Ein wenig fühlt man sich in Alfred Hitchcocks Horrorfilm „Die Vögel“ versetzt, wenn man derzeit am Hasenbergl Nord beim dem kleinen hundertjährigen Kiefernhain spazieren geht, in dem früher Baracken der einstigen Fliegertechnischen Schule 3 vom Flugplatz Oberschleißheim und später des DP-Lagers standen: Zahllose Saatkrähen umfliegen derzeit die hohen Kiefern und die Laubbäume im Süden, in der die Krähenpaare in den letzten Wochen wieder eine neue Brutkolonie errichtet haben.
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Ab dem 1. April: Hotel Abasto mit neuem Restaurant
Wer in den letzten Wochen abends vorbeiging beim Hotel Abasto am Feldmochinger Bahnhof, der bemerkte, dass im Restaurant stets Dunkelheit herrschte. Und das, obwohl es doch längst keine Corona-Beschränkung des Betriebs auf bis zu 22 Uhr gab. Des Rätsels Lösung: Das Kolin, der externe Betreiber des Restaurants, hat Mitte Januar aufgehört. Loszulegen mit einem Gastrobetrieb in Corona-Zeiten bedarf ganz offensichtlich guter Nerven und eines gehörigen finanziellen Polsters … Doch ab dem 1. April geht’s weiter: aus Kolin wird Kylian.
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Verwittertes Hase&Igel-Mosaik soll saniert werden
Der kürzlich verstorbene Paul Lachenmeir, BA-24-Mitglied und Stadtführer, hat kurz vor seinem Tod noch auf den schlechten Zustand des Kunstwerks „Hase und Igel“ am Pfarrer-Steiner-Platz im Hasenbergl hingewiesen: Er hatte anlässlich einer Stadtteilführung die kupferne Schrift, die das Märchen vom Hasen und Igel erzählt, kaum mehr wiedergefunden. Und Lokalhistoriker Klaus Mai machte darauf aufmerksam, dass das Kunstwerk des Installationskünstlers Prof. Albert Hien, realisiert durch Ottmann Architekten im Jahr 2000, ja aus zwei Teilen besteht, und auch Teil Nr. 2 hinter der Linkstr. 9 dringend einer Sanierung bedürfe. Die scheint nun allmählich in Gang zu kommen.
Fuß-/Radweg entlang der Schwarzhölzlstr. gereinigt
Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Am Mittwoch, den 23. Februar hat der Straßenunterhalt mit vier Mann tatsächlich den Fuß-/Radweg entlang der Schwarzhölzlstr. per Kehrmaschine gereinigt. Nun ist der Weg wieder um mindestens 30 cm breiter und die Gefahr, am matschigen und rutschigen Laub auf dem Weg auszurutschen oder mit dem Roller dort hängen zu bleiben, ist nun erst einmal gebannt. Hoffentlich erfolgt die nächste Reinigung nicht erst wieder nach vielen Protesten und BA-Anträgen in einigen Jahren!
Dicke Rauchwolken im Münchner Norden bis zum Odeonsplatz
Nein, es brennt nicht am Hasenbergl und nicht in der Siedlung am Lerchenauer See – auch wenn uns von dort dicke Rauchwolken gemeldet wurden. Laut Münchner Feuerwehr brennt in Freimann eine ca. 600 qm große Lagerhalle. Die Feuerwehr hat den Brand in Griff, aber noch nicht gelöscht. Da die Halle einsturzgefährdet ist, muss das Dach erst noch mit einem Spezialkran geöffnet werden, damit dann von oben aus das Feuer gelöscht werden kann. Das angebaute Bürogebäude wird derzeit gesichert und gekühlt. Es gab einen Leichtverletzten. Über Brandursache und Sachschaden kann die Polizei derzeit noch keine Aussagen machen.
Demo in Ludwigsfeld „Deine Siedlung braucht DICH!“
Nicht am Montag, sondern an einem Donnerstag und nicht gegen die Corona-Maßnahmen, sondern gegen die geplante Bebauung in diesem Ausmaß in der Siedlung Ludwigsfeld wollen die Anwohner von Ludwigsfeld und ihre Unterstützter am Donnerstag, den 24. Februar ab 16.30 Uhr demonstrieren. Treffpunkt ist am Onyxplatz, dann setzt sich der Demozug zur Dachauer Straße hin in Bewegung. Demonstriert werden soll für eine VERTRÄGLICHE Bebauung und Erweiterung der Siedlung Ludwigsfeld mit maximal 1000 zusätzlichen Wohnungen.
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Corona und kein Ende
Weil sich nun wirklich jeder mit Omikron anstecken kann, ob geimpft, geboostert oder umgeimpft, ist es gut, dass allerorten Testmöglichkeiten vorhanden sind, um schnell professionell überprüfen zu lassen, ob die Halsschmerzen und der Schnupfen wirklich „nur“ eine Erkältung sind, oder Anzeichen einer Omikron-Infektion. Seit einigen Tagen steht vor dem Kulturzentrum 2411 an der Blodigstr. 4 ein Container, in dem wie am Feldmochinger Bahnhof eine Corona-Teststation untergebracht ist. Diese ist von Montag bis Sonntag jeweils von 8 bis 20 Uhr geöffnet.
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Hasenbergl’s Dülfer: Nach 29 Jahren Leitung ab in die Rente!
Nach 40 Jahren beim Münchner Kreisjugendring (KJR), davon die letzten 29 Jahre als Leiterin des Kinder- und Jugendtreffs Hasenbergl ’s Dülfer, ist Ulli Hämmerle zum 1. Dezember letzten Jahres in Rente gegangen und hat ihr wohl bestelltes Haus an Nachfolger Marcel Pacholak übergeben. Der Abschied von einer langen und wichtigen Arbeit und das Loslassen fallen ihr nicht leicht. Eigentlich hätte sie gerne weitergearbeitet, ist ihr doch das Dülfers mit seinen Menschen zur zweiten Heimat geworden. Aber ein klein wenig bleibt sie dem Dülfers doch erhalten: Weil vor Weihnachten Personalknappheit herrschte, sprang sie gleich mal ein. Und auf Ehrenamtsbasis betreut sie weiter an zwei Nachmittagen die Hausaufgabengruppe.
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Goldschmiedplatz: Neues Toilettenhäuschen schon demoliert
In der ersten Printausgabe des neuen Jahres berichteten wir über das noble neue Toilettenhäuschen am Goldschmiedplatz, das das Baureferat auf Wunsch des BA hier in den Wochen vor Weihnachten aufgestellt hatte. Im Ursprungstext hatten wir noch mit der Bitte geschlossen, dass das Toilettenhäuschen, das gewiss eine Stange Steuergelder gekostet hat, doch lange so sauber und ordentlich aussehen möge wie zu Beginn. Unser Wunsch wurde leider nicht erhört.
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Rewe-Markt im Mira schließt
Mit dem heutigen 15. Januar schließt der Rewe Markt im Mira. Man bedanke sich für das Vertrauen bei seinen Kunden. Das wars. Die Abwärtsspirale des Einkaufszentrums dreht sich also weiter. Dumm nur für die Anwohner der Nordhaide, die nun für ihre Einkäufe des täglichen Bedarfs deutlich weitere Wege in Kauf nehmen müssen.
















