Manchmal gibt es Anträge im Stadtrat, da möchte man glatt am Verstand der Antragsteller zweifeln. Denn wie geht es zusammen, zum einen für die massive Bebauung des Eggartens zu stimmen, der u. a. mit seinem alten Baumbestand eine wichtige grüne Lunge, nicht nur für das Olympia-Zentrum bildet, zum einen jede Verdichtungsmaßnahme in städtischen Innenhöfen und in den Gartenstadtbereichen am Stadtrand zuzustimmen, ja selbst noch Vorschläge einzubringen, wo sich noch nachverdichten ließe, und dann ob der alljährlichen Erhitzung der am dichtest bebauten Stadt Deutschlands den hilflosen Antrag zu stellen, dass die Stadtverwaltung doch Flächen in jedem Stadtteil Münchens ausweisen möge, die als „Mini-Wäldchen“ umgestaltet werden können, um die Klimaanpassung der Stadt zu verbessern. Der Bayer in seinem Grant nennt kleine Vorgärten ja gerne mal „Spuknapf“ und um Spucknapf-Wäldchen handelt es sich offensichtlich auch bei dieser Schnapsidee. Wie es ein paar rundherum einbetonierten Bäumen ergehen wird, lässt sich schön an der Wendeschleife bei der Paul-Preuß-Str. verfolgen, wo die kranken Schwarzkiefern nun endgültig kaputt sind.
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Tafelausgabe nun auch in Feldmoching
27 Ausgabestellen der Münchner Tafel gibt es in der Landeshauptstadt. Diese versorgen unter dem Motto „In Armut geraten kann jeder“ mit etwa 650 Ehrenamtlichen rund 20.000 berechtigte „Tafelgäste“ und 100 soziale Einrichtungen der Stadt mit 125.000 kg gespendeten Lebensmittel – pro Woche! –, die die 18 LKWs der gemeinnützigen Organisation wöchentlich an 800 Abgabestellen abholen. Seit Juli gibt es nun auch am Walter-Sedlmayr-Platz eine Tafel-Ausgabestelle. Hier ist allerdings nicht die Münchner Tafel der Träger, sondern der Verein Heimatstern.
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Flächennutzungsplan oder: Die Grundzüge der räumlichen Entwicklung
Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung hat sein Faltblatt zum Flächennutzungsplan mit integrierter Landschaftsplanung Stand August 2020 neu aufgelegt. Der detaillierte Plan mit vielen Zusatzinfos steht ab sofort hier zum Download bereit. Im Faltblatt finden sich mehrere Karten zu den größten Wohnbauprojekten und Planungen des Referats, den Bausteinen der langfristigen Siedlungsentwicklung, zur grünen Infrastruktur in der Stadt und den wichtigsten Verkehrsprojekten. Beschreibungen dieser Themenfelder ergänzen das Angebot.
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Trotz Wiesn-Ausfall: Den Bierkrug 2020 gibt’s
Das Oktoberfest, bei den Hiesigen schlicht „Wiesn“ genannt, wird seit 1810 jährlich auf der Theresienwiese gefeiert. Im vergangenen Jahr fand es zum 186. Mal statt. 2020 minus 1810. Das ergibt doch keine 186? Korrekt. Denn 24 Mal wurde die Wiesn im Laufe seiner Geschichte abgesagt. 2020 ist es Corona-bedingt der 25. Ausfall. Aber es gibt einen kleinen Trost, zumindest für Biertrinker und Sammler.
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„Klimagerechter Städtebau“ – Nimmt die Landeshauptstadt München am Förderprogramm des Freistaats teil?
Die ÖDP / Freie Wähler haben heute im Münchner Stadtrat eine Anfrage gestellt, die auch für den Münchner Norden interessant ist. In der Anfrage geht es um den „klimagerechten Städtebau“, ein Thema, das in der dichtestbebauten Stadt Deutschlands (= München) immer wichtiger wird. Hier die Anfrage:
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Sommer, Sonne, Badewetter …
… wer vernünftig ist und seinen Urlaub in heimischen Gefilden verbringt, den zieht es dieser Tage vielleicht hinaus an den Feldmochinger See. Schließlich ist das Wasser dort wunderbar kühl und klar und in der weitläufigen Seeanlage findet sich auch zu Hochzeiten noch ein Plätzchen für das eigene Badehandtuch. Unser Tipp: Fahren Sie bitte keinesfalls mit dem Auto an den Feldmochinger See und wenn’s unbedingt sein muss, dann seien Sie nicht knickrig, sondern zahlen die 2 Euro Parkgebühr. Keinesfalls sollten Sie sich hingegen auf den Acker am Eck Feldmochinger Seeweg / Ferchenbachstr. stellen. Entweder bekommen Sie dann von der Polizei ein Knöllchen über 35 Euro oder – und das kommt Sie weit teurer – Sie werden abgeschleppt!!!
