Der Mittwoch begann in Feldmoching mal wieder mit einem mittleren Verkehrschaos: Auf der Westseite der „großen Unterführung“ wurde gleich morgens zum Berufsverkehr losgelegt mit einer groß angelegten Baumfällaktion im Böschungsbereich. Nach Angaben einer angrenzenden Nachbarin reichten ihre Beschwerden schon Jahre zurück. Sie habe ständig moniert, dass die alten, hohen Bäume nicht mehr verkehrssicher seien und beständig Äste in ihr Grundstück herabfielen. Nun endlich mache das KVR nach vielen Abstimmungen und der Einholung unzähliger Genehmigungen die hohen Bäume platt, so die Anwohnerin.
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Anwohner und Umweltschützer wollen noch nicht aufgeben
Während im Westen, Süden und Osten Münchens große Erholungsparks existieren (Westpark: 69 ha; Südpark: 60 ha; Ostpark: 56 ha), will man im Münchner Norden sogar in den schmalen Grünzug „Feldmochinger Anger“ mit seinen 18,7 ha hineinbauen (Johann-Emmer-Str., Langenpreisingerstr., Malvenweg). Im Münchner Norden werden freie Flächen versiegelt mit den großen Bauvorhaben Hochmuttinger Str., Ratold-/Raheinstr., Lerchenauer Feld, Eggarten & Ludwigsfeld. Und den Rest besorgt die SEM. Während andere BAs sich Sorgen darüber machen, dass München wegen der Bautätigkeit jährlich rund 2.500 Bäume verliert, befällt manch ein BA-24-Mitglied die Angst, in einem dichten Wald umzukommen, falls sich die Ersatzpflanzungen künftig nach dem Volumen der gefällten Bäume richten müssten.
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Radtour entlang des barocken Kanalsystems
Am Sonntag, den 25. Oktober, an einem der vermutlich letzten milden Herbsttage, an dem sich gefühlt halb München gen Alpen entleerte, trafen sich rund zwei Dutzend Menschen, Experten wie Interessierte, ganz im Münchner Norden am Eishüttenweg, wo der Feldmochinger Mühlbach in die Würm mündet und der Schwebelbach kurz vorher abgeht, zu einer Radtour in Sachen „Barockes Kanalsystem“. Der Weg führte sie in etwa zweieinhalb Stunden, mit einem kleinen Abstecher hin zur Ruderregatta und der Gewässerkreuzung Dachauer-Schleißheimer-Kanal / Schwebelbach hin zum Brunnhaus beim Schleißheimer Schloß.
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Machen Sie mit beim Fahrradklima-Test 2020
In Zeiten des Corona-Shutdown und des Klimawandels rückt das Fahrrad als Fortbewegungsmittel immer mehr in den Mittelpunkt. Es gewährleistet genügend Abstand zu den Mitmenschen, ist im Betrieb CO2-neutral und von Medizinern als kreislaufbelebendes, gelenkschonendes, also rundum gesundes Fortbewegungsmittel hochgelobt. Da ist eigentlich klar, dass auch vonseiten der Gemeinden erheblich an der Verbesserung der Infrastruktur für die Fahrradbenutzung gearbeitet wird.
Oberschleißheim hat schon damit begonnen, z. B. mit sicheren Stellplätzen am Bahnhof, der Einrichtung von fünf MVG-Fahrrad-Leihstationen und der Ausschilderung von fahrradfreundlichen Strecken. Natürlich kann dem Fahrrad noch mehr Raum gegeben und seine Nutzung noch mehr in das Blickfeld der Bürger gerückt werden. Ob die Maßnahmen ankommen und genügen ist daher wichtig zu wissen. Ein Maß zur Beurteilung der örtlichen Situation ist die Meinung der Fahrrad-Nutzer selber. Nur sie allein können aus ihrer täglichen Erfahrung ein Qualitätsurteil über den Status-Quo vor Ort abgeben.
