Entlang der Dülferstr. wird es in den nächsten Nächten etwas lauter hergehen. Denn im Kreuzungsbereich Dülfer-/Blodig-/Ittlingerstr., im Kreuzungsbereich von Dülfer- und Ratoldstr., im Kreuzungsbereich Dülfer-/Paul-Preuß-Str. sowie bei der „großen Unterführung“ (auf einer Strecke von 200 m) werden nachts von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens Tief- und Straßenbauarbeiten durchgeführt. Und das vom 8. bis 12. September sowie vom 15. bis 19. September – insgesamt also acht Nächte!
Dachauer Str. bei Bahnunterführung gesperrt
Die kaputte Brücke in Moosach bringt den Verkehr im Münchner Norden gehörig durcheinander. Nicht nur bei der Bahn, wo täglich aufs Neue ankommende Reisende am S-Bahn-Gleis von Feldmoching völlig verwirrt mit ihren Koffern umherstehen und nicht aus noch ein wissen, da sie die deutschen Durchsagen nicht verstehen, das Auskunftspersonal aber längstens wieder abgezogen wurde. Auch der Autoverkehr ist von der Brückenreparatur betroffen.
Seit Donnerstag, den 4. September ist nämlich die Bahnunterführung in Moosach für den Autoverkehr gesperrt. Nur Fußgänger und Radfahrer können den Unterführungsbereich auch während der Bauarbeiten nutzen.
Immerhin nutzen die Münchner Stadtentwässerung und das Baureferat die Sperrung gleich, um bereits geplante Arbeiten an der Straßenentwässerung durchzuführen beziehungsweise eine Fahrbahnsanierung zeitlich vorzuziehen. Die gesamten Bauarbeiten sowie die dafür erforderliche Sperrung der Bahnunterführung dauern voraussichtlich bis Anfang Oktober, so heißt es von der Stadtverwaltung. Autofahrer müssen sich also eine Alternative zur Lachauer Str. suchen!
Verkehrskonzept Münchner Norden: So urteilt der Bezirksausschuss 11
Den BA11-Mitgliedern lag die von Markus Auerbach und Fredy Huml-Haslauer, dem Vorsitzenden des BA 11, erarbeitete 14-seitige Stellungnahme zum Verkehrskonzept vor. Allerdings entschieden sie zum Teil sehr konträr zum BA 24 – klar, wenn es einen nicht betrifft, lassen sich Maßnahmen immer leichter befürworten. Im Gegensatz zum BA 24 beschäftigte sich der BA 11 auch nicht mit dem kompletten Verkehrskonzept, sondern beschränkte sich auf den „kondensierten“ Antrag der Referentin, in der viele Maßnahmen, die dem BA 24 „aufstießen“, doch eher verpackt sind. Im Folgenden die für den Stadtbezirk 24 wichtigen Punkte:
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S1-Sperrung: So kommen Sie nach Moosach oder nach Feldmoching
Derzeit geht auf der S1 bekanntlich wenig. Für alle, die demnächst wie die Feldmochinger Schulkinder wieder nach Moosach müssen und keine Lust auf einen Umweg über den Scheidplatz haben, hier die Haltezeiten der Regionalzüge in Feldmoching, so wie die Bahn sie uns mitgeteilt hat. Bis nach Moosach dauert der Weg dann noch 8 bis 9 min., schließlich fährt der Zug durch die „Walachei“ – sprich auf dem Industriegleis entlang der Berberitzenstr. gen Moosach.
5:25, 6:25, 6:47, 7:29, 7:47, 8:07, 8:28, 8:47, 9:27, 9:45, 10:07, 10:27, 11:27, 12:08, 12:27, 13:27, 14:09, 14:27, 15:27, 15:49, 16:09, 16:27, 17:27, 18:07, 18:27, 19:27, 20:08, 20:27, 21:28, 22:28, 23:27, 0:14.
Und wer von der Fasanerie gen Feldmoching fahren möchte, um dort in die U2 zu wechseln, der hat in der Fasanerie folgende Regionalzüge zur Auswahl:
5:31, 5:52, 6:11, 6:32, 7:33, 7:52, 8:32, 9:31, 9:52, 10:32, 11:32, 11:52, 12:13, 12:32, 13:31, 13:52, 14:10, 14:31, 15:10, 15:32, 15:52, 16:31, 16:50, 17:33, 17:51, 18:10, 18:31, 19:31, 19:52, 20:03, 21:30, 21:51, 23:32
Bis Ende September fährt die S1 nur eingeschränkt!