Hitzige Diskussionen im BA 24 zur SEM
Die SEM, die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme, spaltet, wie so manch anderes Thema, die Gesellschaft: Die einen sehen in diesem besonderen Städtebaurecht des Baugesetzbuchs (BauGB) ein Allheilmittel für die „Entwicklung“ eines großen Areals aus einem Guss und vor allem für bezahlbaren Wohnraum. Für die anderen ist eine SEM Ausdruck gigantomanischer Bauwut über die Köpfe der Anwohner hinweg. Und für die Grundbesitzer bedeutet eine SEM eine Drohkulisse: Treten sie nicht freiwillig ihre Grundstücke für die Bebauung ab, können sie enteignet werden und erhalten nur einen Bruchteil. Mit einem Antrag der Grünen sowie der Anhörung des Bezirksausschusses 24 zu einer Stadtratsvorlage, die tags darauf in der Vollversammlung so beschlossen wurde, bezüglich der „Einleitung von vorbereitenden Untersuchungen für eine Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme gemäß §§ 165 ff. BauGB“, beschäftigte sich der hiesige Bezirksausschuss am vergangenen Dienstag gleich zweimal mit dem Thema SEM. Eine von allen Parteien im BA 24 getragene Haltung wurde trotz ausgiebigster Diskussion nicht gefunden.
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Ein neues breites Bündnis gegen eine SEM im Münchner Norden
Morgen wird der grün-rote Stadtrat vermutlich mit seiner Mehrheit eine erneute Kehrtwende gemacht und im Münchner Norden wieder eine SEM ausgerufen: SEM – Kosmos – SEM. Das ist vielen doch zu viel der Volten und so trafen sich am Montag, den 20. Juli Vertreter diverser Parteien, Verbände, Vereine, Bürgerinitiativen und Interessenszusammenschlüsse im Münchner Hofbräuhaus, um ihre Ablehnung einer neuerlichen SEM im Münchner Norden zu bekunden. Die neue bunte Allianz nennt sich „Bündnis für München – Aus der Mitte der Gesellschaft“. Und um diese berühmte „Mitte der Gesellschaft“ auch nach außen hin zu dokumentieren, fand die Pressekonferenz im Hofbräuhaus am Platzl statt.
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Rettet die Feldmochinger See-Bienen
Füllen Sie die Petition „Rettet die Bienen“ mit Leben und geben Sie den Feldmochinger See-Bienen ein neues Zuhause: Ideal wäre eine etwa 120 qm große, geschützte Aufstellfläche für acht bis zehn Bienenvölker. Um die Bienen kümmern sich Wolfgang & Wolfgang (72 & 51 Jahre) aus der Lerchenau bzw. Feldmoching, die deshalb im näheren Umfeld für ihre Hobbyimkerei eine neue Bleibe suchen. Der Umzug müsste bis Oktober erfolgen. Wolfgang & Wolfgang freuen sich auf Ihre Zuschrift über unser Kontaktformular.
Digitaler Stadtspaziergang: Erfolgreiche Projekte der Nachverdichtung
Der folgende Termin dreht sich zwar nicht um den 24. Stadtbezirk, aber da uns das Thema Nachverdichtung ja zunehmend auch betrifft, schadet es nichts, mal einen Blick übers eigene Stadtviertel hinaus zu werfen. Zumal dann, wenn es bequem von der Wohnzimmercouch aus geht. Der nächste Stadtspaziergang in der Reihe „Plantreff vor Ort“ findet am Freitag, 24. Juli, wieder digital über das Online-Tool Zoom statt. Es werden drei erfolgreiche Projekte der Nachverdichtung und Stadtsanierung in München vorgestellt, die auf unterschiedliche Art und Weise neuen Wohnraum geschaffen haben.
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