demnächst?
Fuß-/Radweg entlang der Schwarzhölzlstr. gereinigt
Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Am Mittwoch, den 23. Februar hat der Straßenunterhalt mit vier Mann tatsächlich den Fuß-/Radweg entlang der Schwarzhölzlstr. per Kehrmaschine gereinigt. Nun ist der Weg wieder um mindestens 30 cm breiter und die Gefahr, am matschigen und rutschigen Laub auf dem Weg auszurutschen oder mit dem Roller dort hängen zu bleiben, ist nun erst einmal gebannt. Hoffentlich erfolgt die nächste Reinigung nicht erst wieder nach vielen Protesten und BA-Anträgen in einigen Jahren!
Machbarkeitsstudie zur Seilbahn: Bringt eher nichts
Am Mittwoch, den 16. Februar wurde den Fraktionen des Münchner Stadtrats sowie der Gemeinde Unterföhring in einer Infoveranstaltung die Machbarkeitsstudie zum geplanten Seilbahnprojekt vorgestellt.
Die Machbarkeitsstudie zur Seilbahn am Frankfurter Ring hat ergeben, dass sie technisch grundsätzlich realisierbar und auch städtebaulich und naturräumlich integrierbar wäre. Aber: Sie bringt kaum neue Fahrgäste im Vergleich zu den untersuchten Alternativen Tram und Expressbus. Dafür sind die Kosten mit geschätzt 433 Millionen Euro ausgesprochen hoch.
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3G-Regel im öffentlichen Nahverkehr ab morgen
Für eine Fahrt in U-Bahn, Tram und Bus in München ist ab Mittwoch, den 24. November ein sogenannter 3G-Nachweis erforderlich. Darauf weist die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hin. Die 3G-Regel bedeutet, dass Fahrgäste für eine Fahrt im öffentlichen Nahverkehr in München entweder geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet sein müssen – und dies auf Verlangen auch nachweisen können. Hiervon ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren sowie Schüler.
Achtung S-Bahn-Fahrer!
Wegen Gleisbauarbeiten auf der Linie S 1 kommt es laut Bahn in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 20./21. November von 22.45 bis 1 Uhr und am Sonntag den 21. November bis Montag den 22. November 2021 von 4.45 Uhr bis 1 Uhr zwischen Leuchtenbergring und Moosach zu folgenden Fahrplanänderungen.
Züge in/aus Richtung Freising/Flughafen beginnen/enden in Moosach und fallen zwischen Leuchtenbergring und Laim aus.
Zwischen Laim und Moosach besteht Schienenersatzverkehr.
Benutzen Sie bitte die anderen S-Bahnen bis Laim bzw. die U 3 bis Moosach oder die U 2 bis Feldmoching.
Die Haltestelle des Schienenersatzverkehrs in Laim befindet sich an der Wotanstraße/Ecke Winfriedstraße, nördlich der Laimer Unterführung.




