Statiker haben inzwischen die beschädigte Eisenbahnbrücke untersucht und sind zur Ansicht gelangt, dass sie zu reparieren ist. Dabei muss ein Stahlträger, der bei dem Aufprall aus der Verankerung gerissen wurde, ausgetauscht werden. Außerdem sind Reparaturen an der westlichen Brückenkappe und am westlichen, stadteinwärts führenden Gleis notwendig. Eine komplette Erneuerung der Brücke ist aus Bahnsicht nicht notwendig, so heißt es in einer Pressemitteilung.
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Auf der S1 geht wohl auf Wochen wenig mehr
Der Lkw mit dem Maschinenaufbau einer Betonpumpe hat eine Höhe von 3,90 m. Die Bahnunterführung hat eine Höhe von 3,40 m. Ein entsprechendes Schild weist auch auf diese lichte Höhe hin. Den Italiener störten die fehlenden Zentimeter offensichtlich nicht – er hielt sich lieber an die Höhenangabe in seinem „Navi“, denn sie besagte, dass er die Unterführung problemlos passieren könne. Ging natürlich nicht. Der Laster krachte an die Brückendecke. Und das gewaltig.
Die Folge: Der Fahrer wurde verletzt und mit Bauchtrauma und Nasenbeinbruch ins Krankenhaus gebracht; am LKW entstand laut Polizei ein Schaden von rund 200.000 Euro. Und vor allem: Die Unterführung ist schwer beschädigt. Ein Stahlträger wurde aus der Verankerung gerissen. Da die Decke durch den Zusammenstoß um mindestens 4 cm angehoben wurde, sind die Bahngleise verbogen. Die Polizei schätzt den Schaden an der Brücke auf mindestens 5 Mio. Euro. Damit nicht genug. [Weiterlesen…] ÜberAuf der S1 geht wohl auf Wochen wenig mehr
Mariä Sieben Schmerzen: BA beharrt auf „Am Frauenholz“
Paul-Preuß-Str.: Absolutes Halteverbot ausgeweitet
Mehr schnelle Busverbindungen in die Region
Die Grünen fordern hier, dass das Planungsreferat und die MVG Verlängerungen bestehender Busverbindungen und neue Busverbindungen in die Region prüfen möchten. Hierbei solle die Möglichkeit von Schnellbusverbindungen für den Berufsverkehr beziehungsweise von Neufahrn sowie Unter- und Oberschleißheim oder ab Unterföhring zu Aufkommensschwerpunkten im Münchner Norden geprüft werden. Große Bedeutung erlangt nach Ansicht der Grünen in diesem Zusammenhang auch die Beschleunigung der Buslinie 50, die eine zügige Ost-West-Verbindung im Münchner Norden herstellen könne und gegebenenfalls der Vorlaufbetrieb für eine Tram- oder gar U-Bahn-Verbindung herstellt. Da die Fahrgäste im Berufsverkehr besonders zeitsensibel seien, sollten zur Hauptverkehrszeit Schnellbusse eingesetzt werden.
Grüne Stadträte fordern, Tram 27 zu verlängern
Bei den Planungen zum FIZ soll ferner eine optimale Trasse für eine solche Tramverbindung freigehalten werden. Zudem wird angeregt, doch eine Verknüpfung mit einem möglichen Nordbahnhof am FIZ zu prüfen.
Begründung: Die städtebauliche Entwicklung im Münchner Norden erfordere bessere und direkte Schienenanbindungen im Sinne einer Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs hin zu einem tatsächlichen Netz, das weniger auf das Zentrum ausgerichtet ist. Hierfür wird derzeit eine U-Bahn-Spange untersucht (von vielen Anwohnern gefordert! Anm. d. Red.). Gegebenenfalls ergänzend hierzu oder mit Verlängerung als Tram 24 verbessere die Verlängerung der Tram 27 die Verknüpfungen im Münchner Norden.
Nachdem die bestehenden U-Bahn-Stationen suboptimal zum Nordring lägen, könnte eine verlängerte Tram 27 hier bessere Anbindungen herbeiführen.
Die Erfahrungen mit der Tram 16/18 zeigten, dass viele Fahrgäste durchaus auch längere Strecken mit der Tram zurücklegen und nicht unbedingt in die U-Bahn umsteigen, wenn eine Möglichkeit gegeben ist. Ferner könnte eine Verlängerung der Tram 27 vielen Fahrgästen zusätzliche direkte Verbindungen erbringen.





