Dafür hat der ADFC, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, den Fahrradklima-Test entwickelt. Jeder kann für seinen Wohnort ein Votum abgeben. Die Umfrage ist eine der weltweit größten dieser Art und durch den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. „Macht das Radfahren in Ihrer Stadt Spaß oder ist es Stress?“ lautet die Eröffnungsfrage. Der Fahrradklima-Test führt in einem großen Bogen von Infrastruktur über Sicherheit bis hin zur Möglichkeit, eigene Verbesserungsvorschläge zu benennen.
Der Fahrradklima-Test wendet sich an alle Radler, auch wenn sie keine Mitglieder im ADFC sind. Er ist noch bis zum 30. November für die Teilnahme offen. Daher eilt es! Zur Teilnahme geht’s hier
Melden Sie dem Bezirksausschuss „Baumlücken“
Nicht nur in Schwabing-West achten die Lokalpolitiker inzwischen verstärkt auf die Grünausstattung ihres Viertels, denn mit jeder weiteren Nachverdichtung verschwinden immer mehr große Bäume, die man aber in der ständig enger bebauten Stadt dringend fürs Mikroklima bräuchte. Auch im 24. Stadtbezirk ist nun ein Umdenken festzustellen, wie sich bei der November-Sitzung des Gremiums gestern zeigte.
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Corona-Soforthilfe für Münchner Sportvereine
Kaum hatte man sich ein wenig an das eingeschränkte Sporteln unter Corona-Bedingungen gewöhnt, schon wurde wieder alles dicht gemacht. Die Sportvereine gehören wie bei der ersten Infektionswelle damit zu den Hauptleidtragenden der erneuten Corona-Einschränkungen. Bereits im Mai hatten daher CSU-Stadträtinnen den Antrag im Münchner Stadtrat eingebracht, dass „die Stadtverwaltung prüft, wie eine Corona-Soforthilfe für die Münchner Sportvereine umgesetzt werden kann und ob der Weg des Freistaats, die Sportbetriebspauschale im Jahr 2020 doppelt auszuzahlen, auch in München praktikabel ist.“ Die Antwort Referat für Bildung und Sport ist nun da.
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Nicht verbrauchte Mittel aus dem Bezirksausschussbudget
In einem Antrag der Stadtratskoalition wird heute die Stadtkämmerei gebeten, verbliebene Mittel aus 2019 und 2020 je Bezirksausschuss im Stadtbezirksbudget 2021 einmalig erneut zur Verfügung zu stellen. Als Richtgröße sollen die Mittel des Jahres 2019 und 2020 dienen, die im jeweiligen Stadtbezirksbudget verblieben sind – ggf. gekürzt um notwendige prozentuale Haushaltseinsparungen.
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Allerheiligen: Feldmoching im Bayerischen Fernsehen
Allerheiligen, begangen heute, am 1. November, ist ein christliches Fest, an dem die Gläubigen nicht nur aller Heiligen der Kirchengeschichte gedenken, die in einem besonderen Augenblick ihres Lebens merkten, dass es jetzt gerade auf sie ankommt. Die Gläubigen gedenken an Allerheiligen traditionell vor allem ihrer Verstorbenen. Natürlich auch oder gerade deshalb in Zeiten von Corona.
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Herbstliche Impressionen aus dem Münchner Norden
Am Sonntag, den 25. Oktober, an einem der vermutlich letzten milden Herbsttage, an dem sich gefühlt halb München gen Alpen entleerte, haben wir folgende Impressionen in und um Feldmoching eingefangen. Man muss also nicht unbedingt immer gen Berge fahren.
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Neues zur Feldmochinger Str.: Ein wechselseitiges Halteverbot
Passend zum Schulstart am Dienstag, den 8. September waren im Umfeld des neuen provisorischen Gymnasiums bekanntlich morgens auch zwei Streifenpolizisten der PI 43 in der Feldmochinger Str. unterwegs und verteilten großzügig an alle Autofahrer, die dort – wie seit Jahr und Tag – auf dem Gehweg parkten, 20-€-Strafzettel. Selbst Roller bekamen ein Knöllchen. Frustrierten Autobesitzern erklärten sie wahlweise, die Aktion ginge vom BA aus, sei wegen der 30er-Zone oder werde durchgeführt, um den Verkehr mehr zu behindern. In jedem Fall werde man hier nun rigoros durchgreifen und täglich kontrollieren.
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